weather-image
×

Corona in Schaumburg

Corona-Liveticker: Über 100 Infizierte weniger in Minden

Der Teil-Lockdown mit der Schließung unter anderem von Restaurants, Theatern, Fitnessstudios und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 20. Dezember verlängert. Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sollen auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt werden. In unserem Liveticker sammeln wir alle aktuellen Entwicklungen aus dem Landkreis und der Region. Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.

veröffentlicht am 30.11.2020 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 30.11.2020 um 19:14 Uhr

+++ 19 Uhr

Bund plant Nationale Gesundheitsreserve an 19 Standorten: In vielen Praxen, Kliniken und Pflegeheimen war Schutzausrüstung Mangelware, als die Pandemie im Frühjahr begann - das ist inzwischen im Griff. Für künftige Notlagen will sich der Staat besser wappnen. -> Zum Artikel

+++ 18.36 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Montag 22 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, gleichzeitig auch 129 Gesundmeldungen. Damit sinkt die Zahl der aktiven Fälle auf 994 (Sonntag: 1101).

+++ 17 Uhr

Trotz Kritik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Mehrheit der Bundesländer über die Festtage Hotelübernachtungen für Familienbesuche erlauben. Nach Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wollen nun auch Baden-Württemberg und Sachsen solche Übernachtungen über die Weihnachtstage zulassen.

+++ 15.51 Uhr

Nicht nur auf dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Bückeburg kennt ihn jeder: In seiner geradezu ikonischen Rolle als „Der Tod“ zählt Mirco Lehmann seit rund einem Jahrzehnt zu den populärsten Akteuren des der Mittelalterszene insgesamt. Doch ein Dreivierteljahr nach Beginn der Corona-Pandemie steht er wie unzählige Kollegen seiner Branche wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Unsere Zeitung hat sich mit dem 31jährigen über seine Erfahrungen unterhalten. -> Zum Artikel

+++ 14.51 Uhr

Entgegen einer Empfehlung aus dem Kanzleramt erlauben immer mehr Länder Hotelübernachtungen für Familienbesuche über Weihnachten. Am Montag entschied auch Sachsen, dass Hotels und Pensionen über die Feiertage Gäste aufnehmen dürfen, die in der Region ihre Familien besuchen. Ähnlich halten es eine ganze Reihe anderer Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht solche Pläne vor allem in Großstädten mit hohen Infektionszahlen kritisch. Sachsen hat derzeit bundesweit die höchste Rate an Corona-Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100 000 Einwohner. Von den zehn am stärksten betroffenen Landkreisen liegen fünf in Sachsen. dpa

+++ 13.08 Uhr

Es kommt wenig überraschend: «Corona-Pandemie» wurde zum «Wort des Jahres» 2020 gewählt. dpa

+++ 12.50 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 208 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 13 Neu-Infektionen wurden gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in dem Kreis bei 76,1

+++ 12.42 Uhr

Für den Landkreis Schaumburg werden am Montag aktuell 201 Menschen gemeldet, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die Gesamtzahl der Coronafälle in Schaumburg ist um eine Person auf 1254 gestiegen. -> KLICK

+++ 12.30 Uhr

Die niederbayerische Stadt Passau liegt nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zusammen mit dem Thüringer Landkreis Hildburghausen als Corona-Hotspot bundesweit an der Spitze. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag demnach bei 579,5. Nur ganz knapp dahinter rangiert den Daten zufolge der bisherige Spitzenreiter, der Thüringer Landkreis Hildburghausen. Dort betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 579,1. Eine RKI-Sprecherin bestätigte die Zahlen. In Passau dürfen die Menschen ihre Wohnung seit Samstag nur noch aus triftigem Grund verlassen.  dpa

+++ 12.24 Uhr

Niedersachsens Landesregierung hat ihren Kurs zum Präsenzunterricht an den Schulen bekräftigt. Aktuell praktizierten ihn mehr als 80 Prozent der Schulen dauerhaft, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Montag im Landtag in Hannover. «Forderungen, die Schulen insgesamt in den Wechselunterricht zu versetzen, kann ich deswegen nichts abgewinnen.» Der Aufenthalt in der Schule sei «sehr gut zu vertreten», wenn die Hygieneregeln und die Maskenpflicht beachtet werden und regelmäßig gelüftet wird.

In den vergangenen Wochen hatten Lehrer und Schüler einen schnelleren Wechsel in das sogenannte Szenario B mit Unterricht teils in den Schulen und teils zu Hause gefordert, um das Risiko einer Corona-Ansteckung zu reduzieren. Ein automatischer Wechsel ins Szenario B ist aber nur in Hotspots mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche vorgesehen. dpa

Der Vizepräsident des Niedersächsischen Städtetages, Frank Klingebiel, fordert wegen der hohen Infektionsgefahr in der Corona-Pandemie einen flächendeckenden Wechselbetrieb der Schulen. In Abweichung von der Landeslinie habe er für die Schulen in Salzgitter weiter Wechselbetrieb bis zu den Weihnachtsferien ab 18. Dezember angeordnet. Das sagte der CDU-Oberbürgermeister der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» vom Montag. -> Zum Artikel

+++ 12.17 Uhr

In Niedersachsen sind innerhalb eines Tages 475 neue Corona-Infektionen bestätigt worden. Das geht aus den Zahlen des Landesgesundheitsamtes in Hannover am Montag hervor. Die 7-Tages-Inzidenz liegt landesweit bei 85,9. -> KLICK

+++ 12.15 Uhr

Niedersachsen will seine Vorbereitungen für die geplanten Corona-Impfungen noch vor Weihnachten entscheidend voranbringen.  Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hatte Mitte November angekündigt, dass landesweit bis zu 60 Impfzentren entstehen sollen. Die genauen Orte waren noch unklar. Zunächst sollen zudem mobile Teams die Mitarbeiter von Kliniken und Pflegeheimen impfen, auch Risikogruppen haben Priorität. -> Zum Artikel

+++ 11.50 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 4.852 bestätigte Coronafälle. Aktuell sind 1181 Menschen in Lippe positiv auf Covid-19 getestet. Damit sind 63 weitere Infektionen bekannt geworden. 3611 Personen sind genesen, 60 Menschen waren verstorben. Der Inzidenzwert in dem Landkreis liegt aktuell bei 229,1.

+++ 11.45 Uhr

Auf Drängen der Opposition kommt der niedersächsische Landtag zu einer weiteren Corona-Sondersitzung zusammen. Auch in Bremen beraten die Abgeordneten über die Bund-Länder-Beschlüsse für den Dezember. -> KLICK

+++ 11.23 Uhr

Die Lage in der Corona-Pandemie bleibt in Nordrhein-Westfalen angespannt. Die sogenannte Wocheninzidenz stieg um 1,5 auf 147,5, wie aus Angaben des Landesamtes für Gesundheit NRW am Montag hervorging.

+++ 11.22 Uhr

Auf dem Springer Wertstoffhof sind erneut Sicherheitskräfte im Einsatz. Sie kontrollieren die Maskenpflicht und erinnern die Anlieferer daran, den Mindestabstand einzuhalten. Offenbar hatte es zuvor vermehrt Diskussionen mit Besuchern gegeben: -> Zum Bericht

+++ 10.54 Uhr

Wegen Gegröle und lauter Musik war die Polizei in Bad Nenndorf am Wochenende zu einer Wohnung ausgerückt. Dort trafen sie vorerst nur drei Feiernde an. Weitere Partygäste hatten sich kurzerhand versteckt – vergeblich. -> Zum Artikel

+++ 10.45 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke gibt im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie heute eine Pressekonferenz im Kreishaus an der Portastraße. Wie der Kreis mitteilt, werden neben den Vertretern des Krisenstabs auch Vertreter der Mühlenkreiskliniken zugegen sein.

+++ 10.42 Uhr

Die 7-Tages-Inzidenz ist laut Landesgesundheitsamt Niedersachsen im Kreis Schaumburg weiter gesunken. Am Montag liegt sie bei 71,6. Neu-Infektionen wurden seit Sonntag nicht gemeldet.  -> KLICK

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Sonntag, 29. November 

+++

Das Landesgesundheitsamt hat am Sonntag gemeldet, dass der Landkreis Holzminden mit seinem Inzidenz-Wert unter den Grenzwert von 50 gefallen ist. Der Wert liegt bei 45,4. Insgesamt gibt es derzeit im Kreis Holzminden 64 akute Infektionen, 7 sind hinzugekommen (Stand 29. November, 11.30 Uhr). Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 275. Das Unterschreiten der Inzidenz-Grenze von 50 bedeutet einen Wegfall von bestimmten Vorgaben wie eine Maskenpflicht im Unterricht bei bestimmten Klassen.

+++

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 231 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 7 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 1087 (+5 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 839 Personen. Verstorben sind 17 Personen.Die Inzidenz für den Landkreis liegt derzeit bei 84,1 Fällen.

+++

Laut Gesundheitsamt des Landkreises Schaumburg gibt es 29 Infizierte mehr im Verlgeich zur letzten Statistik, insgesamt sind 202 Personen infiziert: zum Artikel.

+++

Das Landesgesundheitsamt Niedersachsen hat am Sonntag die aktuellen amtlichen Corona-Zahlen veröffentlicht. Es wurden 13 Neuinfektionen aufgenommen. In den letzten sieben Tagen sind 115 Neuinfektionen aufgenommen worden. Damit beläuft sich die amtliche Inzidenz in Schaumburg auf 72,9. Seit beginn der Pandemie sind 11 Schaumburger verstorben. Niedersachsenweit wurden 943 neue Infektionen gezählt. Die Inzidenz beläuft sich auf 86,5. Zum Artikel

+++

Neben den Neuinfektionen ist in Niedersachsen nun auch der Anstieg der Zahl von Corona-Patienten in den Kliniken ausgebremst worden.„Die Zahl der Covid-Patientinnen und –Patienten in den niedersächsischen Krankenhäusern hat sich in den letzten Tagen bei rund 1000 stabilisiert“, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) der dpa in Hannover. „Auch auf den Intensivstationen ist die Lage derzeit stabil und kontrollierbar.“

+++

Erneut sind zwei mit dem Corona-Virus infizierte Menschen aus dem Kreis Minden-Lübbecke gestorben. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, handelt es sich dabei um eine 79-jährige Frau aus Porta Westfalica und um eine 87-jährige Frau aus Preußisch Oldendorf. Beide wurden im Johannes-Wesling-Klinikum behandelt.

+++

Das Land Niedersachsen veröffentlichte am Samstag neue Zahlen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Schaumburg ist deutlich gesunken (74,8), trotz 16 Neuinfektionen im Kreisgebiet.

+++ Hier beginnt unsere Berichterstattung für das Wochenende.

+++ 15 Uhr

Sechs Millionen Euro weniger Einnahmen als gedacht, negative Jahresergebnisse bis zum Jahr 2023: Es ist kein rosiger Ausblick, den Rintelns Kämmerer Jörg Schmieding am Donnerstag im Stadtrat gegeben hat. Die Corona-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die kommenden Jahre - und die Projekte, die die Stadt Rinteln angehen kann. -> Zum Artikel

+++ 14.43 Uhr

Wer steckt eigentlich hinter den "Querdenkern" in Hannover? Yogalehrerin Claudia W. war Mitorganisatorin der „Querdenker“-Demo vom Sonnabend in Hannover und trat auf dem Opernplatz als Moderatorin auf. Um zu verstehen, wie die Szene tickt, lohnt ein Blick auf ihre Internetseite. -> Zum Bericht

+++ 13.57 Uhr

Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen stabilisiert sich auf hohem Niveau, wobei weitere 28 Todesfälle binnen 24 Stunden registriert wurden. Wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte, gab es 1438 nachgewiesene Neuinfektionen nach 1633 neuen Fällen am Freitag vor einer Woche. «Die Stabilisierung verstetigt sich», sagte ein Sprecher.

+++ 13.35 Uhr

Das Klinikum Schaumburg in Vehlen verschiebt derzeit nicht-notwendige Operationen, um die Behandlung von Corona-Patienten gewährleisten zu können. Insgesamt 21 Intensivbetten hat das Klinikum beim DIVI-Intensivregister angemeldet, die am Donnerstag alle belegt waren - fünf davon von Covid-Patienten.

+++ 13.31 Uhr

Der Betrug mit zu Unrecht angeforderten Corona-Hilfszahlungen beschäftigt weiter die Ermittler. Bis Anfang November stieg die Zahl der Verfahren wegen dieses Verdachts in Niedersachsen auf fast 1200. Das waren knapp 150 mehr als einen Monat zuvor, wie das Justizministerium in Hannover am Freitag mitteilte. Insgesamt gehe es um rund 9,3 Millionen Euro (Vormonat: 8,2 Mio. Euro), die bereits als Fördermittel ausgezahlt wurden. Vorläufig sichergestellt wurden demnach bisher erst rund 880 000 Euro. -> Zum Artikel

+++ 12.33 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 250 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 5 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 1067 (+7 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 800 Personen. Verstorben sind 17 Personen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt in dem Kreis heute bei 106,4. 

+++ 12.29 Uhr

Kein gemeinschaftliches Proben mehr, keine Auftritte in absehbarer Zeit: Gerade Chöre leben vom Zusammenhalt und der Begeisterung am gemeinsamen Tun. Stephanie Feindt, die Leiterin des Konzertchors beim Schaumburger Jugendchor, und Annika Maiwald, die den Kinderchor leitet, laden die Kinder und Jugendlichen regelmäßig zu Proben per Videokonferenz ein. Die Kinder sehen sich am Bildschirm alle miteinander, singen allerdings jeder nur für sich, denn ein richtiges Chorerlebnis gibt die Technik noch nicht her. -> Zum Bericht

+++ 12.27 Uhr

Auch soziale Institutionen wie der Hospizverein Rinteln, der sich um todkranke Menschen und ihre Angehörigen kümmert, leiden unter der Corona-Pandemie. Viele Familien trauen sich nicht, die Dienste des Vereins in Anspruch zu nehmen. Auch Ehrenamtliche und Finanzen können ein Problem werden: -> Zum Artikel

+++ 12.02 Uhr

Die IGS in Rinteln vermeldet zwei Corona-Fälle. Bereits am Donnerstag galten zwei Schüler als Verdachtsfälle, die heute vorliegenden Tests bestätigen die Annahme. Das teilt Schulleiter Torsten Rudolf mit. Ab sofort befinden sich die Jahrgänge 9 und 10 in Quarantäne. Zusätzlich sind 14 Lehrer betroffen. -> KLICK

+++ 11.33 Uhr

Inzidenzzahlen aus vier Landkreisen:

+++ 11.30 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 4588 bestätigte Corona-Fälle. Damit sind seit Donnerstag 112 weitere Infektionen bekannt. 3373 Personen sind wieder genesen. 52 Personen sind verstorben. Eine 89-Jährige und ein 76-Jähriger, die das Coronavirus in sich getragen haben, sind im Klinikum Lippe verstorben. Aktuell sind 1163 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 233,4 (Stand Freitag, 0 Uhr).

+++ 11.17 Uhr

Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche sollen auch in Niedersachsen möglich sein. Für den Besuch von Verwandten und auch engen Freunden zu Weihnachten soll es möglich sein, sich im Hotel einzuquartieren, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Die neue Corona-Verordnung des Landes befinde sich noch in der Endabstimmung. Klar sei aber, dass der Besuch von Verwandten zu Weihnachten keine touristische Übernachtung sei. Da etliche Menschen Weihnachten mit engen Freunden feierten, sei auch in diesem Fall eine Hotelübernachtung möglich. Nicht jeder habe zudem Verwandte, mit denen er feiern könne. -> KLICK

+++ 10.34 Uhr

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne will es Schulleitern ersparen, selber über die Frage des Wechselunterrichts in der Corona-Krise entscheiden zu müssen. Das sei rechtlich schwierig, weil Schulleitungen keine Quarantänemaßnahmen verhängen dürften, sondern nur die Gesundheitsämter, sagte der SPD-Politiker der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag). «Und zweitens würden wir die Schulleitungen einem enormen Druck aussetzen.» Wechsele die Schule nicht ins Szenario B, beklagten sich die Eltern, gehe sie in den Wechselmodus, kritisierten das andere Eltern. -> Zum Bericht

+++ 10.24 Uhr

Am Freitag, 27. November (Stand 9 Uhr), beträgt der Wert für die 7-Tages-Inzidenz (Anzahl der Neu-Infektionen pro 100000 Einwohner innerhalb einer Woche) im Landkreis Schaumburg 84,9, hat das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet (Vortag 81,7). Insgesamt sind beim NLGA 1215 Corona-Fälle für den heimischen Landkreis erfasst, demnach 22 Neu-Infektionen seit gestern. -> Zum Artikel mit Überblick über den Verlauf in Schaumburg

+++ 10.04 Uhr

Dürfen wir Weihnachten die Großeltern besuchen? Finden Gottesdienste statt? Und in welchem Rahmen ist die Silvester-Feier erlaubt? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Feiertage. -> KLICK

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 26. November

+++ 15.51 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke teilt mit, dass er dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG NRW) insgesamt 3920 laborbestätigtge Corona-Fälle gemeldet hat. Davon gelten 2917 als abgeschlossen. Demnach gelten aktuell 1003 Menschen in dem Kreis als positiv auf Covid-19 getestet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut LZG NRW bei 177,2 (Stand 0 Uhr). An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 57 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon 17 auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Zwölf werden künstlich beatmet. Im JWK ist ein 89-jähriger Mann aus Espelkamp verstorben. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt neun Patienten behandelt, davon befinden sich fünf in intensivmedizinischer Behandlung und vier auf der Normalstation. Es gibt noch einen weiteren Todesfall im Kreisgebiet. Es handelt sich um eine 79 Jahre alte Frau aus Lübbecke. Insgesamt sind in dem Kreis 32 Personen verstorben.

+++ 15.42 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 4476 bestätigte Corona-Fälle. Damit sind seit Mittwoch 139 weitere Infektionen bekannt. 3140 Personen sind wieder genesen. 50 Personen sind verstorben. Eine 92-Jährige, eine 69-Jährige und ein 95-Jähriger, die das Coronavirus in sich getragen haben, sind verstorben. Eine 82-Jährige, die das Coronavirus in sich getragen hat, ist im Klinikum Lippe verstorben. Aktuell sind 1286 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 247,5.

