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Information aus Schulleitung

Am Gymnasium Ernestinum und der IGS herrschen Maskenpflicht

RINTELN. Wenn am morgigen Montag, 26. Oktober, nach zwei Wochen Herbstferien die Schule wieder losgeht, dann herrscht im Gymnasium Ernestinum die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen - und zwar auch im Unterricht. Darüber informiert die Schulleitung. Sie empfiehlt pro Schüler und Tag drei bis vier Masken. Auch die IGS Rinteln soll eine Maskenpflicht verordnet haben.

veröffentlicht am 26.10.2020 um 06:15 Uhr

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Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. Wenn am morgigen Montag, 26. Oktober, nach zwei Wochen Herbstferien die Schule wieder losgeht, dann müssen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ernestinum mit Mund-Nase-Bedeckung in den Unterricht kommen – und die sogenannten Alltagsmasken aufbehalten. Das hat Schulleiter André Sawade in einer Infomail sowie in einer Mitteilung auf der Homepage der Schule mitgeteilt.

„Am Gymnasium Ernestinum gibt es zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, bei denen gemäß der Definition des Robert-Koch-Institutes das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs bei einer Infektion durch das Covid-19-Virus besteht“, heißt es darin. „Dank unserer bisherigen Hygienemaßnahmen können aber alle Betroffenen am Unterricht teilnehmen beziehungsweise ihren Unterricht erteilen. Das soll auch so bleiben. Obwohl im Einzugsbereich des Ernestinums der Anstieg der Fallzahlen im Moment noch gemäßigt ausfällt, steigen die Infektionszahlen im Landkreis Schaumburg schnell an und haben den kritischen Inzidenzwert von 50 überschritten. Hinzu kommt, dass viele Verbindungen zwischen den einzelnen Regionen des Landkreises bestehen.“

Hier gilt laut Sawade die Pflicht für das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung am Ernestinum – für Schüler ebenso wie für die Lehrkräfte:

Auf dem gesamten Schulgelände im Freien;

Im gesamten Schulgebäude.

Einzige Ausnahmen sind die für einzelne Jahrgänge gekennzeichneten Hofbereiche. „Damit ein solcher Tag erträglich wird, ist jede Pause zu nutzen, um ohne Maske auf dem Schulhof frei zu atmen“, so Sawade.

Außer zum Mittagessen in der Mensa wird nur im Freien gegessen.

Ein kurzes Abnehmen der Maske zum Trinken ist auch im Gebäude erlaubt.

Die Schulleitung rechnet den Bedarf an Atemmasken pro Schüler und Tag vor: „Bei einem durchgehenden Maskentragen vom Besteigen eines Busses bis zum Ausstieg nach der Heimfahrt vergehen viele Stunden. Eine Maske kann maximal zwei Stunden getragen werden. Entsprechend braucht man für einen Schultag mindestens drei bis vier Exemplare. Eine entsprechende Anzahl von Masken gehört also in jede Schultasche. Stoffmasken müssen am Abend ausgekocht werden“, so der Schulleiter weiter.

„Es ist allen Beteiligten klar, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht eine enorme Belastung ist. Aber wir können so alle einen Beitrag dazu leisten, dass wir möglichst lange den Schulalltag in persönlicher Anwesenheit gestalten können“, so Sawade abschließend – soll heißen: Die Maskenpflicht soll den Präsenzunterricht am Gymnasium so lange wie möglich ermöglichen – trotz steigender Infektionszahlen im Landkreis.

Infos: Weitere Informationen zum Umfang mit Mund-Nase-Bedeckungen gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, www.infektionsschutz.de/coronavirus, oder beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, www.bfarm.de.

UPDATE: Laut einem Bericht von rinteln-aktuell gilt die Maskenpflicht auch in der IGS Rinteln.




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