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Auf einer Wiese

Angeblich Hunde-Giftköder in Ahe gefunden

AHE. In der Nähe des Ortsteils Ahe sind Giftköder für Hunde gefunden worden. Davon geht zumindest eine Hundehalterin aus Ahe aus, die sich mit Fotos an unsere Redaktion gewandt hat, der Polizei wurden sie jedoch nicht gemeldet. So sollte man vorgehen, wenn man verdächtige Gegenstände beim Hunde-Spaziergang findet:

veröffentlicht am 23.02.2021 um 16:02 Uhr

AHE. In der Nähe des Ortsteils Ahe sind Giftköder für Hunde gefunden worden. Davon geht zumindest eine Hundehalterin aus Ahe aus, die sich mit Fotos an unsere Redaktion gewandt hat. Bei den angeblichen Ködern handelt es sich demnach um kleine, gepresste Fleischpatties, die mit dem Rattengift Alpharatan versetzt sein sollen. Diese sollen sich auf einer Wiese nördlich von Ahe in Richtung Gut Echtringhausen / Bahnschienen befinden und sind beim Gassigehen aufgefallen. Die Polizei weiß auf Anfrage dieser Zeitung jedoch nichts von solchen Ködern; sie seien nicht gemeldet worden.

Ein Giftköder kann alles sein, was die Gesundheit eines Hundes beim Fressen schädigen kann. Immer wieder kommen zum Beispiel Fleischstücke vor, die mit Rattengift, Schneckenkorn, Glasscherben, Nägeln oder sonstigen scharfen Gegenständen präpariert wurden. Oft sind sie im Leckerli eingeschlossen, sodass sie von außen kaum zu erkennen sind. Verdächtige Funde sollten in keinem Fall angefasst werden, sondern zum Beispiel mit einer Hundekottüte eingesammelt werden. Spätestens, wenn ein Tierarzt einen Giftköder bestätigt hat, sollte man sich auch an die Polizei wenden. Der Hund sollte beim Spaziergang immer im Auge behalten werden. mld

Eine Hundehalterin hat diese Fleischstücke auf einer Wiese bei Ahe gefunden. Foto: pr.



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