In der Phoenix Contact-Arena in Lemgo entsteht in diesen Wochen eines von insgesamt 53 Impfzentren, die in Nordrhein-Westfalen im Kampf gegen das Coronavirus aufgebaut werden sollen. Wie der Kreis Lippe mitteilt, sollen spätestens Anfang Januar dort die ersten Lipper geimpft werden können

+++ 14.17 Uhr

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hat scharfe Kritik an der Verschärfung der Corona-Auflagen für den Einzelhandel geübt. «Wir halten die Begrenzung der Kundenzahl ab 800 Quadratmetern Verkaufsfläche für kontraproduktiv und nicht nachvollziehbar», sage Edeka-Chef Markus Mosa am Donnerstag. Die hohe Nachfrage gerade im Weihnachtsgeschäft lasse sich so nicht bedienen. Der Hinweis der Politik, dass die Verbraucher ihre Einkäufe auf die Wochentage verteilen sollten, sei auch nicht hilfreich, denn das täten die Kunden bereits seit dem ersten Lockdown, meinte Mosa. «Auch bei einer weiteren Verteilung der Kundenströme könnten wir die hohe Nachfrage gerade im Weihnachtsgeschäft nicht bedienen.» Zudem verzerre der Beschluss den Wettbewerb, klagte der Edeka-Chef. Supermärkte mit Bedientheken und einer dadurch höheren Verweildauer der Kunden seien extrem benachteiligt im Vergleich zu Konkurrenten, die nur auf Selbstbedienung setzten. «Das wird einen weiteren Schub geben in Richtung SB-Formate mit ausschließlich preisorientierten Angeboten», prognostizierte der Händler. dpa

+++ 13.58 Uhr

Hannovers Landesbischof Ralf Meister erwartet, dass trotz der Corona-Pandemie Weihnachtsgottesdienste gefeiert werden können. «Wir gehen nach wie vor davon aus, dass sie unter Hygienestandards möglich sein werden», sagte der evangelische Bischof am Donnerstag in Hannover. -> Zum Artikel

+++ 13.04 Uhr

Die Gastronomie- und Hotelbranche dringt nach den von Bund und Ländern auf den Weg gebrachten Corona-Maßnahmen auf Klarheit für die direkten Weihnachtstage und den Jahreswechsel. «Wir wissen nicht, wie wir uns auf die Zeit vom 20. Dezember an vorbereiten sollen», sagte der Hotelier und Bremer Landesvorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Detlef Pauls, am Donnerstag auf Anfrage. -> Zum Artikel

+++ 12.58 Uhr

Auch in Niedersachsen gelten in Corona-Hotspots künftig neue Regeln für Schulen: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis über 200, werden dort künftig alle Klassen ab Jahrgang 7 geteilt. -> KLICK

+++ 12.38 Uhr

An einer wachsenden Zahl von Schulen in Niedersachsen ist ein Unterricht ohne Corona-Beschränkungen möglich. Aktuell sei der Präsenzunterricht uneingeschränkt an 2430 Schulen möglich, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover. -> Zum Bericht

+++ 12.26 Uhr

Hier die 7-Tages-Inzidenzwerte (Neu-Infektionen pro 100000 Einwohner innerhalb einer Woche) im Vergleich mit benachbarten Landkreisen: Der Wert in Schaumburg liegt heute bei 81,7. In Lippe beträgt er 247,5, in  Hameln-Pyrmont  107. In Holzminden ist die Zahl wieder unter 50 (Risikogebiet) auf 44 gesunken.

+++ 11.29 Uhr

Bund und Länder haben am Mittwochabend beschlossen, dass der Teil-Lockdown mit der Schließung unter anderem von Restaurants, Theatern, Fitnessstudios und Freizeiteinrichtungen bis zum 20. Dezember verlängert wird. Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sollen auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt werden. Kinder bis 14 Jahre sollten nicht unter diese Regelung fallen. Weihnachten solle aber gefeiert werden können, im engsten Familien- und Freundeskreis mit maximal zehn Menschen, Kinder bis 14 Jahre nicht eingerechnet. -> Zum Artikel

+++ 11.24 Uhr

Schaumburger Kinos zur Schließung gezwungen: In den insgesamt sechs Sälen der Filmtheaterbetriebe Rubba in Bückeburg, Stadthagen und Steinbergen sind seit dem 2. November die Türen geschlossen und die Projektoren ausgeschaltet. Über die von den Medien für diese Anordnungen oftmals verwendete Bezeichnung „Lockdown Light“ kann Inhaber Frank Rubba daher noch nicht einmal mehr Galgenhumor aufbringen: „Wir haben nirgends die Chance für ein Ersatzgeschäft. Für uns ist das kein Lockdown Light, sondern Lockdown pur.“ -> Zum Artikel

+++ 10.36 Uhr

Der Anstieg bei den positiv auf Corona getesteten Personen in Schaumburg hat sich wieder leicht verringert. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt meldet für den Landkreis am heutigen Donnerstag eine 7-Tage-Inzidenz von 81,7. -> KLICK

Vom Landkreis Schaumburg  sind 26 Neu-Infektionen gemeldet worden (Stand 9 Uhr). 182 Menschen gelten derzeit als positiv auf Covid-19 getestet. -> KLICK

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 25. November

+++ 19.23 Uhr

An Weihnachten sollen etwas mehr Kontakte erlaubt sein: Etwas strenger im Dezember, etwas lockerer über Weihnachten und Silvester - eine solche Strategie dürfte die Menschen in Deutschland zum Abschluss des Corona-Jahrs 2020 erwarten. Zu den Details berieten Bund und Länder ausführlich. -> KLICK

+++ 19 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat dem LZG (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen) heute 3808 laborbestätigte Corona-Fälle gemeldet, davon gelten 2824 als abgeschlossen. Wie das Gesundheitsamt am Mittwoch mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 80 Menschen positiv auf den Erreger getestet. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt mit Datenstand 25. November, 0 Uhr, bei 186,2. Ein 75-jähriger Mann aus Rahden ist im Johannes-Wesling-Klinikum gestorben, der mit dem Virus infiziert war. Die Zahl der Todesopfer ist damit auf 30 gestiegen.

+++ 17.22 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 4337 bestätigte Corona-Fälle. Damit sind seit Dienstag 135 weitere Infektionen bekannt. 2939 Personen sind wieder genesen. 46 Personen sind verstorben. Aktuell sind 1352 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 250,4 (Stand Mittwoch, 25. November, 0 Uhr).

+++ 17.17 Uhr

Anträge auf Novemberhilfen ab sofort möglich: Firmen im Teil-Lockdown und Selbstständige wie Künstler können ab sofort Anträge auf die Novemberhilfen stellen. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Erste Gelder sollen ab Ende November gewährt werden, und zwar in Form von Abschlagszahlungen - das ist ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne eine tiefergehende Prüfung. Konkret sollen Unternehmen einen Abschlag in Höhe von bis zu 50 Prozent ihrer beantragten Summe erhalten, maximal 10 000 Euro. Betroffene können in ihrem Antrag auf die Novemberhilfe angeben, ob sie eine Abschlagszahlung wollen. Die Anträge können über eine bundeseinheitliche IT-Plattform gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt gestellt werden - damit soll Missbrauch vorgebeugt werden. Soloselbstständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. dpa

+++ 15.10 Uhr

Der Teil-Lockdown hat bisher weniger gebracht als erhofft - deswegen geht es wohl erst mal so weiter. Details wollen Kanzlerin Merkel und die Länderchefs nun klären. Dazu gibt es verschiedene Ansichten. Immer fest im Blick dabei: das Weihnachtsfest. -> KLICK

+++ 15.05 Uhr

In einem Seniorenheim in Wilhelmshaven gibt es nach Angaben der Stadt einen größeren Corona-Ausbruch. Insgesamt sind 49 Menschen, darunter Bewohner und Pflegepersonal, mit dem Coronavirus infiziert, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Drei Infizierte werden demnach in einer Klinik behandelt. Ein Bewohner, der ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet worden war, starb bereits am Dienstag. Insgesamt leben in dem Seniorenheim 54 Bewohner. -> Zum Bericht

+++ 15.00 Uhr

Die Hamelner Polizei hat am Dienstagabend eine Swingerparty abrupt beendet. Die Beteiligten hätten gegen geltende Corona-Beschränkungen verstoßen, hieß es. Nachbarn hatten laute Geräusche vernommen und die Polizei gerufen. -> Zum Artikel

+++ 12.47 Uhr

Im Umgang mit der Corona-Pandemie werden große Hoffnungen in die Entwicklung eines Impfstoffes gesetzt. Gleichzeitig wirft dieses Thema auch eine ganze Reihe von Fragen auf. Wir haben die Internetseiten der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts nach Informationen durchsucht und geben hier einen Überblick rund um die Corona-Impfung.

+++ 12.39 Uhr

Die Zahl der Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden ist in Niedersachsen auf einen Höchstwert gestiegen. Das Landesgesundheitsamt meldete am Mittwochmorgen 34 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Der bisherige Rekordwert datierte vom 21. April mit 28 Todesfällen. Bei den Gestorbenen handelt es sich um Menschen, die nachweislich an oder mit dem Coronavirus gestorben sind. -> Zum Bericht

+++ 11.51 Uhr

Am Mittwoch gelten laut Angaben des Landkreises aktuell 204 Schaumburger als positiv auf Covid-19 getestet. Von 1183 Infektionsfällen gelten inzwischen 968 wieder als genesen. 113 Menschen in Schaumburg wurden gestern auf das Coronavirus getestet. -> KLICK

+++ 10.39 Uhr

Für Niedersachsen meldet das NLGA insgesamt 66467 Corona-Fälle, davon sind 45278 wieder genesen. Verstorben sind 1075 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz für das Land Niedersachsen liegt heute bei 101,1

+++ 10.36 Uhr

Am Mittwoch, 25. November, Stand 9 Uhr, meldet das Niedersächsische Landesgesundheitsamt einen Wert von 82,4 für die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Schaumburg. Damit ist deren Wert (um 1,9) heute wieder angestiegen. -> Zum Artikel

+++ 09.30 Uhr

Erst die Zügel anziehen, um sie dann über Weihnachten wieder etwas lockern zu können - das ist absehbar der Corona-Kurs von Bund und Ländern für die kommenden Wochen. Vor den neuen Beratungen gibt es aber auch unterschiedliche Auffassungen. -> Zum Artikel

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 24. November

+++ 17.52 Uhr

Die Weihnachtsferien in Niedersachsen beginnen nun am Montag, den 21. Dezember und damit zwei Tage früher, wie das Kultusministerium am Dienstag mitteilte. Letzter Schultag vor den Ferien soll demnach Freitag, der 18. Dezember sein. Bislang war der 22. Dezember als letzter Schultag vorgesehen. Zuvor hatten sich die Ministerpräsidenten bei ihren Gesprächen über die Corona-Regeln darauf geeinigt, die Ferien zu verlängern - mit Ausnahme von Bremen habe Einigkeit geherrscht, hieß es aus der Stuttgarter Staatskanzlei. Mit der Verlängerung soll das Infektionsrisiko gesenkt werden. -> Zum Artikel

+++ 16.49 Uhr

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ist im Kreis Minden-Lübbecke nach wie vor hoch. 83 Menschen wurden seit gestern positiv auf den Erreger getestet.  Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt mit (Stand 24. November, 0 Uhr) bei 189,8. Ein Patient, ein 86-jähriger Mann aus Lübbecke, ist im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 

+++ 16.29 Uhr

Die Deutschen blicken laut einer Studie der Universität Hamburg vorsichtig optimistisch auf die nächsten Monate. Auch wenn vielen Menschen die wirtschaftliche Situation des Landes Sorgen bereite, unterstützten sie mehrheitlich die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Studie unter Leitung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE), bei der vom 5. bis 16. November mehr als 7000 Menschen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien befragt wurden. «Die neuen Auswertungen zeigen, dass 64 Prozent aller Befragten (in Deutschland 65 Prozent) hinter den aktuellen Lockdown-Maßnahmen stehen», teilte Jonas Schreyögg, wissenschaftlicher Leiter des ECHE, mit. Rund die Hälfte der Befragten (46 Prozent) könne sich sogar vorstellen, dass das Leben in den nächsten Monaten wieder wie vor der Corona-Pandemie werden wird. dpa

 +++ 16.27 Uhr

Silvesterfeuerwerk sollte aus Sicht von Unternehmen aus der Feuerwerksbranche auch in der Corona-Pandemie möglich sein. Ein Aufruf zum Verzicht sei nicht nachvollziehbar, erklärte die Firma Comet Feuerwerk mit Sitz in Bremerhaven. «Unserer Ansicht nach wäre es sinnvoller, den Menschen zu empfehlen, dass sie Feuerwerk mit Bedacht und im kleineren Kreis der Familie nutzen sollten», sagte Comet-Sprecher Norman Edelmann am Dienstag. Bei richtiger Handhabung des Feuerwerks, bei Einhaltung der Abstands- und Kontaktregeln könne coronakonform gefeiert werden. -> Zum Bericht

+++ 16.26 Uhr

Der Bund plant bei einer Verlängerung des Teil-Lockdowns im Dezember Finanzhilfen für betroffene Unternehmen im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichtet, Firmen könnten mit Hilfen in einem Umfang von 15 bis 20 Milliarden Euro rechnen.

Die Verlängerung des Teil-Lockdowns in Deutschland bis kurz vor Weihnachten ist so gut wie sicher. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich am Montagabend darauf, dass die bis Ende November befristen Maßnahmen bundesweit zunächst bis zum 20. Dezember fortgeführt werden sollen, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Eine endgültige Entscheidung soll es bei den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ländern am Mittwoch geben. dpa

+++ 15.30 Uhr

Die Weihnachtsferien in Niedersachsen werden nach Angaben der Staatskanzlei verlängert. Start ist nun doch bereits einige Tage früher als bisher geplant. Das sagte eine Sprecherin von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag. Letzter Schultag vor den Ferien soll Freitag, der 18. Dezember, sein. Bislang war der 22. Dezember als letzter Schultag geplant gewesen. -> KLICK

+++ 15 Uhr

Corona-Infektionen in Niedersachsen gehen nur langsam zurück: Für Lockerungen des Corona-Teil-Lockdowns ist es nach Einschätzung der niedersächsischen Regierung angesichts eines nur leichten Rückgangs der neuen Ansteckungen noch zu früh. «Wir sind nach wie vor in der Situation, dass wir eine Seitwärtsbewegung haben», sagte der Leiter des Krisenstabs, Heiger Scholz, am Dienstag. -> Zum Bericht

+++ 14.54 Uhr

Die Bewohner im Rintelner Pflegeheim „Weserblick“ am Behringweg können aktuell bis Ende November keinen Besuch erhalten. Der Hintergrund: Zwei Pflegerinnen haben sich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Die Bewohner hingegen sind verschont geblieben, das Hygienekonzept habe sofort gegriffen, erklärt Heimleiterin Gönül Kurc: -> Zum Artikel

+++ 14.30 Uhr

An beinahe jeder Grundschule gibt es Kinder mit sozial-emotionalem Förderbedarf. Die aktuellen Corona-Verhaltensweisen wie Abstand halten können für manche von ihnen besonders schwer sein. Wie kommen sie gut durch ihre Zeit in der Schule? Wir haben in Rinteln nachgefragt:

+++ 13.57 Uhr

176 Neuinfektionen im Kreis Lippe - Inzidenzwert bei 263,9: Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 4202 bestätigte Corona-Fälle. Damit sind seit Montag 176 weitere Infektionen bekannt. 2818 Personen sind wieder genesen. 46 Personen sind verstorben. Ein 89-Jähriger, ein 55-Jähriger und ein 68-Jähriger, die das Coronavirus in sich getragen haben, sind im Klinikum Lippe verstorben. Aktuell sind 1338 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 32 415 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 263,9 (Stand Dienstag, 24. November, 0 Uhr).

+++ 13.45 Uhr

In einem offenen Brief an Kultusminister Grant Hendrik Tonne haben Schülervertretungen aus ganz Niedersachsen einen Wechsel in das Szenario B an den weiterführenden Schulen bis zu den Weihnachtsferien gefordert. "Die breite Unterstützung von Schülervertretungen aus Landkreisen und Schulen in ganz Niedersachsen zeigt deutlich, dass die Verunsicherung weit verbreitet und das Unverständnis für den aktuellen Kurs groß ist. Dieser Verunsicherung wollen wir mit dem Wechsel ins Szenario B beikommen und so für einen beruhigteren Schulalltag zu sorgen.", so Marike Leder, stellvertretende Vorsitzende des Landesschülerrates. Grundsätzlich begrüßten die Schülervertreter das Bestreben des Kultusministeriums, den Präsenzunterricht für alle aufrechtzuerhalten. In der Praxis erwiesen sich die erdachten Konzepte zur Gewährleistung dieses Ziels jedoch häufig als realitätsfern.

