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Signal im Kreistag setzen

CDU unterstützt Machbarkeitsstudie der Landeseisenbahn Lippe

KREIS LIPPE. Mobilität und Klimaschutz nachhaltig zu verbessern, ist erklärtes Ziel des lippischen Kreistags. Die CDU-Fraktion will in diesem Zusammenhang die Bahn zum Rückgrat des Öffentlichen Personennahverkehrs in Lippe ausbauen und unterstützt daher die Forderung des Vereins Landeseisenbahn Lippe (LEL) nach einer Machbarkeitsstudie zur Verbesserung des Bahnangebots in Lippe.

veröffentlicht am 30.03.2020 um 15:10 Uhr

KREIS LIPPE. Das hat Sabine Reinecke-Erke, Vorsitzende des Kreis-Verkehrsausschusses, für die CDU-Kreistagsfraktion mitgeteilt. „Es ist an der Zeit, die vielen lippischen Einzelforderungen endlich einmal zusammenzuführen und als Gesamtkonzept mit dem nötigen politischen Nachdruck in die Gremien der Verkehrsverbände einzubringen“, sagt CDU-Fraktionsmitglied und Landratskandidat Jens Gnisa. Der Vorschlag der Eisenbahnfreunde gehe genau in diese Richtung. Er sei nicht nur inhaltlich gut, sondern darüber hinaus geeignet, „ein fraktionsübergreifendes Signal im Kreistag zu setzen“, so Gnisa. Im Gespräch mit LEL-Vertretern hat er sich über deren „Smart Railway“ genannten Ideen-Katalog informiert, der auch die Reaktivierung der Strecke Lemgo-Barntrup beinhaltet. Aus Förderprogrammen sowie dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz seien Mittel verfügbar, die Lippe für die Machbarkeitsstudie und im Sinne seiner Mobilitäts- und Klimaziele einsetzen und nutzen könne, heißt es in der Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion.

Gute Chancen für ein einvernehmliches Votum des Kreistags sieht auch die Vorsitzende des Kreis-Verkehrsausschusses: „Einhellig haben die Ausschussmitglieder in der letzten Sitzung ein Gesamtkonzept für den Schienenpersonennahverkehr in Lippe befürwortet, das bestehende Ideen und Beschlüsse einbezieht“, informiert Reinecke-Erke. Dadurch werde auch die bessere Durchsetzung lippischer Interessen auf regionaler Ebene erwartet.

Wichtig sei der CDU-Fraktion, „dass verwaltungsseitig ausreichende Kapazitäten für Konzepterstellung und Machbarkeitsstudie zur Verfügung gestellt werden. Das gesamte Vorhaben sollte fachlich begleitet und mit den seiner Bedeutung entsprechenden personellen und sachlichen Ressourcen ausgestattet werden“. Dies sei keine Arbeit, die „nebenher“ erledigt werden sollte, spricht sich Gnisa für eine entsprechende Priorisierung der Aufgabe aus.r




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