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Abschlusszeugnisse erhalten

Berufsfachschule Altenpflege: Alle haben eine Anstellungszusage

RINTELN. Getreu dem Motto „Schüler verabschieden Schüler“ haben auch in diesem Jahr die Auszubildenden des ersten und zweiten Ausbildungsjahres an den Berufsbildenden Schulen Rinteln mit gekonnten Sketchen, Liedern und Tänzen sowie einem reichhaltigen Buffet alle Gäste erfreut.

veröffentlicht am 11.07.2019 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 11.07.2019 um 17:30 Uhr

Schulleiterin Lita Gooßen richtete an die Absolventen der Berufsfachschule Altenpflege ihre allerherzlichsten Glückwünsche und auch ihren Respekt – ganz unabhängig von der Note, die sie erzielt haben. Denn erst einmal zähle, dass alle Schülerinnen und Schüler ihren Abschluss bestanden haben.

Respekt verdiene aber auch, so Gooßen, die große Aufgabe, die die zukünftigen Altenpflegerinnen und Altenpfleger übernehmen. „Denn unsere Gesellschaft benötigt sie mehr denn je, und sie tragen eine große Verantwortung – und zwar für pflegebedürftige Menschen, diejenigen also, die eines besonderen Schutzes, einer besonderen Betreuung, Anleitung, Anregung und so weiter bedürfen.“

Abteilungsleiterin Sabine Nolte würdigte in ihrer Ansprache die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und blickte auf die drei Jahre der Berufsfachschule zurück. Sie lobte die gute Gemeinschaft, die sich im Laufe der Zeit entwickelte sowie die Diskussionsfreudigkeit und Offenheit der Klasse und wünschte den Absolventinnen auf ihrem Weg ins Berufsleben ganz viel Glück und Erfolg. Als Belohnung für den Prüfungsstress packte sie allen Absolventinnen und Absolventen symbolisch ein „Pflegepaket“ als kleine Einstiegshilfe, das mit dem Inhalt zum Auftanken der Energie, aber auch zur Muße und Entspannung im Pflege-Alltag und für Genussmomente sorgt.

Alle Schülerinnen und Schüler haben gute Leistungen gezeigt und freuten sich, die Abschlusszeugnisse von ihrer Klassenlehrerin Melanie Gomes Narciso in Empfang zu nehmen. Dr. Uwe Förster vergab parallel zu den Abschlusszeugnissen ein Zertifikat „Altersbedingte Kommunikationsstörungen“.

In den Berufsbildenden Schulen Rinteln erfolgt im Unterricht eine Profilbildung bezüglich altersbedingter Kommunikationsstörungen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben das Wissen um kommunikationsbehindernde Auswirkungen von Alterskrankheiten und lernen, die pflegebedürftigen alten Menschen je nach Art ihrer Erkrankung individuell anzusprechen.

So gut ausgebildet verlassen die Altenpflegerinnen und Altenpfleger die Schule und haben alle bereits eine Anstellungszusage.

Folgende Altenpflegerinnen und Altenpfleger erhielten ihre Abschlusszeugnisse: Claudia Eikermann, Egzon Ferizi, Dashurije Gerbeshi, Anja Gerst, Maximillian Groditzki, Saskia Neumann, Daniel Ramser, Agnieszka Rutkowska, Sylva Warg, Natalie Weber, Daniela Wöbbeking.r




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