+++ 13.40 Uhr

Die Läden in Nordrhein-Westfalen müssen an den Vorweihnachtssonntagen sowie am Sonntag nach Neujahr geschlossen bleiben. Mit einem Eilbeschluss hat das Oberverwaltungsgericht Münster am Dienstag die von der Landesregierung vorgesehenen fünf verkaufsoffenen Sonntage untersagt. Diese hatte in der Pandemie mit der Regelung das Einkaufsgeschehen im Advent entzerren und einen «unregulierbaren Kundenandrang» vermeiden wollen - und die landesweite Möglichkeit zur Öffnung in der Corona-Schutzverordnung festgeschrieben. Die Gewerkschaft Verdi ging im Eilverfahren dagegen vor.(Az.: 13 B 1712/20 NE) dpa

+++ 13.29 Uhr

Für Kontaktpersonen von Corona-Infizierten soll ab 1. Dezember eine kürzere Quarantänezeit von 10 statt bisher 14 Tagen gelten - aber unter der Bedingung eines negativen Tests. Darauf verständigten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern. Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: «Zehn Tage Quarantäne mit Schnelltest am Ende ist genauso sicher wie 14 Tage Quarantäne ohne Test. Aber es bedeutet für die Betroffenen vier Tage weniger Einschränkungen». Dies sei es wert, die Quarantäne zu verkürzen, ohne ein zusätzliches Risiko einzugehen. Die fachlichen Empfehlungen des bundeseigenen Robert Koch-Instituts (RKI) für die Gesundheitsämter sollen entsprechend angepasst werden, wie es in dem Länder-Beschluss weiter heißt. Als Kontaktperson ersten Grades gilt zum Beispiel, wer für mehr als 15 Minuten in näherem Kontakt mit weniger als 1,50 Metern Abstand zu positiv Getesteten war. dpa

+++ 12.06 Uhr

Eine Beerdigung mit rund 400 Trauergästen hat in Bremen zu einem Polizeieinsatz geführt. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, kam es zu Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln. -> KLICK

+++ 11.33 Uhr

Hier ist  die Corona-Situation bei den umliegenden Landkreisen im Vergleich: Im Landkreis Lippe liegt der Inzidenzwert aktuell bei 263,9. In Hameln-Pyrmont beträgt der Inzidenzwert 119,8. Schaumburg hat einen Corona-Faktor von 80,5. Holzminden liegt heute gerade noch unter der kritischen Marke zum Risikogebiet (50) bei 49,7. 

+++ 11.11 Uhr

Am Dienstag meldet der Landkreis Schaumburg 199 Personen als akut mit dem Coronavirus infiziert, ein Anstieg um vier positiv Getestete seit gestern. 182 Schaumburger wurden gestern getestet.

+++ 10.39 Uhr

Der Corona-Faktor in Schaumburg ist weiter gesunken. Am Dienstag hat das Landesgesundheitsamt eine 7-Tage-Inzidenz von 80,5 für den Landkreis Schaumburg gemeldet. -> Zum Artikel mit Schaubild über den Verlauf

+++ 10.25 Uhr

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) im Vergleich zum Vorwochenstand erneut etwas weniger Corona-Neuinfektionen gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 13 554 neue Fälle übermittelt, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14 419 gelegen. Am Freitag war mit 23 648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 942 687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 24. November, 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 249 auf insgesamt 14 361. Das RKI schätzt, dass rund 636 700 Menschen inzwischen genesen sind. Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 0,97 (Vortag: 1,03). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, fast eine weitere Person ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. dpa

+++ 10.16 Uhr

Länder wollen Maskenpflicht erweitern: Die Länder sprechen sich dafür aus, für eine Eindämmung des Coronavirus ab Anfang Dezember die Maskenpflicht zu erweitern. Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung solle an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten gelten - so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Das geht aus einem Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch hervor. Die örtlich zuständigen Behörden sollen die Orte festlegen. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten sei ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen - dies soll aber nicht am Platz gelten, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden könne. Weiter heißt es in dem Papier, Hochschulen und Universitäten sollten grundsätzlich auf digitale Lehre umstellen - mit Ausnahme von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten sowie Prüfungen. dpa

+++ 09.55 Uhr

Nach dem Willen der Länder werden Familienfeiern an Weihnachten eingeschränkt möglich sein. Darauf haben sich die Ministerpräsidenten geeinigt. Am Mittwoch fallen die Entscheidungen mit Kanzlerin Merkel. -> KLICK

+++ 9 Uhr

Der rasante Anstieg ist zwar gestoppt, die Corona-Infektionszahlen sind aber weiter auf einem hohen Niveau. Deshalb sollen nach dem Willen der Länder etwa Kneipen und Restaurants weiter geschlossen bleiben. Ob dem Bund die Vorschläge der Länder reichen? -> Zum Artikel

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 23. November

+++ 18.13 Uhr

Die Hoffnung vieler Menschen in Deutschland auf ein baldiges Ende des Teil-Lockdowns wird sich angesichts hoher Infektionszahlen wohl zerschlagen. Nach Abstimmungen zwischen den Ländern zeichnet sich am Montag vielmehr eine Verlängerung ab. Die Schließungen in Gastronomie, Kultur- und Freizeitbereich werden womöglich um mindestens drei Wochen bis zum 20. Dezember fortgesetzt. Im Gespräch waren zudem schärfere Kontaktbeschränkungen für private Treffen und eine erweiterte Maskenpflicht an Schulen. -> Zum Bericht

+++ 18.12 Uhr

Die Polizei hat in einer Kneipe in Nordenham (Kreis Wesermarsch) eine Runde von 20 Männern wegen des Verstoßes gegen die Corona-Regeln aufgelöst. Die Gäste im Alter 29 bis 63 Jahren hätten versucht, sich vor den Beamten zu verbergen und zu verbarrikadieren. -> KLICK

+++ 18.11 Uhr

Alle Schulen und Kitas im Landkreis Hildburghausen schließen: Im Landkreis Hildburghausen im südlichen Thüringen droht die Corona-Pandemie aus dem Ruder zu laufen. Der Kreis gehört bundesweit zu den absoluten Hotspots. Nun werden alle Kitas und Schulen geschlossen. Der Kreis plant Massentests. -> Zum Artikel

+++ 17.11 Uhr

84 Menschen, die an dem Corona-Virus erkrankt sind, werden in den Kliniken im Kreis Minden-Lübbecke behandelt - 13 mehr als noch am Sonntag. Wie Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz mitteilt, behandeln die Mühlenkreiskliniken an den Standorten in Minden und Lübbecke zwölf Menschen auf der Intensivstation. Vier Patienten werden künstlich beatmet. Diese Patienten seien laut Lenz jünger als 30 Jahre alt sowie bis 80 Jahre alt. Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Montag 51 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 1119 (Sonntag: 1198). Insgesamt haben sich in den vergangenen sieben Tagen 599 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz steigt damit leicht und liegt laut MT-Berechnungen bei 192,98, am Sonntag lag der Wert noch bei 188,47. Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 23. November, 0 Uhr, bei 185,6. 

+++ 16.03 Uhr

Planung für zukünftiges Impfzentrum läuft im Kreis Minden-Lübbecke: Der Krisenstab des Kreises Minden-Lübbecke bereitet sich gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren im Kreisgebiet auf die Einrichtung eines Impfzentrums vor. „Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgung der Bevölkerung im Mühlenkreis sicherzustellen gerade angesichts der dezentralen Lage in NRW“, sagt Landrätin Anna Katharina Bölling. Der Kreis wartet aktuell auf die Vorgaben des Landes zu Größe, infrastruktureller Anbindung, Ausstattung und zum Personal. „Für die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises ist das zügige Vorgehen eine gute Nachricht“, sagt Anna Katharina Bölling. „Wir setzen nun alles daran, die Vorgaben des Landes für unseren Kreis schnell und bürgerfreundlich umzusetzen.“

+++ 15.53 Uhr

Der Landkreis Holzminden hat am Montag noch keine neuen Fälle gemeldet (Stand 15 Uhr). Dafür sind nach Angaben der Pressestelle aber fünf Personen als ehemals positiv aus der Quarantäne entlassen worden. Die Anzahl akuter Fälle liegt damit bei 44. Die Gesamtzahl der im Landkreis Holzminden seit März laborbestätigten Infizierten liegt bei 243. Davon gelten 192 als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich im Moment 304 Personen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt bei 52,5 Fällen pro 100 000 Einwohner.

+++ 15.51 Uhr

Auch die Werkstätten der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland sind von der Corona-Pandemie betroffen. Nachdem in den vergangenen Tagen einige Covid-Fälle in der der Hamelner Gerd-Hahlbrock-Werkstatt bekannt geworden sind, hat am Samstag ein Großteil der 200 Mitarbeiter einen freiwilligen Coronatest gemacht.

+++ 15.27 Uhr

Corona-Fälle an mehreren Schulen im Kreis Hameln-Pyrmont: Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 250 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 9 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 954 (+7 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 688 Personen. Verstorben sind 16 Personen. Die Sieben-Tage Inzidenz  liegt bei 123,2. Es gibt positive Fälle mit Bezug zur Grundschule Heßlingen, der Grundschule Holzhausen, der KGS Salzhemmendorf, der Freien Schule Weserbergland sowie der IGS Hameln und der Eugen-Reintjes-Schule. Das Gesundheitsamt steht nach Angaben des Landkreises Hameln-Pyrmont im Austausch mit den Schulleitungen und plant mit ihnen das weitere Vorgehen. 

+++ 13.53 Uhr

Wegen einer technischen Panne in der Datenabteilung des Landesgesundheitsamts konnten die aktuellen Corona-Infektionszahlen des Landkreises Schaumburg am Wochenende nicht an das Land Niedersachsen übermittelt werden. Etwa jeder vierte Landkreis war von dem Fehler betroffen. -> Zum Bericht

+++ 12.48 Uhr

Die Vorschläge des Vorsitzes der Ministerpräsidentenkonferenz, die unter anderem der «Berliner Morgenpost», dem Wirtschaftsmagazin «Business Insider» und der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, sehen Folgendes vor:

KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN: Die Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben. Zur weiteren Vermeidung von Kontakten werden die Arbeitgeber gebeten, unbürokratisch Home-Office zu ermöglichen. Die für November geltenden Maßnahmen sollen bundesweit bis zum 20. Dezember verlängert werden.

Länder, die weniger als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen haben und eine sinkende Tendenz dieses Wertes aufweisen, sollen davon schon vor dem 20. Dezember abweichen können. Wird bis zu diesem Stichtag keine bundesweit signifikant sinkende Tendenz erreicht, sollen die Maßnahmen für jeweils 14 Tage verlängert werden, bis dieses Ziel erreicht ist. Die Position der Unionsländer weicht leicht ab: Sie wollen den Ländern bereits bei weniger als 50 Neuinfektionen pro Woche Lockerungen ermöglichen. Über eine Fortsetzung der Schließungen solle am 15. Dezember beraten werden.

PRIVATE ZUSAMMENKÜNFTE: Vom 1. Dezember bis zum 17. Januar sieht der Berliner Beschlussvorschlag weitere erhebliche Kontaktbeschränkungen vor, um die Infektionen mittelfristig zu reduzieren. So sollen private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Fall auf maximal fünf Personen beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahre sollen von dieser Regel ausgenommen werden.

WEIHNACHTEN: Bei den Vorschlägen für die Weihnachtstage gibt es in dem Entwurf noch eckige Klammern, über deren Inhalt noch beraten werden muss. So sollen nach den Vorstellungen des MPK-Vorsitzes die Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen vom 21. bis zum 27. Dezember - also über die Weihnachtstage - erweitert werden auf Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Personen bis maximal fünf Personen. Alternativ gibt es die Überlegung, diesen Zeitraum vom 21. Dezember bis zum 3. Januar auszudehnen und die Beschränkung auf maximal zehn Personen festzulegen. Kinder bis 14 Jahre sollen jeweils ausgenommen werden.

Mit dieser Regelung solle «Weihnachten auch in diesem besonderen Jahr als Fest im Kreise von Familien und Freunden, wenn auch im kleineren Rahmen, möglich sein», heißt es in dem Entwurf. Wo immer möglich, solle man sich vor und nach den Feiertagen in eine möglichst mehrtägige häusliche Selbstquarantäne begeben. Diese Regel ist allerdings lediglich als Appell formuliert.

GOTTESDIENSTE: Bund und Länder sollen das Gespräch mit den Religionsgemeinschaften suchen, um möglichst Vereinbarungen für Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte zu treffen. Auch hier wieder das Ziel: Kontakte reduzieren. Religiöse Zusammenkünfte mit dem Charakter von Großveranstaltungen sollen vermieden werden.

SILVESTER: Verkauf, Kauf und Zünden von Feuerwerk soll nach dem Müller-Papier verboten werden. Damit sollen Einsatz- und Hilfskräfte entlastet und die Kapazitäten des Gesundheitssystems freigehalten werden. Die Unionsländer wollen nur Feuerwerk auf belebten Plätzen verbieten und ansonsten nur einen Verzicht empfehlen.

MUND-NASE-BEDECKUNG: Für öffentliche Verkehrsmittel sowie in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, soll es eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung geben. Auch an Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen auf engem Raum aufhalten, soll demnach eine Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben werden. Jene Orte sollen von den zuständigen Behörden festgelegt werden. Auch in Arbeits- und Betriebsstätten soll eine Mund-Nasen-Maske getragen werden - am jeweiligen Arbeitsplatz soll das nicht gelten, wenn ein Abstand von 1,5 Metern zu einer weiteren Person eingehalten werden kann.

HOCHSCHULEN UND UNIVERSITÄTEN: Sie sollen grundsätzlich auf digitale Lehre umstellen. Ausnahmen soll es nur für Laborarbeiten, Praktika und Prüfungen geben.

SCHULEN: Schüler ab der siebten Klasse sollen künftig auch im Unterricht Maske tragen. Gelten soll das für Schüler und Berufsschüler in Regionen mit deutlich mehr als 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen - was derzeit vielerorts der Fall ist. Schulen ohne Corona-Fälle können aber davon ausgenommen werden.

Für die Schulen wird auch eine Teststrategie vorgeschlagen: Tritt in einer Klasse ein Corona-Fall auf, soll diese zusammen mit den betroffenen Lehrkräften für fünf Tage in Quarantäne. Am fünften Tag soll es für alle einen Schnelltest geben. Fällt der negativ aus, kann die Klasse wieder zurück an die Schule. «Um diese wirksame Teststrategie flächendeckend zur Anwendung bringen zu können, wird der Bund (über die Länder) zusätzliche Kapazitäten von Antigen-Tests zur Verfügung stellen», heißt es in dem Papier.

Die Ausgestaltung weiterer Maßnahmen, wie etwa Wechselunterricht wird den Ländern überlassen. Schülerfahrten und internationaler Austausch sollen untersagt bleiben. Es wird empfohlen, den Unterrichtsbeginn zu staffeln, um den Schulverkehr zu entzerren.

WIRTSCHAFT, KULTUR, REISEBRANCHE, SOLOSELBSTSTÄNDIGE: Auch die staatlichen Hilfen für betroffene Betriebe sollen bis 20. Dezember verlängert werden. Diese seien für Unternehmen und Beschäftigte essenziell und ein wichtiges Element für die hohe Akzeptanz der notwendigen Schutzmaßnahmen bei den Bürgerinnen und Bürgern, heißt es in dem Papier. Die Ausgaben für diese Unterstützung im November werden auf 15 Milliarden Euro beziffert.

Vorgeschlagen wird auch, Hilfsmaßnahmen für Branchen, die absehbar in den kommenden Monaten weiterhin «erhebliche Einschränkungen» hinnehmen müssten, bis Mitte 2021 zu verlängern. Genannt werden die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, Soloselbstständige und die Reisebranche.

REISERÜCKKEHRER: Der Entwurf schlägt vor, dass die häusliche Quarantäne bei Reiserückkehrern und Kontaktpersonen einheitlich auf zehn Tage im Regelfall festgelegt werden soll - gerechnet ab dem Tag der Einreise beziehungsweise dem letzten Tag des Kontakte. -> Zum Artikel

+++ 12.47 Uhr

Am Mittwoch wollen Bund und Länder Klarheit schaffen, wie es im Dezember weitergeht mit den Corona-Maßnahmen - und in welchem Rahmen die Menschen Weihnachten und Silvester verbringen können.

+++ 12.39 Uhr

Der 7-Tage-Inzidenzwert beträgt für den Landkreis Hameln-Pyrmont heute 123,2

+++ 12.16 Uhr

Nach dem Außerkraftsetzen der Corona-Einreiseverordnung in Nordrhein-Westfalen wird es voraussichtlich keine Quarantäne-Neuregelung für Reiserückkehrer aus dem Ausland geben. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte am Montag in Düsseldorf, dass nach dem OVG-Urteil sehr differenziert auf regionale Infektionskennziffern sowohl in der Urlaubsregion als auch in der Heimatregion der Reisenden geschaut werden müsste. «Wer soll das kontrollieren?», verdeutlichte Laumann. Das Thema dürfte sich mit diesem enormen Aufwand erledigt haben. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte am Freitag die in der Corona-Einreiseverordnung geregelte Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten gekippt. Nach Ansicht des Gerichts hatte das Land nicht berücksichtigt, dass Reisende bei der Rückkehr aus Ländern mit geringeren Infektionszahlen als an ihrem Wohnort nach der Heimkehr einem höherem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Somit sei die Quarantäne aktuell kein geeignetes Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland. Als Folge aus der OVG-Entscheidung hatte das NRW-Gesundheitsministerium die sogenannte Corona-Einreiseverordnung des Landes außer Kraft gesetzt. dpa

+++ 12.14 Uhr

Im Kreis Lippe sind 73 weitere Infektionen bekannt geworden. Aktuell sind 1289 Lipper nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Der Inzidenzwert für den Landkreis liegt derzeit bei 249,5. Am Montagmorgen vermeldete der Kreis zwei weitere Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und verstorben sind. 

+++ 11.26 Uhr

Wieder leichter Anstieg der Corona-Fallzahlen in Schaumburg: Für Montag, 23. November meldet das niedersächsische Landesgesundheitsamt für den Landkreis Schaumburg eine 7-Tages-Inzidenz von 84,3. -> Zum Artikel mit Überblick über den Verlauf des Inzidenzwerts

+++ 09.50 Uhr

Am Mittwoch wollen Bund und Länder Klarheit schaffen, in welchem Rahmen die Menschen Weihnachten und Silvester verbringen können. Vom Vorsitz der Ministerpräsidentenrunde liegt ein Papier auf dem Tisch. Wie reagieren unionsgeführte Länder und der Bund? -> KLICK

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Sonntag, 22. November

Am Sonntag meldet der Landkreis Schaumburg 48 Neuinfektion im Kreisgebiet. Das Landesgesundheitsamt meldete 0, aber gleichzeitig technische Probleme. Auch der vom Landesgesundheitsamt berechnete Inzidenzwert von nur noch 79,2 dürfte durch diesen Fehler zustande kommen.

