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Stadt und Landkreis sollen „prüfen“

CDU Rinteln fordert dezentrales Impfen vor Ort

RINTELN. Überall in den Ortschaften sowie in der Stadt Rinteln werden derzeit Fahrdienste organisiert für all jene Senioren, die nicht mobil sind, aber einen Termin im Impfzentrum wahrnehmen wollen. Das reicht nicht, sagt jetzt die CDU Rinteln und Bürgermeisterkandidatin Doris Neuhäuser - Stadt und Landkreis sollten dezentrales Impfen ermöglichen:

veröffentlicht am 19.02.2021 um 13:57 Uhr
aktualisiert am 19.02.2021 um 17:30 Uhr

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Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. Überall in den Ortschaften sowie in der Stadt Rinteln werden derzeit Fahrdienste organisiert für all jene Senioren, die nicht mobil sind, aber einen Termin im Impfzentrum in Stadthagen wahrnehmen wollen. Damit sie von sich zu Hause in die Kreisstadt kommen, bieten Freiwillige ihre Fahrdienste an, organisiert wird das über die Stadt Rinteln oder über die jeweiligen Ortsbürgermeister.

Das reicht jedoch nicht, sagt jetzt die CDU Rinteln in einem Antrag und fordert die Stadtverwaltung sowie den Landkreis auf, jetzt Voraussetzungen für ein dezentrales Impfzentrum zu schaffen.

Laut Medienmeldungen, heißt es darin, richte das Land Niedersachsen sowohl ein Modellprojekt zum Impfen gegen Corona in Hausarztpraxen ein und beabsichtige auch, über 80-Jährigen zu ermöglichen, nah am Wohnort geimpft zu werden, nämlich an dezentralen Orten. Die CDU-Fraktion im Rintelner Stadtrat habe zusammen mit der (parteilosen) Bürgermeisterkandidatin der CDU, Doris Neuhäuser, schon vor zwei Wochen die Verwaltung darum gebeten, auf den Landkreis mit dem Ziel einer dezentralen Impfung in den Rintelner Ortsteilen einzuwirken.

Neuhäuser weist in einer Mitteilung darauf hin, dass es zwar begrüßenswert sei, einen ehrenamtlichen Fahrdienst für diejenigen Senioren zu organisieren, „die das Glück hatten“, einen Termin im Impfzentrum in Stadthagen zu ergattern. „Das genügt jedoch aufgrund der vielen zu impfenden älteren Mitbürger nicht“, so Neuhäuser. „Daher müssen Stadt und Landkreis gemeinsam für mobile Impfteams sorgen, die die Erst- als auch die Zweitimpfung dezentral vor Ort durchführen.“

CDU-Fraktionsvorsitzender Veit Rauch ergänzt: „Es ist jetzt dringend notwendig, dass die Stadtverwaltung mit dem Landkreis die Voraussetzungen für ein dezentrales Impfen zeitnah schafft, so werden letztlich auch Leben gerettet. Und es gibt nichts Wichtigeres als den Gesundheitsschutz. Wir haben schon vor Wochen auf diesen Weg hingewiesen und möchten jetzt, dass die Verwaltung auch handelt!“




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