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Arbeiten zu 90 Prozent fertig

Breitbandausbau: Jetzt geht es weiter

AUETAL. Wie geht es weiter mit dem Breitbandausbau im Auetal? Warum hat sich in den vergangenen Wochen auf den Baustellen so wenig getan? Die Antwort ist einfach: Sommerpause des Subunternehmers. Doch jetzt wird wieder gearbeitet. Das ist der Zeitplan fürs schnelle Internet:

veröffentlicht am 19.09.2018 um 14:17 Uhr
aktualisiert am 19.09.2018 um 18:40 Uhr

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AUETAL. Es ist eine gern gestellte Frage der Auetaler Anrufer in der Redaktion: Wann geht es weiter mit dem Breitbandausbau? Oder, etwas seltener: Bei uns vor der Haustür ist eine Baustelle zum Breitbandausbau, auf der sich lange nichts tat – geht es da mal weiter?

Ja, geht es, versichert Doreen Schwarzlaff als Stellvertreterin des Bürgermeisters, und dass sich längere Zeit auf den Baustellen nichts schob, habe seinen einfachen Grund in einer Tatsache: Sommerpause beim Subunternehmer. Denn grundsätzlich, so Schwarzlaff, gelte der offizielle Fahrplan für den Ausbau noch; sie habe jedenfalls nichts Gegenteiliges gehört, und es darf getrost vermutet werden, wäre das Gegenteil der Fall: Es wäre ihr zu Ohren gekommen; zumal der Landkreis über die notwendigen Sperrungen im Straßenraum bei den Baumaßnahmen auch mit im berühmten Boot sitzt.

Laut Ausbauplanung des Landkreises also wird in der Gemeinde Auetal in Schoholtensen, Sundern, Klein Holtensen, Altenhagen, Antendorf, Hattendorf, Raden, Escher, Rehren, Rannenberg, Westerwald und Wiersen bis Mitte November verlegt, und in Bernsen, Borstel, Rolfshagen, Kathrinhagen und Poggenhagen bis kurz vor die Weihnachtstage.

In Escher geht es zurzeit tief in das Erdreich, um die Glasfaserkabel zu verlegen. Foto: rnk

Mit dem neuen Glasfaserkabel sollen im Schnitt 50 bis 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) – mindestens 30 MBit/s für die abgelegenen Ausläufer – erzielt werden.

Über 90 Prozent der Anschlüsse werden auf über 50 Megabit kommen. Beim Upload werden dann 40 Megabit erzielt. Die Gesamtkosten für den Internet-Ausbau im Auetal belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro, wovon die Gemeinde 142 000 Euro, also zwölf Prozent, zahlen muss.

Wie ein kurzer motorisierter Abstecher quer durch das Auetal zeigte, wurde an mehreren Stellen wieder an den Breitbandausbaubaustellen gearbeitet: Die Sommerpause des Oldenburger Subunternehmers ist beendet.

Auch beim Landkreis wird auf den offiziellen Fahrplan verwiesen, Schwierigkeiten habe es im Auetal nur mit Felsformationen im Untergrund gegeben; die Firma habe die für die Arbeit notwendige Gerätschaften herbeischaffen müssen. Zurzeit seien 90 Prozent der Arbeiten im Auetal erledigt, hauptsächlich stehe nur noch das Einziehen der Glasfaserkabel an, so ein Mitarbeiter des Landkreises.




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