+++

Bei der «Querdenken»-Demonstation gegen die Corona-Maßnahmen am Samstag in Hannover hat eine Rednerin mit einem Auftritt als selbst ernannte «Sophie Scholl» heftige Reaktionen im Netz ausgelöst. Auf einem Video, das bei Twitter bis zum Sonntagmorgen über 1 Million Mal angeklickt und mehrere Tausend Male kommentiert wurde, ist eine junge Frau zu sehen, die auf einer kleinen Bühne in der Nähe der Oper zum Publikum spricht. «Ich fühle mich wie Sophie Scholl, da ich seit Monaten hier aktiv im Widerstand bin, Reden halte, auf Demos gehe, Flyer verteile und auch seit gestern Versammlungen anmelde», sagt sie - und vergleicht sich dabei mit der von den Nazis hingerichteten Widerstandskämpferin.

+++

Hunde erkennen Covid-19-Kranke am Geruch. Doch finden sie auch Infizierte ohne Symptome? Das untersucht die Tiho Hannover in einer Studie mit der Bundeswehr – und bittet positiv Getestete um Speichelproben. Sie sollen sich per Mail an die Kleintierklinik wenden. Zum Artikel.

+++

Am Sonntag sank die 7-Tages-Inzidenz für Schaumburg laut LGA massiv. Dabei könnte es sich aber auch um eine technische Panne handeln. Zum Artikel.

+++

Am Samstag stieg der 7-Tage-Inzidenzwert in Schaumburg erneut an, er liegt jetzt bei 102. Am Donnerstag und Freitag lag der Wert noch unter der kritischen Marke von 100, ab der gewisse Regeln im Bereich von Schulen und Kindergärten gelockert werden. Wie das Landesgesundheitsamt am vormittag bekanntgab, wurden 32 Neuinfektionen gemeldet. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie damit 1113 Menschen infiziert worden. 11 Menschen sind bereits verstorben.

+++ 10.05

So ist die Corona-Situation bei den umliegenden Landkreisen. Nicht überall hat sich die Corona-Welle abgeflacht. Im Landkreis Lippe steigt die Kurve weiter stark an, gestern wurde dort mit 283 der vorläufig höchste 7-Tage-Inzidenzwert verzeichnet. Etwas niedriger, aber dennoch bedenklich hoch sind die Werte in Minden-Lübbecke. Dort lag die Inzidenz am Freitag bei 183. Am Donnerstag hatte der Kreis vier weitere Todesopfer zu beklagen. 

Bei den nördlichen Nachbarn in Nienburg nimmt die Inzidenz ebenfalls zu. Allerdings wurde dort bisher der Wert von 100 noch gar nicht überschritten. Mit einer Inzidenz von 89 lag er am Freitag dennoch auf einem Höhepunkt.In Hameln-Pyrmont nimmt die Corona-Inzidenz nach einer deutlichen Entspannung anfang November wieder zu. Am 10. November sank die Inzidenz bis auf 64 ab. In den letzten zehn Tagen stieg sie aber wieder stark an und lag gestern bei 123. Das sollte also auch Schaumburg daran erinnern, dass sinkende Werte kein Grund zu Feiern sind. jak

+++

Die Schulen bleiben in der zweiten Corona-Welle offen - darauf haben die Kultusminister stets gepocht. Doch der Teil-Lockdown wirkt nur begrenzt. Und nun rücken doch die Schulen stärker in den Fokus. Was bahnt sich bei den Bund-Länder-Verhandlungen an? Wir haben den Überblick.

+++

Das aktuelle Werk, an dem die Künstlerin Zoë MacTaggart in ihrem Lauenauer Atelier arbeitet, heißt „Something to say“. Deutsch: „Etwas zu sagen“. Und auch sie selbst hat etwas zu sagen – über den Umgang mit Kunstschaffenden in der Corona-Zeit. Denn viele aus dieser Szene nagen jetzt am Hungertuch. Und das ist in manchen Fällen noch nicht mal überzeichnet. Die Öffentlichkeit hat nach MacTaggarts Erfahrung ein verkehrtes Bild von der Kunstszene, weil vor allem die prominenten Vertreter gehört und gesehen werden. Doch der Großteil der Künstler lebt in prekären Verhältnissen. Und zwar unabhängig von Corona. Jetzt verschärft sich diese Situation noch. Und der Staat greift nur unzureichend ein. Zum Artikel.

+++

Um den Kindern ab 6 Jahren trotz Corona die Adventszeit zu versüßen, hat sich die Rintelner Stadtjugendpflege wieder eine schöne Aktion ausgedacht. Ab dem 2. Dezember können Kinder „Überraschungskisten“ kontaktlos abholen. Hier gibt es alle Infos.

+++

Guten Morgen Schaumburg!

In Schaumburg sind am Freitag 17 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Der Inzidenzwert beträgt 96,3 und liegt damit weiterhin unter 100. Damit gelten bei Schulen und Kindergärten gelockerte Regeln. Maskenpflicht gilt weiterhin beim Einkaufen sowie beim Bus- und Bahnfahren und in der Innenstadt von Stadthagen.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom 20. November

+++ 19.25 Uhr

Die Corona-Pandemie hat nun auch die Werkstätten der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland erreicht: In der Hamelner Gerd-Hahlbrock-Werkstatt sind mehrere Menschen mit dem Virus infiziert. Unbestätigten Informationen zufolge gibt es unter den rund 200 Mitarbeitern acht Covid-Fälle.

+++ 18.58 Uhr

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rechnet nicht mit einem baldigen Ende des Teil-Lockdowns. «Erleichterungen sind erst dann realistisch, wenn die Zahlen sich nachhaltig verändern», sagte Weil dem «Handelsblatt». Derzeit seien die Inzidenzwerte zu hoch. «In fast allen Bundesländern wird der Wert von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen klar überschritten.» -> Zum Bericht

+++ 18.54 Uhr

Kundgebungen gegen, aber auch für die Corona-Maßnahmen: Zu einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen werden am Samstag (15 Uhr) in Hannover nach Polizeiangaben rund 600 Menschen erwartet. Veranstalter ist die Organisation «Querdenken», die in vielen Städten Proteste gegen die aktuelle Politik im Kampf gegen die Pandemie organisiert. Mehrfach wurden Demonstrationen vorzeitig aufgelöst, weil sich die Teilnehmenden nicht an Vorgaben wie Maskenpflicht und Mindestabstand hielten. Die Einsatzkräfte in Hannover rechnen damit, dass es am Samstag Verstöße gegen die Auflagen geben wird, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Polizei bereite sich dementsprechend vor. «Es ist uns wichtig, dass alle Beamten, die im Einsatz sind, gesund nach Hause kommen», sagte er mit Blick auf die Ansteckungsgefahr für die Polizistinnen und Polizisten. Bei drei weiteren Demonstrationen in Hannover wollen insgesamt 600 Menschen gegen Verschwörungstheorien und gegen eine Unterschätzung oder Leugnung der Corona-Gefahr demonstrieren, wie der Polizeisprecher sagte. Diese Veranstaltungen richteten sich gegen die Kundgebung der «Querdenker». dpa

+++ 18.34 Uhr

Gericht in NRW kippt Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer: Schlappe für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen - Ein Gericht kippt die Corona-Einreiseverordnung. Einen Reisenden zu isolieren, wenn auf ihn in seiner Heimat deutlich höhere Infektionszahlen warten,  habe nach Meinung der Richter keinen Sinn. -> KLICK

+++ 17.31 Uhr

Die Freude im Krisenstab des Landkreises ist groß: Zum zweiten Mal in Folge ist die sogenannte 7-Tage-Inzidenz in Schaumburg unter 100. Gestern lag sie bei 96,3. Damit werden gewisse Corona-Maßnahmen im Bereich von Schulen und Kindergärten ab sofort gelockert. Allerdings nur solange der Inzidenzwert auch tatsächlich unter 100 bleibt. Sobald er wieder über 100 steigt, werden die Maßnahmen wieder verschärft. -> Zum Artikel

+++ 15.25 Uhr

Unzulässige Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht beschäftigen seit Monaten die Ärztekammer Westfalen-Lippe. So ist auch in Minden ein Fall bekannt geworden, wo ein Lebensberater ein Papier verbreitete, das den Anforderungen nicht genügt. Denn eine solche Bescheinigung darf nur ein praktizierender Mediziner ausstellen. Zudem muss dem Dokument zu entnehmen sein, welche konkrete gesundheitliche Einschränkung der Grund für die Befreiung von der Maskenpflicht ist. Außerdem darf es nicht aus Gefälligkeit ausgestellt sein. -> Zum Artikel

+++ 15.07 Uhr

Südtirol will mit einem dreitägigen Massentest die Corona-Welle schneller brechen. Zum Start strömen die Menschen in die Teststationen. Eine weitere Region Italiens probiert eine andere Form der Virus-Untersuchung aus - viel kleiner und noch einfacher. -> KLICK

+++ 13.20 Uhr

Bundestag verlängert höheres Kurzarbeitergeld: Auch im nächsten Jahr bekommen Beschäftigte, die länger als drei Monate auf Kurzarbeit sind, ein erhöhtes Kurzarbeitergeld. Der Bundestag hat die entsprechende Sonderregelung in der Corona-Krise am Freitag bis Ende nächsten Jahres verlängert. Das Gesetz zur Beschäftigungssicherung muss abschließend noch durch den Bundesrat, der bereits deutlich gemacht hat, dass er keine Einwände gegen die Verlängerung hat. Die Regelung sieht vor, dass Kurzarbeitergeld auch weiterhin ab dem vierten Bezugsmonat von seiner üblichen Höhe, nämlich 60 Prozent des Lohns, auf 70 Prozent erhöht wird - für Berufstätige mit Kindern von 67 auf 77 Prozent. Ab dem siebten Monat in Kurzarbeit soll es weiterhin 80 beziehungsweise 87 Prozent des Lohns geben. Profitieren sollen davon alle Beschäftigten, die bis Ende März 2021 in Kurzarbeit geschickt werden. Minijobs bis 450 Euro bleiben zudem bis Ende 2021 generell anrechnungsfrei. Die Bestimmungen sollten ursprünglich zum Jahresende auslaufen. Die Regierung geht aber noch nicht von einer Entspannung der Situation aus, wie sie in der Begründung zu ihrem Gesetzentwurf schreibt. dpa

+++ 11.46 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont liegt die Inzidenzzahl bei 123,9, im Kreis Holzminden bei 39,7.

+++ 11.45 Uhr

Das niedersächsische Landesgesundheitsamt hat am Freitag 1633 neue laborbestätigte Corona-Fälle gemeldet (Stand 9 Uhr). Damit beträgt die Gesamtzahl der Fälle 61 307. Die Zahl der Todesfälle stieg um 18 auf 982. Der Inzidenzwert liegt landesweit bei 101,5. 

+++ 10.53 Uhr

In Schaumburg sind nach Angaben des Landkreises gestern 17 weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Von 1091 Infektionsfällen gelten inzwischen 857 als genesen. Derzeit stehen 793 Schaumburger unter Quarantäne. -> KLICK

+++ 10.18 Uhr

Für den Landkreis Schaumburg wurden vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt am heutigen Freitag (9 Uhr) die ihm übermittelten Fälle veröffentlicht. insgesamt sind 1081 (+17) Fälle mit einer laborbestätigten Infektion akkumuliert. Der 7-Tages-Inzidenzwert für Schaumburg liegt heute bei 96,3. -> KLICK

+++ 9.16 Uhr

Ein Krankenhaus, das sich komplett abmeldet, einzelne Fachabteilungen, die tagelang keine Patienten mehr aufnehmen können – die Kliniken im Weserbergland scheinen durch die Corona-Pandemie langsam an ihre Grenzen zu kommen. Das hat auch Folgen für den Rettungsdienst: Immer öfter müssen die Retter der Feuerwehr Hameln und des DRK Weserbergland Krankenhäuser ansteuern, die außerhalb des Landkreises Hameln-Pyrmont liegen. Der Krisenstab im Kreishaus hat umgehend reagiert. Es gibt zusätzliche Rettungswägen. Auch die Kliniken schildern, wieso sie so erhebliche Probleme haben.

+++ 8.17 Uhr

Für großen Protest unter den Klienten in den Werkstätten der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) hat das Schreiben einer Bereichsleiterin geführt. In dem Papier vom 6. November war angekündigt worden, dass in diesem Jahr Corona-bedingt wahrscheinlich kein Weihnachtsgeld gezahlt werde. Unter den behinderten Mitarbeitenden hat vor allem für Empörung gesorgt, dass in diesem Fall nur sie hätten verzichten sollen, nicht aber die nicht-behinderten Angestellten. Jetzt hat die PLSW zurückgerudert.

+++ 7.30 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!

Das ist der aktuelle Stand:

  • In Niedersachsen gibt es derzeit 19707 positiv getesteten Personen
  • In Schaumburg werden 225 positiv getesteten Personen gemeldet
  • In Hameln-Pyrmont beläuft sich die Zahl auf 246 Personen
  • Im Kreis Lippe werden 1093 positive getestete Personen gemeldet
  • Der Landkreis Minden-Lübbecke meldete zuletzt 990 positiv getestete Personen
  • In der Region Hannover gibt es 2497 Personen mit positivem Corona-Test

+++ Hier beenden wir unsere Berichterstattung vom 19. November

+++ 18.32 Uhr

Erstmals seit Beginn der Pandemie sind innerhalb von 24 Stunden vier Menschen in Minden mit oder am Corona-Virus gestorben. Wie das Gesundheitsamt des Kreises mitteilt, steigt die Zahl der Toten damit auf insgesamt 28. Zwei Menschen aus Espelkamp starben mit der Infektion, ebenso wie eine Person aus Hüllhorst und Preußisch Oldendorf. Über das Alter der Opfer machte der Kreis keine Angaben.

Die Zahl der Neuinfektionen bleibt ebenfalls hoch. Binnen 24 Stunden wurden dem Gesundheitsamt 110 neue Fälle gemeldet. Am Mittwoch waren es noch 111. Die Zahl der aktiven Fälle steigt damit wieder leicht an auf nun 990.

+++ 17.10 Uhr

Das Infektionsgeschehen der letzten Tage in der Holzmindener Kreisverwaltung hat sich ausgeweitet. Mittlerweile sind zehn Verwaltungsangehörige, darunter der Landrat, positiv getestet worden und 56 Mitarbeitende in Quarantäne geschickt worden (Stand 19. November, vormittags). Weitere positive Tests werden für Donnerstagabend erwartet. Als Konsequenz daraus hat die Verwaltungsspitze jetzt die komplette Schließung des Kreishauses beschlossen, um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Bis Ende nächster Woche sollen die wichtigsten Arbeiten im Haupthaus an der Holzmindener Bürgermeister-Schrader-Straße nur noch in Notbesetzung und ohne Publikumsverkehr bearbeitet werden.

+++ 15.05 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont liegt die 7-Tages-Inzidenz mit 133,3 über dem Warnwert von 100 Fällen pro 100 000 Einwohner. Der Landkreis Holzminden hat heute mit einem Inzidenzwert von 35,5 den ersten Warnwert überschritten.

+++ 15.04 Uhr

Das niedersächsische Landesgesundheitsamt hat am Donnerstag 1527 neue laborbestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Fälle beträgt damit 59 674. Die Zahl der an Covid 19 Verstorbenen ist um 16 auf 964 gestiegen. Der Inzidenzwert beträgt landesweit 102,2.

+++ 13.36 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 3601 bestätigte Corona-Fälle. Damit sind seit Mittwoch 146 weitere Infektionen bekannt. 2468 Personen sind wieder genesen. 40 Personen sind verstorben. Ein 89-Jähriger und ein 86-Jähriger, die das Corona-Virus in sich getragen haben, sind im Klinikum Lippe verstorben. Aktuell sind 1093 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 230,2 (Stand Donnerstag, 19. November, 0 Uhr).

+++ 12.05 Uhr

Kleines Wunder in der Corona-Krise: Eine an Covid-19 erkrankte Britin hat während eines vierwöchigen Komas Zwillinge zur Welt gebracht. Als sie 16 Tage nach dem Kaiserschnitt wieder zu Bewusstsein kam, erzählten Ärzte ihr von dem Nachwuchs. «Ich konnte es nicht glauben», sagte die Mutter, Perpetual Uke, die als Rheuma-Expertin in einem Krankenhaus in Birmingham arbeitet. Sie habe ihren Schwangerschaftsbauch nicht mehr gesehen und daher zunächst geglaubt, dass ihre Kinder gestorben seien, berichtete die Frau dem Nachrichtensender Sky News. Die Kinder kamen bereits am 10. April in der 26. Schwangerschaftswoche zur Welt, der ungewöhnliche Fall wurde aber erst jetzt in Großbritannien bekannt. Das Mädchen wog bei der Geburt nur 770 Gramm, der Junge mit 850 Gramm ein wenig mehr. Nach 116 Tagen konnten die Zwillinge aus dem Krankenhaus entlassen werden. dpa

+++ 11.19 Uhr

Niedersachsen will landesweit bis zu 60 Impfzentren zur bevorstehenden Impfung breiter Bevölkerungsschichten gegen das Coronavirus einrichten. Zunächst sollten Risikogruppen und Beschäftigte des Gesundheitswesens und von Pflegeheimen geimpft werden, kündigte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung der Impfstrategie des Landes an. Zu Beginn der Impfungen werde nur eine sehr begrenzte Zahl von Impfdosen zur Verfügung stehen. Später sollten die Hausarztpraxen die Impfungen übernehmen. -> Zum Artikel

+++ 11.02 Uhr

Am Donnerstag ist die Zahl der Corona-Fälle in Schaumburg um 20 Personen gestiegen. Derzeit sind 225 Menschen in Schaumburg akut mit Covid-19 infiziert. Die Zahl der Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion ist im Kreisgebiet auf insgesamt 1.074 gestiegen. -> KLICK

+++ 10.50 Uhr

Wie sieht der Alltag für Ärzte und Pfleger in einer Intensivstation an den Mindener Mühlenkreiskliniken aus?  „Früher“, sagt die Oberärztin, „da haben wir auf der Intensivstation eher ein Leben in der Nische geführt.“ Kaum jemand wollte so genau wissen, was dort passiert, wo es um lebensbedrohliche Erkrankungen geht, wo Patienten 24 Stunden an Monitoren überwacht werden. Das Wort Intensivstation löst bei vielen Menschen Urängste aus: „Da will ich nicht hin!“, ist ein Reflex. Jetzt in der Corona-Pandemie steht die Intensivstation voll im Fokus: Wie ist die Lage? -> Zum Bericht

+++ 10.11 Uhr

Die 7-Tages-Inzidenz (Zahl der Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen) in Schaumburg ist erstmal wieder unter den Wert von 100 gefallen. Am Donnerstag beträgt er laut Landesgesundheitsamt Niedersachsen 95,7.  -> Zum Artikel mit Übersicht über den Verlauf des Inzidenzwerts.

