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13°

Schnee spielt im Januar kaum eine Rolle

Am Wochenende weht ein Hauch von Vorfrühling

Temperaturen um 10 Grad bescheren uns am Wochenende erste zaghafte Frühlingsgefühle. Grund sind kräftige Westwinde, die der Kaltluft über Skandinavien den Weg nach Süden versperren. Damit sind Nachtfröste kaum noch ein Thema. Allerdings bleiben jede Menge Wolken im Spiel und immer wieder Regen.

veröffentlicht am 05.02.2019 um 14:20 Uhr
aktualisiert am 05.02.2019 um 16:20 Uhr

Der meiste Niederschlag kam im Januar als Regen daher. Der Rintelner Marktplatz hatte nur mal kurz eine „Puderzucker“-Schicht. Foto: tol
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Autor

Reinhard Zakrzewski Reporter
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Erst nächste Woche könnte die Sonne häufiger mitspielen. Nach einem noch weitgehend trockenen Mittwoch mit wenig Sonne werden die Wolken der atlantischen Tiefausläufer zum Donnerstag aufdringlicher. Dabei frischt der Süd- bis Südwestwind stark auf und es regnet zeitweise. Auch am Freitag lassen Regenwolken und Wind nicht locker. Von Mittwoch bis Freitag halten sich die Höchstwerte bei rund 7 Grad auf.

Am Wochenende machen die Temperaturen einen deutlichen Sprung nach oben. Verbreitet sind am Nachmittag zweistellige Höchstwerte drin. Während sich am Sonnabend Schauer und wenige Sonnenlücken abwechseln, dominiert am Sonntag ein grauer Himmel, gebietsweise mit etwas Regen. Nach einem nasskalten Start in die kommende Woche sieht es danach wieder nach mildem Wetter und wohl auch mehr Sonnenschein aus.

Der Hochwintermonat Januar kam im Schaumburger Land ziemlich harmlos daher. Atlantische Tiefdruckgebiete prägten weitgehend das Wettergeschehen. Mit ihnen wurde zum Monatsanfang sehr milde, später vorwiegend nasskalte Meeresluft aus West bis Nordwest herangeführt. Zwischen dem 18. und dem 25. Januar sorgte das Hoch „Bregida“ für die einzige wirklich winterliche Phase. Damit stellten sich, wie es die Statistik will, pünktlich zu Beginn der letzten Dekade die niedrigsten Temperaturen des Monats ein. Durch einige Tage mit Dauerfrost dürfte es auf Tümpeln und Teichen hier und da sogar für ein wenig Eisvergnügen gereicht haben. Schnee spielte in den Niederungen keine Rolle. Während der Januar im Schaumburger Land beim Niederschlag ein sattes Plus von gut 20 Prozent einfuhr, legte er bei den Temperaturen sowie der Anzahl der Sonnenstunden fast eine Punktlandung hin.

Der Januar im Südkreis im Vergleich zum Klimamittel (1981 bis 2010):

Monatsmittel 2,2°C (Abw. +0,2°C)

Maximum 8,7°C (13. Januar)

Minimum -8,7°C (21. Januar)

Frosttage (Min. unter 0,0°C) 13 (normal 14)

Eistage (Max. unter 0,0°C) 4 (normal 5)

Niederschlag 73 mm (122% v. Soll)

Sonnenschein 47 Std. (98% v. Soll)




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