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Ortsfeuerwehr Hohenrode: Neues Gerätehaus und hoch motivierte junge Mannschaft

Am Start in die Zukunft

HOHENRODE. Der reale Baubeginn für das neue Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Hohenrode scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein. Eigentlich hatten alle Beteiligten während der Jahreshauptversammlung 2018 den Startschuss schon deutlich früher erhofft. Daraus wurde zwar nichts, aber immerhin reichte es noch für den symbolischen ersten Spatenstich kurz vor Jahresschluss im Dezember. Doch die Signale stehen nun allmählich auf freie Fahrt. Das war jetzt bei der Hauptversammlung anno 2019 mehr als nur zu ahnen.

veröffentlicht am 10.01.2019 um 15:04 Uhr
aktualisiert am 10.01.2019 um 18:10 Uhr

Mit Simon Bein (Mitte) hat Hohenrodes Ortsbrandmeister einen Stellvertreter aus der jungen Generation an seiner Seite. Rintelns stellvertretender Stadtbrandmeister Bernd Entorf (rechts) beförderte den Vize zum Hauptlöschmeister. Foto: who
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Autor

Werner Hoppe Reporter
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HOHENRODE. Der reale Baubeginn für das neue Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Hohenrode scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein. Eigentlich hatten alle Beteiligten während der Hauptversammlung 2018 den Startschuss schon deutlich früher erhofft. Daraus wurde zwar nichts, aber immerhin reichte es noch für den symbolischen ersten Spatenstich kurz vor Jahresschluss im Dezember. Doch die Signale stehen nun allmählich auf freie Fahrt. Das war jetzt bei der Jahresversammlung anno 2019 mehr als nur zu ahnen.

„Aus dem Stadium ,Wünsch dir was‘ sind wir raus; wir sind jetzt bei ,So isses‘“, wagte Ortsbürgermeister Achim Heger eine positive Prognose. „Das Ganze scheint jetzt in geordneten Bahnen zu sein.“ Wenn das Wetter mitspiele, sei der Baubeginn für März angepeilt, „sodass wir hoffentlich im Herbst unser neues Domizil beziehen werden“, setzte Hohenrodes Ortsbrandmeister Kai-Uwe En-torf seine persönliche Wunschmarke. „Den Beamer für Euren Schulungsraum, den bringe ich euch mit“, ging Ortsbürgermeister Heger sozusagen schon auf die Überholspur. Das diente Rintelns stellvertretendem Bürgermeister Veit Rauch als Steilvorlage für die gewagte Vermutung: „Vielleicht überholt Ihr ja sogar Deckbergen und Schaumburg noch.“ Dass die Ortsfeuerwehr Hohenrode ihr neues Gerätehaus benötigt, das machten sowohl der Ortsbrandmeister als auch sein Stellvertreter mit ihren Jahresberichten deutlich.

Die Ortsfeuerwehr Hohenrode fährt zurzeit unter vollen Segeln. „Wir hatten das einsatzreichste Jahr seit zehn Jahren“, berichtete der stellvertretende Ortsbrandmeister Simon Bein. Als Vize neben Kai-Uwe Entorf gehört er zur hoch motivierten jungen Riege der Einsatzabteilung der Hünenburgdorf-Feuerwehr.

Über den ersten Spatenstich hinaus hat sich bisher zwar noch nicht allzu viel getan, aber im März sollen laut Plan die realen Bauarbeiten beginnen. Foto: who
  • Über den ersten Spatenstich hinaus hat sich bisher zwar noch nicht allzu viel getan, aber im März sollen laut Plan die realen Bauarbeiten beginnen. Foto: who

2313 Dienststunden weist der Jahresbericht von Ortsbrandmeister Kai-Uwe Entorf für 2018 aus. „Das sind 92 Stunden mehr als im letzten Jahr.“ Bei 15 Lehrgängen qualifizierten sich Mitglieder der Einsatzabteilung weiter. Darüber hinaus war die Ortsfeuerwehr Hohenrode unterwegs bei 13 Alarmierungen, kam Simon Bein auf seinen Hinweis auf das einsatzreichste Jahr in einem Jahrzehnt zurück. Allein zehn Einsätze seien auf Brandbekämpfungen entfallen; der größte davon beim Brand eines Bauernhofs auf der anderen Weserseite in Ahe. Aber auch kleinere Feuer hielten die Feuerwehr auf Trab, erinnerte Simon Bein. Einmal habe infolge der Entsorgung von glimmender Grillkohle ein Komposthaufen in Strücken in größerer Ausdehnung gebrannt, sodass 4500 Liter Wasser zu dessen Löschung notwendig gewesen seien.

Wie motiviert gerade auch die junge Generation ist, drückte sich bei der Hauptversammlung durch eine ungewöhnlich lange Reihe von acht Beförderungen aus. Einen Feuerwehr-Dienstgrad nach oben rückten: Henrik Haupt, Jan Walther sowie Marius Berning (Hauptfeuerwehrmann), Patrick Wolter (Oberfeuerwehrmann), Tanja Entorf und Pia Wittwer (Feuerwehrfrau), Marc Wübker (Feuerwehrmann) und Christopher Schnittger (Hauptfeuerwehrmann) sowie Simon Bein (Hauptlöschmeister).




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