+++ 09.35 Uhr

Der Bundestag hat gestern Änderungen des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg gebracht. Die Neuerungen sind sehr umstritten und haben zahlreiche Gegner am Mittwoch in Berlin auf die Straßen gelockt. Wir haben bei den hiesigen Bundestagsabgeordneten nachgefragt, wie sie zu der Änderung des Gesetzes stehen. -> Zum Bericht

+++ 7.35 Uhr

Mehr als hundert Festnahmen, Wasserwerfer am Brandenburger Tor: Der Polizeieinsatz in Berlin gegen Gegner der staatlichen Corona-Maßnahmen sorgt für heiße Diskussionen. Die Politik sagt, der Staat habe durchgreifen dürfen.  Wenn Auflagen wie Maskenpflicht oder Abstandhalten bewusst missachtet würden, müsse die Versammlung aufgelöst werden, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Der Staat muss zeigen, wer in diesem Land das Gewaltmonopol hat. Es kann nicht sein, dass der Staat resigniert, wenn viele Demonstranten kommen, um bewusst die Regeln zu verletzen.» Zum Artikel.

+++ 7.25 Uhr

Wer in der Fußgängerzone von Stadthagen unterwegs ist, muss nach wie vor seine Mund-Nasen-Bedeckung ständig tragen und darf sie auch nicht zum Essen, Trinken oder Rauchen absetzen. Auch im Sitzen gelten keine Ausnahmen. Das teilt Kreissprecherin Anja Gewald auf Anfrage mit. Die Maskenpflicht lasse demnach hier keinen Ermessensspielraum zu, zumal die Fußgängerzone zum Zweck des Konsums jederzeit verlassen werden könne. Die Allgemeinverfügung gilt noch bis mindestens Ende November. Zum Artikel.

+++ 7.04 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!
Gesternabend meldete noch der Landkreis Minden Lübbecke seinen aktuellen Zahlen. Bereits den dritten Tag in Folge ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Kreis Minden-Lübbecke stark angestiegen. Wie das Gesundheitsamt am Mittwoch mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden 111 neue Fälle nachgewiesen. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt aber. Weil das Gesundheitsamt von Dienstag auf Mittwoch insgesamt 360 Fälle als abgeschlossen wertet, gelten derzeit nur noch 1021 Menschen als infiziert. Vor 24 Stunden lag die Zahl noch bei 1198.

Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, handelt es sich bei dem Toten um einen älteren Mann aus Espelkamp. Er ist einer von 24 Opfern, die im Zuge der Pandemie mit oder am Virus starben.

+++ Hier beenden wir die Berichterstattung vom 18. November

+++ 18.34 Uhr

BAD PYRMONT. Nils Ackermann hat im Moment vor allem einen Wunsch: „Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen durchatmen können“, sagt der Leiter des „Hauses am Moorteich“. Nach einem zweiten Testdurchlauf am Montag stand am Dienstagabend fest, wieviele Bewohner und Mitarbeiter des Pflegeheims aktuell mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind. Es sind ganze 52. Zum Artikel.

+++ 17.04 Uhr

Nach dem Bundestag hat am Mittwoch auch der Bundesrat die Reform des Infektionsschutzgesetzes passieren lassen, um die Corona-Maßnahmen künftig auf eine genauere rechtliche Grundlage zu stellen. Damit kann das Gesetz nach Ausfertigung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Kraft treten. dpa

+++ 16.15 Uhr

Festgeschrieben im Infektionsschutzgesetz wird auch die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von 35 und 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche, ab denen Schutzmaßnahmen getroffen werden sollen. Vorgeschrieben wird zudem, dass Rechtsverordnungen mit Corona-Schutzmaßnahmen zeitlich auf vier Wochen befristet werden. Verlängerungen sind aber möglich. Außerdem müssen die Verordnungen mit einer allgemeinen Begründung versehen werden. -> Zum Bericht

+++ 15.42 Uhr

Die Reform des Infektionsschutzgesetzes hat die erste Hürde genommen. Im Bundestag stimmte eine Mehrheit von 415 Abgeordneten am Mittwoch für die Reform, um die Corona-Maßnahmen künftig auf eine neue rechtliche Grundlage zu stellen. 236 stimmten dagegen, 8 enthielten sich, wie Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) mitteilte. -> KLICK

Der jetzige Paragraf 28 des Infektionsschutzgesetzes, der nur sehr lokale und zeitlich beschränkte Maßnahmen bei Epidemien regelt, soll um einen Paragrafen 28a erweitert werden. Der soll im Detail auflisten, welche Schutzmaßnahmen von Landesregierungen und zuständigen Behörden zum Eindämmen der Pandemie verordnet werden können. Dazu zählen Maßnahmen wie Abstandsgebote, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im privaten und öffentlichen Raum, das Beschränken oder Untersagen von Übernachtungsangeboten, Reisen, Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen, das Schließen von Geschäften oder das Anordnen einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

+++ 15.26 Uhr

Obwohl sich in einigen Pflegeheimen Corona-Ausbrüche häufen, möchte Niedersachsen die Besuchsmöglichkeiten in Heimen nicht reglementieren. «Momentan gibt es keine Überlegungen, das Besuchsrecht einzuschränken», sagte Sozialministeriumssprecher Oliver Grimm am Mittwoch in Hannover. Die Landesregierung setze darauf, dass Schnelltests für regelmäßige Tests des Pflegepersonals in noch größerer Zahl verfügbar werden. Dies zeichne sich ab. Neben den Besuchern seien unvermeidlich auch die Mitarbeiter der Heime eine Quelle eingeschleppter Infektionen. Während der ersten Infektionswelle hatte es vielfach Beschwerden gegeben, weil zentral erlassene Besuchsbeschränkungen von einigen Heimen nur zögerlich wieder gelockert wurden.

Angesichts eines größeren Corona-Ausbruchs wurden unterdessen Bewohner eines Seniorenheims in Melle im Landkreis Osnabrück isoliert. Eine Reihentestung habe ergeben, dass 50 Bewohner und 8 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert seien, teilte die Einrichtung mit. Derzeit gebe es ein Besuchsverbot und es würden noch weitere Testergebnisse erwartet, sagte ein Landkreissprecher am Mittwoch. Insgesamt werden ihm zufolge 75 Menschen dort betreut.

Laut dem Pflegeheim befinden sich zurzeit drei Bewohner zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. In der Einrichtung sind demnach die Wohnbereiche so aufgeteilt worden, dass alle Infizierten isoliert sind. Das Team stehe im engen Kontakt mit Angehörigen, der Aufsicht und dem Gesundheitsamt Osnabrück und werde zum weiteren Verlauf informieren. dpa

+++ 14.38 Uhr

Während der Bundestag über die Reform des Infektionsschutzgesetzes debattiert, fahren draußen in Sichtweite des Parlaments Wasserwerfer auf. Tausende Demonstranten versammeln sich am Brandenburger Tor. -> Zum Artikel

+++ 14.36 Uhr

Gute Neuigkeiten beim Handball-Bundesligisten GWD Minden: Die jüngsten Corona-Testungen der gesamten Mannschaft haben keinen Befund ergeben. Damit scheint es, als ob das gemeinsame Training mit Spielmacher Juri Knorr am vergangenen Mittwoch für keinen GWD-Profi gesundheitliche Folgen hat. Bei Knorr war am Tag nach dem Training eine Corona-Infektion festgestellt worden, die Mannschaft wie auch Trainer Frank Carstens und das Betreuerteam waren daraufhin sofort unter häusliche Quarantäne gestellt worden.

+++ 14.08 Uhr

Am Mittwoch wurden 36 positiv auf Covid-19 getestete Schaumburger vom Landkreis gemeldet, davon 18 in Stadthagen. 244 Menschen gelten als akut infiziert, 915 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne. Von den insgesamt 1.054 Infektionsfällen gelten 799 Personen inzwischen als geheilt.  109 Tests wurden gestern im Landkreis vorgenommen. -> KLICK

+++ 13.08 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 3455 bestätigte Corona-Fälle. Damit sind seit Dienstag 180 weitere Infektionen bekannt. 2399 Personen sind wieder genesen. 38 Personen sind verstorben. Eine 89-Jährige, die das Corona-Virus in sich getragen hat, ist im Klinikum Lippe verstorben. Aktuell sind 1018 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 228,5 (Stand Mittwoch, 18. November, 0 Uhr). Es handelt sich in Lippe weiterhin um ein diffuses Infektionsgeschehen. Mehr als 80 Einrichtungen in Lippe sind betroffen, darunter vor allem Schulen und Kitas. In den meisten Fällen treten lediglich vereinzelte Infektionen auf.

+++ 10.56 Uhr

Angesichts eines größeren Corona-Ausbruchs sind Bewohner eines Seniorenheims in Melle im Landkreis Osnabrück isoliert worden. Eine Reihentestung habe ergeben, dass 50 Bewohner und 8 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert seien, teilte die Einrichtung mit. Derzeit gebe es ein Besuchsverbot und es würden noch weitere Testergebnisse erwartet, sagte ein Landkreissprecher am Mittwoch. Insgesamt werden ihm zufolge 75 Menschen dort betreut. -> Zum Artikel

+++ 10.53 Uhr

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat am Mittwochmorgen die neuen Zahlen für die Landkreise veröffentlicht. Demnach gibt es in Schaumburg einen leichten Anstieg des Corona-Faktors auf 103,3. -> KLICK

+++ 9.35 Uhr

Das angeschlagene Tempo ist hoch: Um das neue Infektionsschutzgesetz schnell wirksam werden zu lassen, kommt sogar der Bundesrat zu einer Sondersitzung zusammen. Gegner der staatlichen Corona-Politik sind empört. Werden sie in der Hauptstadt auf die Straße gehen? Unser kostenfreier Überblick.

+++ 9.14 Uhr

Kommende Woche wollen Bund und Länder beraten, wie die Schulen sicher durch den Corona-Winter kommen sollen. Was hält Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne von Maskenpflicht an Grundschulen? Könnte der Unterricht versetzt starten? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

+++ 8.34 Uhr

In Hameln-Pyrmont ist der Inzidenzwert am Dienstag derweil wieder gestiegen - von 119,8 auf 131,9. Am Abend vermeldete der Landkreis zwei weitere Todesfälle - damit sind seit Pandemie-Beginn 15 Corona-Infizierte in Hameln-Pyrmont gestorben.  Bei den zwei Verstorbenen handelt es sich nach Angaben des Landkreises um einen 80-jährigen Mann aus Bad Pyrmont und eine 92-jährige Frau aus Hameln, die mit dem Coronavirus infiziert waren und unter Vorerkrankungen litten.

+++ 7.42 Uhr

Den einen reichen die neuen Corona-Vereinbarungen nicht. Andere fürchten um die Demokratie, wenn das Infektionsschutzgesetz geändert wird. Der Präsident des Lehrerverbands Deutschlands bringt indes eine neue Idee für Schüler ins Spiel. «Was wir dort erleben als Showdown von Eitelkeiten hilft niemandem», beklagte der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, am Dienstag im SWR. Für das Gesundheitswesen sei es fünf vor zwölf.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, bedauerte, dass mögliche Beschlüsse über striktere Hygieneregeln für Schulen auf kommende Woche vertagt wurden. «Das könnte sich noch bitter rächen», sagte er dem Nachrichtenportal «Watson». Er warnte, später könnten drastischere Maßnahmen nötig werden. Im Gespräch mit der «Passauer Neuen Presse» brachte er die Idee eines freiwilligen Zusatzjahres ins Spiel, das etwa für Schüler in Abschlussklassen oder mit besonderem Förderbedarf helfen könnte, dauerhafte Lernrückstände zu vermeiden. Zum Artikel.

+++ 7.13 Uhr

Der Ton, dem sich Ordnungsamt und Polizei ausgesetzt sehen, wenn sie auf Corona-Streife unterwegs sind, wird rauer bis aggressiv. Dennoch betont Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß, dass die Kontrollen weiter durchgezogen werden sollen. Damit tritt er Kritik entgegen, die nach einer Erklärung von Martin Opfermann in einer Ausschusssitzung aufkam. Dort sagte der Verwaltungsbeamte mit Blick auf den vergangenen verkaufsoffenen Sonntag, dass das Ordnungsamt bewusst in der Innenstadt nicht die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert habe. Das begründete er unter anderem mit dem „großen, psychischen Druck“, dem man die Mitarbeiter nicht habe aussetzen wollen. Man habe sie vor zu erwartenden, zuvor schon erfolgten „üblen Beschimpfungen“ schützen wollen. Zum Artikel.

+++ Hier beenden wir die Berichterstattung vom 17. November

+++ 19.33 Uhr

Pläne von Spahn: Krankschreibung per Videosprechstunde. Gerade in Corona-Zeiten scheuen viele Patienten den Weg zum Arzt, weil sie sich nicht im Wartezimmer anstecken wollen. Deshalb kann man sich mittlerweile auch per Videosprechstunde krankschreiben lassen - eine Regelung, die jetzt noch erweitert werden soll. -> Zum Artikel

+++ 16.58 Uhr

In der Corona-Krise können Niedersachsens Schulen bis zu 5000 Hilfskräfte zur Entlastung einstellen, darunter auch Studenten. Jede Schule in Niedersachsen soll damit mindestens eine Entlastungskraft erhalten, kleine Schulen werden bevorzugt, kündigte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Dienstag in Hannover an. Die Helfer sollen ab Anfang Dezember für eine halbes Jahr auf 450-Euro-Basis eingestellt werden. Die Maßnahme ist Teil eines 45-Millionen-Euro-Hilfspakets für die Schulen, zu dem sich die Landesregierung nach anhaltender Kritik am Corona-Kurs an den Schulen entschlossen hat. -> Zum Artikel

+++ 13.48 Uhr

Bückeburger Professor kämpft mit „ZAP“ gegen Covid-19: „Entscheidend ist das schwächste Glied in der Kette“, sagt Professor Frank Kirchhoff. Als Virologe hat er sich vermutlich schon in Vor-Coronazeiten an die Sprache von Konflikt, Kampf und Krieg gewöhnt. Schließlich geht es derzeit darum, bei der Entwicklung von wirksamen Waffen gegen Covid-19 Fortschritte zu machen, um Menschenleben zu retten und um gesellschaftliches Leben endlich wieder aus der Erstarrung zu lösen. Kirchhoff ist Schaumburger, machte 1982 Abi am Adolfinum und will mit dem Protein „ZAP“ SARS-CoV-2 an den Kragen. -> Zum Artikel

+++ 13.01 Uhr

Der Kreis Holzminden hat laut der vom Landesgesundheitsamt heute gemeldeten Zahlen die niedersachsenweit niedrigste 7-Tages-Inzidenz, mit derzeit genau 27 Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche.  

+++ 12.55 Uhr

Die Zahl der Corona-Patienten in Kliniken ist in Niedersachsen binnen eines Tages von 898 auf 972 angestiegen. 210 der Erkrankten müssten auf der Intensivstation behandelt und 125 davon künstlich beatmet werden, teilte das Sozialministerium am Dienstag in Hannover mit. Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen betrug demnach 944, am Dienstag der Vorwoche waren es noch 1163. Binnen 24 Stunden stieg die Zahl der Corona-Toten in Niedersachsen um 19 auf insgesamt 927 seit Beginn der Epidemie. -> Zum Artikel

+++ 12.41 Uhr

Am Dienstag sind acht weitere Personen in Schaumburg positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Derzeit sind 211 Menschen in Schaumburg akut mit dem Coronavirus infiziert. 26 Menschen befinden sich in stationärer Behandlung. Wie berichtet, wurde eine weitere Person im Landkreis im Zusammenhang mit Covid-19 als verstorben gemeldet. -> KLICK

+++ 12.00 Uhr

Die Evangelische und Katholische Kirche in Niedersachsen planen für den kommenden Sonntag (22.11.) einen Corona-Gedenkgottesdienst im Hildesheimer Dom mit einem Grußwort von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Er werde unter dem Motto «Wir ersehnen einen neuen Morgen» in Form einer Lichtfeier gestaltet und im Internet übertragen, teilten die Kirchen am Dienstag mit. Zentrales Element wird demzufolge ein Gedenken an alle Menschen sein, die am Corona-Virus gestorben sind. Im Dom werden zum Gedenken um 19 Uhr Kerzen entzündet. -> Zum Bericht

+++ 11.57 Uhr

Land unterstützt Schulen mit 45 Millionen Euro: Nach anhaltender Kritik am Corona-Schutz an niedersächsischen Schulen will die Landesregierung 45 Millionen Euro für weitere Maßnahmen bereitstellen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) wollte die Schritte am Dienstag in Hannover erläutern. Unter anderem sollen pädagogische Aushilfskräfte eingestellt werden, etwa zur Beaufsichtigung von Schülern bei einem Unterricht in aufgeteilten Gruppen in der Schule. Auch die Anschaffung von Raumlüftern soll ermöglicht werden. -> Zum Artikel

+++ 11.54 Uhr

Am heutigen Dienstag hat der Inzidentwert im Landkreis Hameln-Pyrmont einen neuen Höchstwert erreicht. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (Stand: 17.11. 9 Uhr) vermeldet einen Inzidenzwert von 131,9.

+++ 11.53 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 3.275 bestätigte Coronafälle, damit sind seit gestern 123 weitere Infektionen bekannt. 2.352 Personen sind wieder genesen. 37 Personen sind verstorben. Aktuell sind 886 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 202,0 (Stand Dienstag, 17. November, 0 Uhr).

