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Mittelalterlich Phantasie Spectaculum sucht weiter nach Ausweichfläche

Auch kein MPS-Park am Steinzeichen Steinbergen

RINTELN. Es war ein kurzer Traum, der am Montag nach einer Besichtigung des Geländes leider begraben wurde. Mehrere Stunden saßen Gisbert Hiller, Betreiber des Mittlelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) und Jörg Hellwig, Besitzer des ehemaligen Erlebnispark Steinzeichen Steinbergen zusammen.

veröffentlicht am 13.05.2020 um 15:30 Uhr
aktualisiert am 13.05.2020 um 18:40 Uhr

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Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Nachdem ein mehrmonatiger MPS-Abenteuerpark in Bückeburg an der Ablehnung des dortigen Bauamtes gescheitert war, sucht Hiller nun eine Ausweichfläche. Besonders im Auge hat er dabei Tierparks, Freizeitparks und Naturparks mit aktiver Betriebserlaubnis.

Doch eine Veranstaltung am Erlebnispark Steinzeichen Steinbergen ist laut Hiller nicht möglich. „Sehr gerne hätte ich aus dieser einzigartigen Erlebniswelt Steinzeichen Steinbergen einen MPS-Abenteuerpark gestaltet, wenn ich früher vom Schicksal dieses einzigartigen Geländes erfahren hätte. Leider ist diese Geschichte bislang komplett an mir vorbeigegangen. Und inzwischen ist dort unfassbar viel zerstört und beschädigt worden.“ Tatsächlich hatte die Erlebniswelt selbst in den vergangenen Wochen mit massiven Vandalismus-Schäden zu kämpfen. Zuletzt wurde ein Strom-Zählerkasten abgesägt, dabei entstand ein fünfstelliger Schaden.

„Im Jahr der Corona-Katastrophe kann ich in dem Park leider nichts veranstalten. Die Wege sind zu schmal, die Zugänge zum Park sind zu schmal, Abstand halten von mehreren hundert oder noch mehr Menschen ist nicht machbar“, so Hiller. Auch die bergige Lage des Geländes stellte sich als Hindernis heraus. Die Wege sind zu steil, um die gesamte Logistik hinauf zu transportieren. Auch die Autobahnnähe ist aufgrund des ständigen Lärms ein Hemmschuh. All diese Probleme seien zwar lösbar, so Hiller, aber eben nicht in der Kürze der Zeit.

Und erst recht nicht, wenn zusätzlich noch alle möglichen Corona-Auflagen zu erfüllen seien. „Das hätte man alles viel früher erfahren müssen, dann hätte man Lösungen finden können“, so MPS-Macher Hiller.




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