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Am Strand: So feiert Rintelner Familie das Fest in Australien

Die Familie Jreige hat bis vor wenigen Jahren Weihnachten jedoch immer ganz anders gefeiert: Bei Sommerhitze am Strand, mit Cocktails in der Hand, das Fest eher eine Party mit Familie, Freunden und Nachbarn.
Die fünfköpfige Familie Jreige ist deutsch-australisch und hat bis vor knapp fünf Jahren noch in Sydney gelebt. Stefanie Jreige ist gebürtige Rintelnerin, die während ihres Austauschjahres im Land der Koalas und Kängurus ihren Mann fürs Leben traf, George, gebürtiger Australier. Die drei Kinder Maja, Nicholas und Julien sind allesamt auf dem fünften Kontinent zur Welt gekommen und herangewachsen, nun gehen sie in Rinteln zur Schule.

veröffentlicht am 24.12.2020 um 12:34 Uhr

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Redakteurin / Online zur Autorenseite

Doch auch wenn sie sich in Deutschland mittlerweile gut eingelebt haben, die deutschen Weihnachtsmärkte und viele andere Festtags-Traditionen lieben, denken die Jreiges doch besonders gern an Weihnachten in Australien zurück.

Das Fest verbringen Australier, so gut es geht, am Strand. Kein Wunder: Dezember ist Hochsommer in „Down Under“, und am besten lässt es sich da im Sand und am Wasser aushalten. Statt Besinnlichkeit wird eher eine Party gefeiert: Die Nachbarn lädt man zum Barbecue ein,oder man geht mit Freunden und einem gut gefüllten Picknickkorb in einen Park und lauscht einem Konzert.

Die drei Festtage selber sind bei den Jreiges eine Mischung aus deutschen und australischen Traditionen. An Heiligabend gibt es Bockwürstchen und Kartoffelsalat zum Essen, am 25. Dezember einen großen Truthahn als Festessen. Maja, Nicholas und Julien bekommen am 24. schon mal jeweils ein Geschenk, doch die eigentliche Bescherung findet am ersten Weihnachtstag morgens statt.

Die Päckchen werden dann ausgepackt, wenn die australische Verwandtschaft per Videotelefonie zugeschaltet werden kann.

Vorgelesen wird der Kinderbuchklassiker „The Night Before Christmas“, den es übrigens auch in einer australischen Version gibt, in der der Weihnachtsmann Shorts und geblümte Hemden trägt. Typisch australisch ist dann auch das Fernsehprogramm: Statt „Sisi“ und „Der kleine Lord“ flimmert dort eher die mehrtägige Sydney-Hobart-Regatta von Sydney nach Tasmanien über die Bildschirme.

Das letzte Weihnachtsfest der Familie Jreige in Sydney ist mittlerweile schon fünf Jahre her, erzählt Stefanie Jreige.

Doch alle hoffen, dass sie bald wieder ein Fest am Strand verbringen können, wenn die Corona-Pandemie das Reisen wieder erlaubt.




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