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Ehrenamtskarte für herausragenden Einsatz

Bürgermeister sagt „Danke“

250 Stunden ehrenamtliche Arbeit im Jahr? Kein Problem, finden diese Rintelner. Sie haben nun als Dank die Ehrenamtskarte des Landkreises erhalten.

veröffentlicht am 26.11.2018 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 27.11.2018 um 18:40 Uhr

Irmtraut Exner (v. l.) Dr. Christina Land, Roswitha Möller, Dieter Aßbrock, Klaus-Henning Dageförde, Jens Grote und Britta Raabe wurden von Bürgermeister Thomas Priemer mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet. jaj

Autor:

Jessica Rodenbeck

RINTELN. Als Dank für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement haben sieben Rintelner gestern die Ehrenamtskarte des Landkreises in Empfang nehmen dürfen. „Sie alle haben sich in herausragender Weise für das Gemeinwohl eingesetzt“, lobte Bürgermeister Thomas Priemer.

„Nur zu Hause sein, kochen und putzen – das kann ich nicht. Dann hat mein Mann die Hölle“, erklärte Irmtraut Exner bei der Verleihung. Sie hat die Ehrenamtskarte bereits zum wiederholten Male erhalten und wurde für ihr Engagement beim Familienzentrum und bei der Stiftung Rinteln ausgezeichnet. „Ich bin überglücklich in diesen Ehrenämtern“, sagte sie. Priemer lobte ihren Pragmatismus und ihre Bereitschaft, bei Bedarf zuzupacken.

Weitere Ehrenamtskarten gab es für gleich sechs Mitglieder der Nabu-Ortsgruppe Rinteln. Sie gingen an Dieter Aßbrock, der sich unter anderem für die vereinseigene Streuobstwiese engagiert, Christine Land und Britta Raabe, die die Jugendgruppe leiten, Klaus-Henning Dageförde, der unter anderem die Vögel in der Auenlandschaft erfasst, Roswitha Möller, die sich um die Finanzen kümmert, und Kathy Büscher, die bei der Verleihung verhindert war. Der Bürgermeister äußerte sich anerkennend über die Arbeit des Nabu: „Man kann sie nicht zählen, aber man kann sie spüren und sehen, wenn man genau hinschaut. Ich als Bürgermeister bin Ihnen sehr dankbar.“

Auch Jens Grote, der sich für die Jugendfeuerwehr Exten engagiert und bei der Organisation des Stadtzeltlagers mitwirkt, wurde für sein Engagement ausgezeichnet. „Für die Jugendlichen ist das ein richtiges Abenteuer. Ich kann jedem nur empfehlen, einmal ein Stadtzeltlager zu besuchen“, empfahl Priemer.

Die Ehrenamtskarte wird auf Antrag an Personen verliehen, die über mindestens drei Jahre hinweg wenigstens fünf Stunden ehrenamtliche Arbeit in der Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr geleistet haben und ihr Engagement auch künftig fortführen wollen. Inhaber der Karte erhalten bei unterschiedlichen Geschäften und Einrichtungen Vergünstigungen.




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