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Bodega-Beachclub von Hochwasser nicht bedroht

Beach-Club unter Wasser: Wird der Sand weggespült?

RINTELN. Wo letzte Woche noch Menschen in Liegestühlen entspannten, fließt jetzt die Weser. Bei einem Pegelstand von rund vier Meter ist der Sandstrand des Bodega-Beachclub fast zur Gänze verschwunden. „Das ist aber überhaupt kein Problem“, versichert Geschäftsführer Arif Sanal. „Der Sand wird nicht weggespült, das war uns bei der Auswahl des Standorts wichtig.“ Da die Weser unter der Weserbrücke einen Bogen macht, liegt der Wasserdruck auf der anderen Seite, bei der Kaimauer.

veröffentlicht am 23.05.2019 um 17:27 Uhr

Vom Sandstrand ist so gut wie nichts mehr zu sehen. Foto: jak
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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Die Liegestühle hat Sanal vorsorglich trocken lagern lassen. Grundsätzlich könnte er den Beach-Club auch ohne Strand eröffnen. Da am Wochenende aber sowieso wenig Sonnenschein erwartet wird, stellt sich die Frage derzeit nicht. „Unsere Öffnungszeiten richten sich nach dem Wetter“, so Sanal.

Bisher sei er durchaus zufrieden mit dem Verlauf des Jahres. Ein spontaner Start am Osterwochenende und ein wunderschöner Erster-Mai-Feiertag hätten einen guten Einstand geliefert. Auch über die letzten Jahre betrachtet zieht er ein positives Fazit: „Wir sind jetzt im sechsten Jahr und können die Früchte ernten.“

Zwar behält Sanal den Pegel der Weser in den nächsten Tagen im Blick – ernsthafte Sorgen macht er sich allerdings nicht. „Alle festen Elemente sind so errichtet, dass das Wasser ihnen nichts ausmacht.“ Nur die beweglichen Elemente wie etwa Stühle oder Elektrogeräte müsse man entfernen, wenn der Pegel der Weser noch weiter steigt. Dafür sei er aber gerüstet und könne auf genügend Helfer zurückgreifen. jak




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