+++ 11.25 Uhr

Die aktuellen Inzidenzfälle aus Schaumburg und den umliegenden Landkreisen:

+++ 11.20 Uhr

Holzmindens Landrat Michael Schünemann ist an Covid-19 erkrankt. Und auf der Führungsebene in der Kreisverwaltung zeigen zwei weitere Mitarbeiter Symptome einer Erkrankung mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt hat damit begonnen, die Kontakte nachzuverfolgen. Eine Reihe von Mitarbeitern aus der Führungsebene haben sich vorsorglich in Quarantäne begeben. Davon betroffen sind auch drei Dezernentinnen. Der für den heutigen Dienstag anberaumte Bildungsgipfel ist abgesagt.

+++ 10.48 Uhr

Der Anstieg der Corona-Fallzahlen in Schaumburg hat sich wieder verlangsamt. Am Dienstag hat das Landesgesundheitsamt (LGA) Niedersachsen für Schaumburg eine 7-Tages-Inzidenz von 102,6 gemeldet. Aus den Zahlen des LGA geht allerdings auch hervor, dass eine weitere Person in Schaumburg an Covid-19 verstoben ist. -> KLICK

+++ 9 Uhr

Fünf Stunden lang haben Merkel und die Ministerpräsidenten am Montag Halbzeitbilanz des vierwöchigen Teil-Lockdowns gezogen. Es blieb bei weiteren Appellen an die Bevölkerung. Weitere Verschärfungen wurden nicht beschlossen. Nächste Woche sollen aber Entscheidungen fallen. Zum Artikel.

+++ Hier beenden wir die Berichterstattung vom 16. November

+++ 16.48 Uhr

Die Initiative Niedersächsischer Ethikrat (INE) fordert in einer Stellungnahme vom Montag, die Perspektiven und Rechte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Corona-Krise besser zu berücksichtigen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dürften nicht nur als Teil ihrer Familien betrachtet, sondern müssten deutlicher als eigenständige Menschen mit eigenen Rechten und Bedürfnissen wahrgenommen werden, so die INE in ihrer Stellungnahme. Zudem kritisiert die INE den negativen Blick auf junge Menschen in öffentlichen Debatten und warnt davor, die Bedürfnisse der Generationen gegeneinander auszuspielen. 

+++ 16.45 Uhr

Länder wollen Bundes-Pläne für Corona-Maßnahmen entschärfen: Sollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schon jetzt die Auflagen verbindlich verschärft werden? Oder will man es zunächst bei Appellen an die Bürger belassen? Bei den Beratungen von Kanzlerin und Ministerpräsidenten ist dies ein Konfliktthema. -> Zum Bericht

+++ 16.22 Uhr

Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 205,5 (Stand Montag, 16. November, 0 Uhr). Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 3.152 bestätigte Coronafälle, damit sind seit gestern 41 weitere Infektionen bekannt. 2.263 Personen sind wieder genesen. 37 Personen sind verstorben. Aktuell sind 852 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 

+++ 16.20 Uhr

Bund und Länder beraten derzeit über das weitere Vorgehen im November-Lockdown. In einer Beschlussvorlage der Länder, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, seien wesentliche Vorschläge des Bundes nicht mehr enthalten oder nur noch als Appell formuliert. So fehlt zum Beispiel, dass sich Kinder und Jugendliche nur noch mit einem festen Freund oder einer festen Freundin in der Freizeit treffen sollen. Zudem werde nur noch an die Bürger appelliert, auf private Feiern gänzlich zu verzichten. 

+++ 15.52 Uhr

21 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz hat die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke am vergangenen Wochenende bei Einsätzen in Bad Oeynhausen, Minden und Espelkamp am vergangenen Wochenende erstattet.

+++ 15.48 Uhr

Auch die Fürstlichen Gespenster müssen in den Lockdown, gespukt wird erst wieder im Januar: Vorerst bis zum 30. November bleibt das Bückeburger Schloss für Besichtigungen und Führungen geschlossen. -> Die abgesagten Termine in Schaumburg 

+++ 14.58 Uhr

Vor zwei Wochen - am 2. November - war der Teil-Lockdown in Kraft getreten, der unter anderem Kneipen und Restaurants sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen in eine weitere Zwangspause schickte. Auch für persönliche Treffen gelten Einschränkungen. Von Bundesland zu Bundesland sind die Regeln aber im Detail verschieden. In der Videokonferenz mit den Länderchefs an diesem Montag sollte eine Zwischenbilanz gezogen werden. Aus Sicht des Bundes reichen die Maßnahmen noch nicht aus. Das geänderte Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. Einige Punkte daraus:

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll nach dem Willen des Bundes nur mit den Angehörigen des eigenen und maximal zwei Personen eines weiteren Hausstandes gestattet sein.  «Dies gilt verbindlich, und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert», heißt es im Papier. Zur Senkung der Gefahr sollten Kinder und Jugendliche angehalten werden, sich nur noch mit einem festen Freund in der Freizeit zu treffen. Auch private Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten sollten sich generell nur noch auf einen festen weiteren Hausstand beschränken. Auf private Feiern solle zunächst bis zum Weihnachtsfest ganz verzichtet werden. Seit dem 2. November gilt, dass sich nur Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstands in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen, maximal jedoch zehn Personen.

Allen Menschen mit Erkältungssymptomen und insbesondere bei Husten und Schnupfen wird empfohlen, sich unmittelbar nach Hause in Quarantäne zu begeben. Die Krankschreibung solle telefonisch durch den Hausarzt erfolgen.

Bei Ausbruchsgeschehen in einem bestimmten Cluster wie einer Schule oder einem Unternehmen sollen die Maßnahmen wie eine Quarantäne auch ohne positives Testergebnis angewendet werden. -> Zum Bericht

+++ 14.50 Uhr

55.883 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Montag, 9 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 468 Fälle mehr als noch am Vortag. Insgesamt 908 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 35.598 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 63,7 Prozent.

Die Zahl der neuen Corona-Nachweise in Niedersachsen ist etwas zurückgegangen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts gab es am Montag 468 neue Fälle im Vergleich zum Vortag - das ist der niedrigste Wert seit dem 20. Oktober. Am Montag der Vorwoche hatte es noch 677 neue Fälle gegeben. dpa

 +++ 14.42 Uhr

Angesichts weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen könnten auf die Menschen in Deutschland noch strengere Einschnitte im Alltag zukommen. Vor dem Bund-Länder-Gespräch am heutigen Montagnachmittag entschärfte die Bundesregierung ihre Vorlage für die Videokonferenz allerdings in einem Punkt: Neue und einheitliche Auflagen für Schulen sollen demnach vorerst nicht beschlossen werden. -> Zum Artikel

+++ 14.10 Uhr

Über eine Startphase mit den Corona-Schnelltests ist der DRK-Kreisverband Schaumburg in Obernkirchen laut eigener Pressemeldung bereits hinaus und setzt diese in der ambulanten Pflege und im Wohnheim ein. Da die Corona-Schnelltests je nach Anbieter zwischen 3 bis 10 Prozent falsche Ergebnisse liefern, ersetzten sie nicht die im Labor ausgewerteten sicheren PCR-Tests. Der Antigen-Schnelltest könne aber eine entsprechend hohe Infektionslast bereits nach etwa 15 Minuten ausfindig machen und so kurzfristig Hinweise geben. Genauso wie bei dem PCR-Test wird beim Antigen-Test ein Abstrich aus dem Rachen oder der Nase genommen.

+++ 12.38 Uhr

Bei anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) an die Kliniken appelliert, planbare Operationen zu verschieben. Im Land wächst die Sorge, dass in absehbarer Zeit nicht mehr alle schwerkranken Patienten auf Intensivstationen behandelt werden können. Das berichtete die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» am Montag. Demnach bereitet das Land eine Verordnung vor, die den Krankenhäusern vorschreibt, bestimmte Operationen zu verschieben - wie auch im März bei der ersten Corona-Welle.

+++ 12.19 Uhr

Am Montag gelten im Landkreis Schaumburg 231 Menschen als akut mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 9 Personen mehr als am Sonntag. Von 1010 Infektionsfällen insgesamt gelten jedoch inzwischen 769 als genesen. -> KLICK

+++ 10.46 Uhr

Die 7-Tages-Inzidenz in Schaumburg ist wieder leicht gestiegen. Am Montagmorgen liegt ihr Wert bei 114,1. -> KLICK

+++ 9.15 Uhr

Nach der Geburtstagsfeier mit 100 Gästen, die Ende Oktober in Stadthagen von der Polizei aufgelöst wurde, haben nun elf Personen einen Anhörungsbogen vom Landkreis erhalten. Bis zu 3000 Euro Strafe sind möglich. Zum Artikel.

+++ 8.37 Uhr

Die anhaltend hohen Infektionszahlen lassen aus Sicht der Bundeskanzlerin nach zwei Wochen Teil-Lockdown keine Lockerungen zu. Im Gegenteil - Merkel will mit den Ministerpräsidenten über noch drastischere Vorgaben reden. Ob die das mitmachen? So sollen etwa Kinder und Jugendliche angehalten werden, sich nur noch mit einem festen Freund in der Freizeit zu treffen. Auch zu Impfzentren, dem Schutz von Risikogruppen und der Kontakt-Nachverfolgung gibt es neue Vorschläge. Zur kompletten Übersicht der geforderten Maßnahmen.

+++ 8.20 Uhr

Stimmt es, dass an einer Stadthäger Schule einige Schüler wegen der Maskenpflicht kollabiert sind?

Mit Masken soll man sich und andere in Zeiten der Corona-Pandemie schützen. In der Kreisstadt geht aber immer wieder das Gerücht um, dass Schüler wegen dieser Masken in Ohnmacht gefallen seien. Der Schulleiter vom Wilhelm-Busch-Gymnasium klärt auf. Zum Artikel.

+++ 7.30 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!

Am Wochenende sank die Inzidenzzahl zwischenzeitlich auf unter 100. Aber bereits am Sonntag stieg sie wieder stark an. Wir erwarten die aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes in den nächsten zwei bis drei Stunden und halten euch hier kostenlos auf dem Laufenden.

+++ Hier beenden wir unsere Berichterstattung vom 15. November

+++ 19.06 Uhr

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Kreis Minden-Lübbecke sinkt. Am Sonntag meldete der Kreis 53 Neuinfektionen, am Samstag waren es noch 85, Freitag 74. Auch die Zahl der aktiven Corona-Fälle ist damit wieder gesunken. Aktuell sind 1146 Menschen positiv auf Covid-19 getestet, teilt der Kreis mit. Insgesamt haben sich in den vergangenen sieben Tagen 590 Menschen mit dem Virus infiziert, was sich auch auf die Sieben-Tages-Inzidenz niederschlägt. Diese ist leicht gesunken und liegt nach MT-Berechnungen nun bei 190,08. Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 15. November, 0 Uhr, bei 202,3.

+++ 18.33 Uhr

Die Behauptungen – sollten sie der Wahrheit entsprechen – können Angst schüren, sowohl um die Patienten als auch um die Kollegen und die Betreffenden selbst: „Im Krankenhaus arbeiten manche trotz eines positiven Corona-Tests.“ Die Reaktion des Sana-Klinikums Hameln-Pyrmont folgt schnell auf die Anfrage: „Nein, das stimmt nicht.“ Auch im Rahmen des Deutschen Pflegetages am vergangenen Donnerstag in Berlin kam das Thema auf den Tisch. Zum Artikel.

+++ 17.44 Uhr

Mitten im November-Teil-Lockdown will Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten eine Zwischenbilanz ziehen. Es könnte einzelne neue Maßnahmen geben. Denn die Corona-Welle ist noch nicht gebrochen.  Als größter Knackpunkt bei den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Montag (14.00 Uhr) zeichnete sich das Schulthema ab. Zwar sei man im Grundsatz einig, dass die Schulen für Präsenzunterricht geöffnet bleiben sollten, hieß es aus Vorberatungen. Eine Mehrheit der Länder wolle jedoch aktuell nichts an den derzeit geltenden Regelungen ändern. Das Kanzleramt sei dagegen bereit, schon jetzt über Veränderungen etwa bei den in den Schulen geltenden Abstandsregeln, der Gruppengröße oder die Einführung von Wechselmodellen im Unterricht zu reden. Hier seien die Fronten verhärtet, war zu hören. Zum Artikel.

+++ 14.31 Uhr

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt Markus Struck aus Rinteln zurück auf den ersten Corona-Lockdown, wo er sein Fotogeschäft vorübergehend schließen musste. Die staatliche Unterstützung hat ihm gar nichts gebracht. Gewonnen aber hat er trotzdem – nämlich Zeit.  Im Frühjahr bot der Staat den Betrieben eine Corona-Soforthilfe an. Damit sollten Verdienstausfälle finanziell überbrückt werden. Markus Struck hatte da schon geahnt, dass die Sache einen Haken haben würde. Die Soforthilfe war zum Ausgleich laufender Betriebskosten gedacht, für nichts anderes durfte sie eingesetzt werden. Und: Behalten durfte man sie nur, wenn man keinen Gewinn mit seinem Unternehmen machen konnte. Markus Struck aber startete einen Lieferservice und riskierte es dann, das Geschäft ab April wieder zu öffnen. „Ich muss Gewinn machen“, erklärt er. „Wovon sollen wir sonst leben und die Versicherungen bezahlen?“ Zum Artikel.

+++ 13.11 Uhr

Zwei kritische Youtube-Videos hat Rechtsanwalt Thorsten Frühmark aus Rinteln schon zum Thema „Corona in der Schule“ veröffentlicht und jetzt einen Offenen Brief an Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne geschrieben. Seine große Frage dabei: „Warum richtet sich das Kultusministerium nicht nach den Corona-Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI)?“ Wir haben mit dem Rechtsanwalt gesprochen.

+++ 11.41 Uhr

Am Sonntag meldet der Landkreis 59 neue Corona-Fälle in Schaumburg. Die 7-Tages-Inzidenz steigt damit wieder an und liegt nun bei 112,8. Am Samstag sank der Corona-Faktor erstmals unter 100. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 1001 Personen im Landkreis nachgewiesenerweise mit dem Coronavirus angesteckt. Zur ausführlichen Meldung.

+++ 9.01 Uhr

Österreich geht ab Dienstag wegen der drohenden Überlastung des Gesundheitssystems für knapp drei Wochen in einen sogenannten Lockdown. Wie zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr müssen die meisten Geschäfte und Schulen schließen. Das Verlassen des privaten Wohnraums ist nur aus triftigen Gründen wie der Erfüllung von Grundbedürfnissen, der Arbeit, der Hilfe etwa für Angehörige sowie zur Erholung im Freien erlaubt. Die Regierung um Bundeskanzler Sebastian Kurz verkündete die Maßnahmen am Samstag in Wien.

«Auch wenn sich niemand einen zweiten Lockdown wünscht, so ist der zweite Lockdown das einzige Mittel, von dem wir verlässlich wissen, dass es funktioniert», sagte Kurz. Die Beschränkungen gelten ab Dienstag, 0.00 Uhr, und sollen am 6. Dezember enden. Die Ausgangsbeschränkungen müssen alle zehn Tage vom Hauptausschuss des Parlaments neu genehmigt werden. Zum Artikel

+++ 8.39 Uhr

Zwei Wochen nach dem Start des Teil-Lockdowns scheint der Zuwachs an Corona-Neuinfektionen in Deutschland etwas gebremst. Doch um Lockerungen wird es bei der Zwischenbilanz von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten nicht gehen. Auch Verschärfungen sind nicht ausgeschlossen.  «Der vor uns liegende Winter wird uns allen noch viel abverlangen», sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schloss weder eine Verlängerung des bis Ende des Monats befristeten Teil-Lockdowns noch eine weitere Verschärfung der Maßnahmen aus. Ähnlich äußerte sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Zum Artikel.

+++ 8.07 Uhr

Guten Morgen Schaumburg! Zum Sonntagmorgen gibt es nochmal einen kurzen Rückblick:

Bei Corona-Kontrollen in der Fußgängerzone und in Geschäften hat das Ordnungsamt Stadthagen in letzter Zeit verstärkt Verstöße festgestellt. Martin Opfermann vom Fachbereich Bürgerdienste berichtete, dass man 150 Verstöße in 14 Tagen registriert habe. „Wir hoffen, dass unsere Kontrollen was bringen“, fügte Opfermann hinzu. Zum Artikel.

In einer Reha-Klinik sind insgesamt 18 Patienten sowie 19 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Kreissprecherin Petra Scholz gab gestern laut nw.de bekannt, dass es sich um die Weserland-Klinik Bad Seebruch in Vlotho handelt.

Nach Angaben des Landesgesundheitsamts ist die 7-Tage-Inzidenz in Schaumburg weiter gesunken. Am Samstag liegt sie nur noch bei 97,6 und damit unter der Marke von 100, wo besonders strenge Regeln für Schulen und Kindergärten gelten. Entscheidend wird jetzt sein, wie sich die Zahlen weiter entwickeln.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung vom Samstag, 15. November

+++ 19.42 Uhr

Niedersachsens Verfassungsschutz-Präsident Bernhard Witthaut blickt mit Sorge auf die zunehmende Radikalisierung unter „Querdenkern“ und anderen Gegnern der Corona-Politik. Von der Bewegung gehe eine ernstzunehmende Gefahr für die Demokratie aus. „Der Ton in den Reden hat sich verschärft, und es werden offen Umsturzfantasien gegen die deutsche Regierung propagiert“, sagte Witthaut der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Bei den Demos gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hätten sich deutliche Veränderungen feststellen lassen. Dies gebe es nicht nur im Internet, sondern auch auf der Straße. „Ich beobachte eine fortschreitende interne Radikalisierung der Bewegung“, sagte Witthaut der NOZ.

+++ 17.31 Uhr

In einer Reha-Klinik sind insgesamt 18 Patienten sowie 19 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Kreissprecherin Petra Scholz gibt laut nw.de bekannt, dass es sich um die Weserland-Klinik Bad Seebruch in Vlotho handelt. Negativ getestete und mobile Patienten sollenkurzfristig die Klinik verlassen. Für die anderen, nicht mobilen, rund 150 Patienten werde mit Unterstützung des Kreises Herford und weiterer Kräfte aus ganz OWL der Abtransport in ihre Heimatorte organisiert.

+++ 14.24 Uhr

 Geschlossene Restaurants, leere Innenstädte, Kultur auf Sparflamme: Unternehmen und Solo-Selbstständige aus Deutschland dürfen in der Krise mit einem weiteren Corona-Hilfspaket im Umfang von 22 Milliarden Euro bis Ende Juni 2021 rechnen.  

Bei der zudem verabredeten Konkretisierung der «Novemberhilfe», die Umsatzeinbußen während des Teil-Lockdowns ausgleichen soll, wird nun nach Schätzungen von einem Volumen von etwa 14 Milliarden Euro ausgegangen. Bisher stand ein Volumen von etwa 10 Milliarden Euro im Raum. Im Rahmen der Konkretisierung wird klargestellt, dass auch Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten als direkt betroffene Unternehmen antragsberechtigt sind. Damit wird nach Angaben beider Ministerien sichergestellt, dass auch Pensionen, Jugendherbergen und Konzerthallen Novemberhilfe erhalten können.

+++ 13.42 Uhr

Unmittelbar vor den neuen Bund-Länder-Gesprächen über den weiteren Kampf gegen die Corona-Krise am kommenden Montag hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil Forderungen nach vorzeitigen Lockerungen des Teil-Lockdowns eine Absage erteilt. Der SPD-Politiker begründete das mit zunehmenden Neuinfektionen. „Ich ziehe daraus die Schlussfolgerung, dass die beschlossenen Einschränkungen – wie vorgesehen – bis mindestens Ende November fortgeführt werden müssen“, sagte Weil. Eine Schlüsselrolle spielt dabei, dass wir alle gemeinsam immer und überall unsere Kontakte auf das Nötigste reduzieren.“ Laut Weil zeigen Maßnahmen wie die Schließung von Gastronomie und Kultureinrichtungen aber Wirkungen. „In den vergangenen anderthalb Wochen haben wir erste Fortschritte erzielen können.“

+++ 12.50 Uhr

40 Neuinfektionen mal 20 Kontakte pro Fall macht schnell 800 Anrufe. Deutlicher kann Schaumburgs Kreissprecher Klaus Heimann die herausfordernde Aufgabe, vor denen die Rechercheteams des Gesundheitsamtes stehen, gar nicht machen. Deswegen wird in diesem Bereich auch unaufhörlich das Personal aufgestockt. Seit Montag unterstützen auch zwei Mitarbeiter des Finanzamtes die Teams des Landkreises. Das Land hatte erst Anfang der Woche angekündigt, schrittweise bis zu 400 Mitarbeiter abzustellen. Wie Heimann auf Anfrage erklärt, seien weitere Finanzbeamte angefordert. Zum Artikel.

+++ 12.30 Uhr

Nach Angaben des Landesgesundheitsamts ist die 7-Tage-Inzidenz in Schaumburg weiter gesunken. Am Samstag liegt sie nur noch bei 97,6 und damit unter der Marke von 100, wo besonders strenge Regeln für Schulen und Kindergärten gelten. Was bedeutet das jetzt für geschlossene Kindergärten und Schulen? Zum kostenlosen Artikel.

+++ 12.04 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat soeben entschieden, aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen, die Maskenpflicht in der Fußgängerzone von Stadthagen bis zum 30. November zu verlängern. Mit der neuen Allgemeinverfügung wurde die Maskenpflicht im Bereich der Fußgängerzone in der Innenstadt des Stadtgebietes Stadthagen bis zum 30.11.2020 verlängert, informiert Pressesprecher Klaus Heimann.

+++ 11.50 Uhr

Nach Angaben des Landes Niedersachsen ist die 7-Tage-Inzidenz in Schaumburg wieder leicht gesunken: Am Freitagmorgen liegt der Wert bei 115,3. Am Donnerstag wurde der bisherige Rekordwert von 128,0 erreicht. Seit dem Vortag (Donnerstag) sind laut Land Niedersachsen 15 neue Corona-Fälle gemeldet worden: Zum Artikel.

+++ 11.40 Uhr

Im Kreis Lippe steigt der Inzidenzwert weiter. Er liegt derzeit (Stand Donnerstag, 12. November, 0 Uhr) bei 193,4. Neue Zahlen gibt der Kreis Lippe üblicherweise am Nachmittag heraus. Insgesamt sind im Kreis Lippe 2799 bestätigte Coronafälle gemeldet, damit sind im Vergleich zum Vortag (Mittwoch) 138 weitere Infektionen bekannt. 1837 Personen sind demnach wieder genesen. 35 Personen sind verstorben. Aktuell sind 927 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 29.584 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Zur Übersicht auf der Homepage des Landkreises Lippe geht es hier entlang: Zur Homepage.

+++ 11.10 Uhr

Seit Monaten werden in Schaumburg immer wieder Flyer mit fragwürdigen Informationen über das Coronavirus verteilt. Doch wer steckt dahinter? Wir haben uns mit einer 73-Jährigen Aktivisten der „Freiheitsboten“ aus Bad Eilsen getroffen. Sie glaubt an eine ganz große Verschwörung. Zum Artikel geht es hier entlang: KLICK.

+++ 10.45 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind laut Angaben des Landkreises aktuell 191 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 7 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 713 (+27 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 509 Personen. Verstorben sind 13 Personen.

+++ 10.30 Uhr

Wie der Landkreis Schaumburg mitteilt, bleiben die Kreisjugendmusikschulen geöffnet, sämtlicher Unterrichte werde weiterhin erteilt. Musikschulleiter Lutz Göhmann zeigt sich erfreut, dass die Nachfrage nach Instrumentalunterricht in den letzten Wochen stetig gestiegen sei.

10 Uhr

Hat der Teil-Lockdown im November die zweite Corona-Welle gebrochen? Am Montag ziehen Kanzlerin und Ministerpräsidenten eine erste Zwischenbilanz. Für neue Beschlüsse ist es wohl zu früh. Zum Artikel geht es hier entlang: KLICK.

9.30 Uhr

Guten Morgen Schaumburg! Das Robert-Koch-Institut meldet einen neuen Höchstand innerhalb der letzten 24 Stunden mit 23.542 Corona-Infizierten in Deutschland, hier zum Artikel: KLICK.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung für den 12. November

+++ 19.36 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 191 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 7 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 713 (+27 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 509 Personen. Verstorben sind 13 Personen.

+++ 18.55 Uhr

Die erste Schule im Landkreis Schaumburg hat diese Woche ins Szenario C wechseln müssen. Das Gesundheitsamt hat wegen der Corona-Infektionen die komplette Schließung der Schule am Schlosspark angeordnet. Alle Schüler werden nun von zu Hause unterrichtet. Die Anordnung gilt bis zum 22. November. Wie Erster Kreisrat Klaus Heimann erläutert, sei das Infektionsgeschehen an der Schule am Schosspark so diffus gewesen, dass nicht mehr gesagt werden konnte, welche Klasse wie betroffen sei. Zudem hätten die Quarantäne-Anordnungen auch so vielen Lehrern gegolten, dass die Unterrichtsversorgung vor Ort nicht mehr gewährleistet gewesen sei.

+++ 17.59 Uhr

Seit Monaten werden in Schaumburg immer wieder Flyer mit fragwürdigen Informationen über das Coronavirus verteilt. Doch wer steckt dahinter? Wir haben uns mit einer 73-Jährigen Aktivisten der „Freiheitsboten“ getroffen. Sie glaubt an eine ganz große Verschwörung aller Regierungen der Welt. Bis auf Donald Trump, er verkörpert für sie das Gute. Sie bietet einen tiefen Einblick in die Vorstellungswelt der Corona-Leugner in Schaumburg. Zum Artikel.

+++ 15.28 Uhr

Beim Handball-Bundesligisten GWD Minden liegt ein Corona-Fall vor. Das anstehende Heimspiel gegen den Bergischen HC fällt aus: zum Artikel.

+++12.16 Uhr

Die aktuellen Corona-Zahlen für Schaumburg liegen vor. Die Inzidenz liegt bei 128,0. 254 Menschen sind infiziert: zum Artikel.

+++ 11.05 Uhr

Der Landkreis bittet (wie berichtet) darum, zur Blutspende zu gehen. Das sind die nächsten Termine in der Region: 

16.11.2020      16.30 – 20.00 Uhr      Schule Am Sonnenbrink Stadthagen, Breslauer Str. 15

16.11.2020      16.00 – 19.30 Uhr      Ev. Gemeindehaus Lindhorst, Pfarrweg 3

17.11.2020      16.30 – 20.00 Uhr      Schule Am Sonnenbrink Stadthagen, Breslauer Str. 15

18.11.2020      15.00 - 20.00 Uhr       Pfarrheim St. Marien Bückeburg, Oberwallweg 2

20.11.2020      15.30 – 19.30 Uhr      IGS Rodenberg, Suntalstr. 19

20.11.2020      16.00 – 20.00 Uhr      Familienzentrum Rolfshagen, Rolfshagener Str. 59

+++ 10.46

Das Land Niedersachsen teilt die aktuellen Corona-Zahlen für den Landkreis Schaumburg mit. Die 7-Tage Inzidenz hat mit 128,0 einen neuen Höchstwert erreicht. 37 weitere Personen aus dem Kreisgebiet wurden positiv getestet.

+++10.41 Uhr

Auch in Corona-Zeiten sind Blutspenden unerlässlich. Das betonen der DRK-Kreisverband Schaumburg, der Landkreis Schaumburg und der DRK-Blutspendedienst Springe anlässlich der Blutspendeaktion in Obernkirchen.

+++ 10.34 Uhr

Der Kindergarten "Zwergenland" in Hessisch Oldendorf bleibt bis aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls Freitag geschlossen: zum Artikel.

+++ Hier beenden wir unsere Berichterstattung vom 11. November

+++ 17.59 Uhr

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke ist am Mittwoch im Vergleich zum Vortag exakt gleich geblieben und liegt weiterhin bei 1.072. Es wurden am Mittwoch zwar weitere 73 Neuinfektionen gemeldet, allerdings auch genau 73 weitere abgeschlossene Fälle, wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt damit auf einem niedrigeren Niveau als noch am Dienstag (99). Insgesamt haben sich in den vergangenen sieben Tagen 679 Menschen mit dem Virus infiziert, was sich auch auf die Sieben-Tages-Inzidenz niederschlägt. Diese sinkt nämlich und liegt nach MT-Berechnungen nun bei 218,75. Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 10. November, 0 Uhr, bei 219,7.

+++ 17.04 Uhr

Erstmals seit sechs Wochen ist eine wichtige Kennzahl zum Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland gesunken - wenn auch nur leicht. Es geht um die Zahl der innerhalb von sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen. Wie aus RKI-Angaben vom Mittwochmorgen hervorgeht, gab es zuletzt binnen einer Woche 114 881 solcher Nachweise. Der Wert sank demnach im Vergleich zum Vortag um 787. Ob dieser leichte Rückgang auf eine Trendwende bei der Corona-Lage hindeutet, ist unklar. Bei dem Wert könnte es sich auch um einen Ausreißer handeln. dpa

+++15.28 Uhr

Der Landkreis hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. 278 Menschen sind akut infiziert: zum Artikel.

+++ 13.10 Uhr

Die 7-Tage-Inzidenz in Schaumburg ist laut Landesgesundheitsamt am Mittwoch erneut gestiegen. Sie liegt jetzt bei 122,9, es wurden 36 Neuinfektionen gemeldet. Außerdem meldet das Landesgesundheitsamt zwei weitere Todesfälle. Einen davon hatte das Gesundheitsamt Schaumburg bereits gestern bekanntgegeben. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 10 Menschen mit einer Corona-Infektion in Schaumburg verstorben.

+++ 13.05 Uhr

Zwei Jahrgänge der Kreishandelslehranstalt am Standort Dauestraße sind in Quarantäne geschickt worden. Für alle anderen Schüler findet der Unterricht daher im Szenario B statt. Zwei Schüler sind positiv getestet worden. Die14-tägige Quarantäne gilt für die Jahrgänge 11 und 13.

+++ 12.58 Uhr

Unter den Schülern der Gesamtschule Porta Westfalica in Lerbeck ist ein Corona-Fall nachgewiesen worden. Das bestätigt Schulleiter Axel Nagel am Mittwoch auf Anfrage des Mindener Tageblatts. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises sei entschieden worden, die Jahrgangsstufe 13 (Q2) vorsichtshalber in Quarantäne zu schicken und auf Distanzunterricht zu wechseln, berichtet Nagel. Zum MT-Artikel

+++ 12.49 Uhr

Im Kreis Lippe (Stand Dienstag 16.30 Uhr, neue Zahlen legt der Kreis immer am Nachmittag vor): Aktuell gibt es 825 akute Corona-Fälle. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt bei 2573 - davon sind 1713 genesen, 35 Menschen sind verstorben. Eine aktuelle Zahl dazu, wie viele Lipper aktuell in Quarantäne sind, liegt uns nicht vor.

+++ 11.55 Uhr

Ein ständiges Hin und Her bei wichtigen Corona-Zahlen in Hameln-Pyrmont: Der Inzidenz-Wert liegt aktuell am Mittwoch bei 73,4 und ist damit nach zwei Tagen des Sinkens nun wieder gestiegen - was bei einer Sieben-Tage-Betrachtung nichts Ungewöhnliches ist. Aktuell gibt es hier 162 (-15) akut an Covid erkrankte Menschen (Dienstag 17.48 Uhr). Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 663 (+8) Fällen. Als genesen gelten 490 (+23) Personen, verstorben sind 11 Menschen. Neue Zahlen gibt der Landkreis jeweils am späten Nachmittag heraus. Hoffnung macht derweil die Entwicklung eines Impfstoffes.

+++ 10.22 Uhr

Immer mehr Schulen melden Corona-Infektionen, nun liegt auch am Gymnasium Ernestinum der erste Fall vor: zum Artikel

+++ 9.46 Uhr

Gut eine Woche ist es her, dass Deutschland in einen Teil-Lockdown mit Schließungen etlicher Einrichtungen ging. Bis sich dieser merklich in den Fallzahlen niederschlägt, dauert es noch. Was sagen die Kennwerte zum Infektionsgeschehen derzeit? 

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 15.332 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Im Vergleich zum Dienstag vergangener Woche ist der Wert damit leicht gesunken: Am 3. November wurden 15.352 Neuinfektionen gemeldet.

Der bisherige Höchststand war am Samstag mit 23.399 verzeichneten Fällen erreicht worden. Mit dem leichten Minus von 20 Fällen lag ein Dienstagswert erstmals seit September wieder unter dem der Vorwoche (8.9.: 1499, 15.9.: 1407). In den vergangenen Wochen hatten die Werte jeweils deutlich über denen der Vorwoche gelegen: Am 3. November um 3943 höher als in der Woche zuvor, am 27. Oktober sogar um 4541 höher als am Dienstag der Vorwoche.

Hoffnung darauf, dass die Zahl der Neu-Infektionen demnächst zumindest stagnieren könnte, machen auch zwei weitere Werte: die Reproduktionszahl - kurz R-Wert - und die sogenannte 7-Tage-Inzidenz. Wir haben uns die Zahlen in einem eigenen Artikel genau angesehen.

+++ 9.20 Uhr

In Minden-Lübbecke werden seit geraumer Zeit die tagesaktuellen Corona-Zahlen erst abends veröffentlicht. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke ist am Dienstagabend im Vergleich zum Vortag gesunken liegt nun bei 1072, am Montag waren es noch 1125. Es wurden am Dienstag zwar weitere 99 Neuinfektionen gemeldet, allerdings auch 152 weitere abgeschlossene Fälle, wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt damit weiterhin auf hohem Niveau, am Montag waren es 64, am Sonntag 89. Insgesamt haben sich in den vergangenen sieben Tagen 719 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder und liegt nach MT-Berechnungen nun bei 231,64. Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 10. November, 0 Uhr, bei 211,0.

+++ 9.07 Uhr

300.000 Schüler befinden sich derzeit in Quarantäne. Die Lage an den deutschen Schulen wird ernster. Noch Ende September waren es lediglich 50.000. Auch 30.000 Lehrer sind betroffen.  Die Folge seien immer mehr Schulschließungen, sagte der Präsident des Verbandes, Heinz-Peter Meidinger, der Zeitung. «Wir erleben an den Schulen jetzt einen Salami-Lockdown.» Die Politik habe sich zurückgezogen, jetzt entschieden die Gesundheitsämter. In Deutschland gibt es rund 40.000 Schulen mit insgesamt 11 Millionen Schülern und rund 800.000 Lehrern. Zum Artikel.

+++ 8.13 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!
Gestern betrug der Corona-Faktor 114,1. Wir erwarten die aktuellen Zahlen innerhalb der nächsten zwei Stunden.

+++ Hier beenden wir unsere Berichterstattung vom 10. November

+++ 19.10 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es aktuell 162 Corona-Infizierte. Seit Beginn der Pandemie sind insgesamt 663 (+8 zum Vortag) Corona-Fälle gemeldet worden. 490 Patienten gelten als geheilt, elf Menschen sind verstorben.  Die Inzidenzzahl, also die durchschnittliche Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, liegt im Landkreis Hameln-Pyrmont laut dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt aktuell bei 64,4 (Stand 10.11., 9 Uhr, die Zahl wird täglich aktualisiert). Damit ist der Landkreis Hameln-Pyrmont ein Corona-Risikogebiet.

+++ 17.32 Uhr

Wegen der in der Bevölkerung steigenden Corona-Infektionszahlen bereiten sich auch Bückeburger Altenheime darauf vor, spezielle Antigen-Schnelltests durchzuführen. Verhindert werden soll, dass Besucher und Mitarbeiter den Covid-19-Erreger in die Einrichtungen einschleppen. Noch aber gibt es einigen Klärungsbedarf. Zum Artikel.

+++ 15.04 Uhr

Nach den guten Nachrichten über die Wirksamkeit des in Deutschland und den USA entwickelten Impfstoffs folgt nun der zweite Streich: Die EU hat einen Liefervertrag für das Serum unter Dach und Fach. Und trotzdem ist Geduld gefragt.  Der bereits fertig ausgehandelte Liefervertrag über 300 Millionen Impfdosen werde am Mittwoch von der EU-Kommission gebilligt werden, erklärte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Sobald das Serum auf dem Markt sei, werde es überall in Europa verteilt. Der genaue Zeitpunkt ist aber offen. Zum Artikel.

+++ 13.55 Uhr

Pistorius warnt vor Radikalisierung von Corona-Leugnern: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat vor einer Radikalisierung von Corona-Leugnern gewarnt. «Der Einfluss von Rechtsextremisten auf die Szene und die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen kann nicht wegdiskutiert werden und er darf nicht unterschätzt werden», sagte Pistorius am Dienstag im Landtag in Hannover. Zwar seien nicht alle, die gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gingen, Neonazis und Rechtsextremisten. Aber sie machten sich immer wieder, ob sie es wollten oder nicht, mit Rechtsextremisten gemein, die mit ihnen Seite an Seite demonstrierten.

Gleichzeitig zeige sich, dass sich die Bewegung der Corona-Leugner von innen heraus radikalisiere, auch ohne Einfluss von rechts, sagte Pistorius. Alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie würden als diktatorisch bezeichnet, und zwar aus zahlreichen unterschiedlichen politischen und ideologischen Richtungen der Bewegung. dpa

+++ 13.32 Uhr

So hat sich die 7-Tages-Inzidenz in Schaumburg und den Nachbarkommunen in den letzten Wochen entwickelt:

+++ 13.21 Uhr

Auch in Hameln-Pyrmont ist ein weiterer Todesfall infolge von Corona zu beklagen. Aktuell gibt es hier 177 akut an Covid erkrankte Menschen (Montag 17.40 Uhr). Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 655 Fällen. Als genesen gelten 467 ( + 15) Personen, verstorben sind 11 ( + 1) Menschen. Die 7-Tages-Inzidenz in Hameln-Pyrmont ist wieder unter den Wert 100 gefallen und liegt (Montag 9 Uhr) bei 84,4. Ab einem Inzidenzwert über 100 ist ein Wechselbetrieb in einigen Schulen vorgeschrieben. Aktuell gilt dies für 18 Schulen im Landkreis.

+++12.32 Uhr

Die aktuellen Corona-Zahlen liegen vor. Aktuell sind 243 Personen akut infiziert, ein Mensch starb: zum Artikel.

Schaumburg ist Risikogebiet: Der Corona-Faktor liegt bei 114,1

+++ 11.48 Uhr

In unsere Meldung der aktuellen Corona-Zahlen von Schaumburg hat sich ein Zahlendreher eingeschlichen. Der Inzidenzwert beträgt heute 114,1. In der Meldung unten wurde er korrigiert.

+++ 11.03 Uhr

Das Landesgesundheitsamt Niedersachsen hat für Schaumburg 23 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit sinkt der 7-Tage-Inzidenzwert von 116,6 auf 114,1. In den letzten sieben Tagen wurden 180 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie im März waren 835 Personen positiv getestet worden.

+++ 10.50 Uhr

Ungeduldig wartet die Welt auf einen Corona-Impfstoff. Nun legt der deutsche Hersteller Biontech Zwischenergebnisse einer großen Studie vor. Ein Virologe spricht von der besten Nachricht seit Beginn der Pandemie, Experten rechnen mit einer baldigen Zulassung. Produziert werden soll der Corona-Impfstoff auch bei der Siegfried AG in Hameln.  Wie Unternehmenssprecher Peter Gehler unserer Zeitung sagte, verlaufe „der Projektfortschritt bislang nach Plan“. Demnach werden tendenziell sogar mehr Anlagen installiert, als ursprünglich geplant waren, die Personalrekrutierung sei bereits angelaufen – Siegfried plant, in Hameln 30 bis 35 neue Mitarbeiter einzustellen. Zum Artikel

+++ 8.30 Uhr

Saskia Barth fährt einmal wöchentlich Lebensmittel aus - und zwar ehrenamtlich. Sie engagiert sich im Bringdienst der Rintelner Tafel. Der versorgt während der Corona-Krise ältere und kranke Menschen mit dringend benötigten Lebensmitteln. Die Aufgabe erfüllt sie. Sie hofft, dass sich auch andere Menschen mehr engagieren. Einmal pro Woche kommt Saskia Barth (47) bei älteren Frauen vorbei und bringt ihnen eine Kiste voller Lebensmittel aus der Rintelner Tafel. Eine der Kundinnen ist fast hundert Jahre alt. „Ich wünschte“, sagt Saskia Barth, „ich könnte sie einfach mal in den Arm nehmen. Aber das geht ja nicht, wegen Corona.“ Zum Artikel

+++ Hier beenden wir unsere Berichterstattung vom 10. November

+++ 16.05 Uhr

Die Stimmung war schon besser in der Tanzschule Dance1 in Rinteln. Seit 12 Jahren tanzen Kinder, Erwachsene und Senioren Hip-Hop, Salsa oder den klassischen Walzer. Das alles könnte bald vorbei sein. Warum? Die Antwort hört man aktuell häufiger: „Natürlich wegen Corona“, sagt Geschäftsführerin Barbara Koch-Klein. Kommt keine staatliche Hilfe, gehen die Lichter aus. „Wir leben seit dem Corona-Ausbruch als Tanzschule quasi von der Hand in den Mund“, erklärt Koch-Klein. Die Kosten laufen weiter, obwohl die Schule seit dem 2. November wieder geschlossen ist.  Das ganze Jahr sei schlecht gelaufen, berichtet Koch-Klein. Wichtige Standbeine sind weggefallen: „Die Abibälle und die Hochzeiten sind quasi auf null gegangen“, sagt sie. Zum Artikel

+++ 15.04 Uhr

Fitnessstudios und Bordelle müssen in Bremen weiterhin geschlossen bleiben. Das Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt lehnte zwei entsprechende Eilanträge gegen die seit einer Woche geltende Coronaverordnung zum Teil-Lockdown bis 30. November ab. Die Schließung von Fitnessstudios und Prostitutionsstätten sei rechtmäßig und insbesondere verhältnismäßig, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung des OVG zur Begründung. Zum Artikel

+++ 13.35 Uhr

Sehnsüchtig wartet die Welt auf einen Corona-Impfstoff. Als erstes westliches Unternehmen legt der Hersteller Biontech aus Deutschland Zwischenergebnisse einer großen Studie vor. Wie ist es um die Wirksamkeit bestellt? Und gibt es Nebenwirkungen? Das Mainzer Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer teilten am Montag mit, ihr Impfstoff biete einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19. Schwere Nebenwirkungen seien nicht registriert worden. Biontech und der Pharmariese Pfizer wollten voraussichtlich ab der kommenden Woche die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Wir haben nachgefragt.

+++ 13.01 Uhr

Der Landkreis Schaumburg hat soeben die neuen Corona-Zahlen veröffentlicht. Stadthagen hat am Montag wieder die Marke von 100 Corona-Fällen deutlich überschritten. Dort sind 104 Menschen akut erkrankt. Der Corona-Faktor für Schaumburg beträgt 116,6. Insgesamt sind 318 Menschen akut erkrankt. Zum Artikel.

+++ 12.25 Uhr

Dr. Peter Witte vom Klinikum Minden ist nicht mit allen Corona-Maßnahmen einverstanden: Corona-Talkshows im Fernsehen schaut Dr. Peter Witte schon lange nicht mehr an. Trotzdem ist die Beschäftigung mit dem Virus seit Monaten sein tägliches Brot. Der Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene der Mühlenkreiskliniken spricht im Interview unter anderem über die Aussagekraft der Fallzahlen und die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen. Zum Interview

+++ 11.22 Uhr

Gute Nachrichten für Schaumburg: Die 7-Tage-Inzidenz ist laut Angaben des Landesgesundheitsamtes wieder gesunken. Der neue Wert liegt bei 116,6. Demnach sind am Sonntag sieben Personen aus dem Kreisgebiet positiv getestet worden. 

Damit sinkt auch die 7-Tage-Inzidenz für Schaumburg wieder leicht von 118,5 auf 116,6. 

+++ 7.45 Uhr

Für eine kurze Zeit schien das Leben an diesem fantastischen Herbstsonnen-Sonntag einfach mal wieder ganz normal zu sein: Menschen jeden Alters, die durch die Stadt flanieren, einkaufen, in der Sonne Backkartoffeln oder Crêpes verspeisen. Doch „normalerweise“ wäre der gestrige verkaufsoffene Sonntag zugleich Messetag in Rinteln gewesen, die Cafés hätten geöffnet gehabt und ganz bestimmt wäre nicht in der Woche zuvor die Diskussion entstanden, ob man die Ladenöffnungen wegen Corona nicht lieber hatte untersagen sollen. Wir haben uns umgeschaut.

+++ Hier beenden wir unsere Berichterstattung vom Wochenende.

+++ 12.56 Uhr

Die Immanuel Schulen Bückeburg (Gundschule/Gesamtschule) informieren auf ihrer Homepage, dass diese aktuell eine Corona-Quarantänemaßnahme haben. Konkret ist demnach die Klasse 5 in Quarantäne; die Klassen 6 bis 8 wechseln deshalb ab Montag, 9. November, in das Szenario B. "Diese Maßnahmen gelten vorerst bis zum 17.November."

+++ 10.12 Uhr

Das Landesgesundheitsamt hat soeben die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Die Zahl der Neuinfektionen ist am Samstag auf 45 angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 123,6 gestiegen, insgesamt gab es in den letzten sieben tagen 195 Neuinfektionen.

+++ 9.34 Uhr

Weil die Schwimmbäder in diesem Monat aus Infektionsschutzgründen geschlossen sind, hat das Kultusministerium jetzt auch verfügt, dass das Schulschwimmen in Niedersachsen untersagt ist. Diese Regelung gilt vorerst nur befristet.

+++ 8.33 Uhr

Bei einer Kontrolle des SG-Clubs hat das Portaner Ordnungsamt Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt, berichtet das Mindener Tageblatt. Der Betreiber des Bordells muss mit einem Bußgeld in vierstelliger Höhe rechnen, teilte Sachgebietsleiter Detlef Brand am Freitag mit. Zum Artikel.

+++ 8.05 Uhr

Auch der Grundschule am Sonnenbrink in Stadthagen gibt es offenbar mehrere bestätigte Corona-Fälle. Wie die Schule soeben auf ihrer Homepage mitteilte, seien drei Klassen in Quarantäne. Dort steht: "Achtung!!! Sehr wichtig!!! Aktuell befinden sich die 1c, 2c und 2d in Quarantäne. Von dieser Maßnahme sind so viele Kollegen betroffen, dass ab Montag, den 9.11., der Ganztagsbetrieb nicht mehr stattfinden kann. "

Am Freitag meldete bereits die Grundschue Obernkirchen einen bestätigten Corona-Fall. Damit sind in den letzten 24 Stunden drei weitere Grundschulen betroffen gewesen. Auch die IGS Obernkirchen hat am Freitag einen neuen Corona-Fall bestätigt.

+++ 7.48 Uhr

Wie die Schule informiert, gibt es auch an der Grundschule am Stadtturm in Stadthagen einen positiven Corona-Fall. Ob Schüler oder Lehrer betroffen sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Alle Schüler des ersten und zweiten Jahrgangs sind zuhause in Quarantäne. Bei ihnen findet Unterricht als Distanzlernen statt. Mehr Informationen.

+++ 7.29 Uhr

"Es ist zu beobachten, dass die Zahl der schweren Verläufe quer durch alle Altersgruppen zunimmt." Dieser Satz ist es, der bei der Medieninformation des Kreises Minden-Lübbecke zum Corona-Virus am Freitag sofort ins Auge sticht. Nicht nur die 130 Corona-Neuinfektionen, die kreisweit gemeldet wurden, bereiten Sorge, auch die Art und Weise, wie das Virus gerade grassiert. „Anders als zu Beginn der Pandemie sind durchaus auch jüngere Patienten unter denjenigen, die einer stationären Behandlung bedürfen", teilt Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mit. In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass sich die Anzahl der Covid-Patienten im stationären Bereich des Mühlenkreises im Vergleich zum vergangenen Freitag (24) mit 45 Personen deutlich gesteigerthat. Allein bei den Mühlenkreiskliniken werden aktuell 40 Covid-Patienten behandelt, davon fünf auf der Intensivstation im Universitätsklinikum Minden. Einer von ihnen wird beatmet. Hinzu kommen vier Patienten in intensivmedizinischer Behandlung im HDZ Bad Oeynhausen, einer befindet sich zudem auf der Normalstation, teilt Ohnesorge weiter mit.

+++ 7.06 Uhr

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim im Landkreis Tübingen sind inzwischen sieben Bewohner gestorben. Zuletzt seien 29 Bewohner des Hauses in Mössingen positiv auf das Virus getestet worden, der Zustand einer Person sei kritisch, hieß es in einer Mitteilung. Am Wochenende seien weitere Tests geplant. Insgesamt bietet das Heim Platz für 59 Personen.

++Hier beenden wir die Berichterstattung von 6. November

+++ 17.40 Uhr

Nach der IGS vermeldet auch die Grundschule Obernkirchen einen Corona-Fall. Mehr Informationen gibt es hier.

+++ 13.30 Uhr

Die Zahl der Infektionen im Landkreis steigt rapide. Am Freitag sind bereits 272 Menschen akut erkrankt. Das Gesundheitsamt ist an der Belastungsgrenze angelangt. Deswegen bittet die Verwaltung jetzt dringend um die Mithilfe aller Schaumburger. Das kann jeder tun: Zum Artikel.

+++ 11.05 Uhr

Wie der Landkreis vermeldet sind 272 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert. Mittlerweile stehen 876 in Quarantäne. Die Zahl der Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion ist im Kreisgebiet um 37 Personen auf insgesamt 756 gestiegen.Die Fälle verteilen sich im Kreisgebiet auf alle Städte, Samtgemeinden und die Gemeinde Auetal. In Rinteln kamen 4 Fälle dazu, in Stadthagen 6. Von diesen 756 Infektionsfällen gelten jedoch 476 Personen inzwischen als geheilt. Alle akut infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Insgesamt stehen 876 Personen unter Quarantäne.                                                  

Es befinden sich 18 Personen der Erkrankten in stationärer Behandlung.

+++ 10 Uhr

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag das erste Mal seit langem wieder gesunken ist, steigt sie am Freitag wieder an. Schuld daran sind zahlreiche neue positive Coronatests. Das Landesgesundheitsamt meldet am Freitagmorgen 41 Schaumburger, die positiv auf Corona getestet worden sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 112,8.

+++ 9.52 Uhr

An der IGS Obernkirchen gibt es eine positiv auf das Coronavirus getestete Person. Das teilt Schulleiterin Dörte Korn mit. Die Schule ergriff sofort Maßnahmen und schickte sämtliche Schüler für den heutigen Freitag nach Hause. Das Gesundheitsamt ist informiert, Eltern finden die Informationen auch auf der Website der IGS. Ab Montag gilt das Wechselmodell. Mehr Informationen.

+++ 8.20 Uhr

Kommen doch Einschränkungen beim Präsenzunterricht an den Schulen in Niedersachsen? Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) will angesichts der immer noch steigenden Zahl von Corona-Infektionen die Rückkehr zum Wechselmodell nicht ausschließen. Erste Schulen in Schaumburg mussten bereits zurück in das Modell wechseln. Die Zahl der Schulen mit coronabedingten Einschränkungen ist in Niedersachsen seit Wochenbeginn deutlich gestiegen. Schon jetzt befinden sich mehr als 100 Schulen im Wechselbetrieb - dem sogenannten Szenario B.

+++ Hier beenden wir unsere Berichterstattung vom 5. November

+++ 18.45 Uhr

Corona-Fälle am Gymnasium Bad Nenndorf und an der Julius-Rodenberg-Schule haben Folgen für den weiteren Unterrichtsbetrieb. Die Grundschule wird komplett nach Informationen dieser Zeitung geschlossen. Am Gymnasium werden die Klassen ab sofort in allen Jahrgängen geteilt.

+++ 16.54 Uhr

Die niedersächsischen Kommunen sehen die Schulen gut für das coronabedingte Lüften gerüstet. Das Lüftungskonzept des Kultusministeriums könne fast überall umgesetzt werden, erklärten die Landkreise, Städte und Gemeinden am Donnerstag in Hannover. -> Zum Artikel

+++ 16.52 Uhr

Im Kreis Minden-Lübbecke sind am heutigen Donnerstag 2113 Corona-Fälle gemeldet worden, davon gelten 1267 als abgeschlossen. Die Mühlenkreiskliniken behandeln aktuell 37 Covid-Patientinnen und Patienten, davon fünf auf den Intensivstationen im Johannes Wesling Klinikum. Drei Patienten sind in intensivmedizinischer Behandlung im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, einer befindet sich auf der Normalstation. Die Wocheninzidenz für den Kreis Minden-Lübbecke laut LZG NRW liegt bei 161,7.

+++ 16.20 Uhr

Der Verband Deutscher Musikschulen hofft darauf, dass bald wieder in allen Bundesländern die kommunalen und privaten Musikschulen öffnen dürfen. Bisher sei nur noch in Hessen und Sachsen der Unterricht verboten, sagte Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes der Deutschen Presse-Agentur. Auch in Nordrhein-Westfalen waren die Musikschulen wegen des Teil-Lockdowns zunächst dicht. Jedoch änderte das Land seine Coronaschutzverordnung, so dass von diesem Donnerstag an Kinder wieder zu ihren Flöten-, Gitarren- oder Klavierstunden gehen konnten. Damit trage man dem Gedanken einer möglichst einheitlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober Rechnung, erklärte das NRW-Kulturministerium am Mittwoch. Der Musikschulverband begrüßte das Umdenken. -> Zum Bericht

+++ 15.54 Uhr

Die Bundesregierung hat die milliardenschweren Nothilfen für Unternehmen festgezurrt, die wegen des Teil-Lockdowns im November ihre Geschäfte dicht machen müssen. Dies gilt etwa für Restaurants und Kneipen. Auch Soloselbstständige wie Künstler sollen Hilfen bekommen, ebenso wie Hotels. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will am späten Donnerstagnachmittag (17.30 Uhr) über die Einzelheiten des Programms informieren. Zuvor werden die Wirtschaftsminister der Länder informiert. Altmaier hatte vor einer Woche gesagt, es werde nicht gekleckert, sondern geklotzt - damit Unternehmen mit der Situation fertig werden. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von «massiven, in dieser Größenordnung bisher unbekannten Unterstützungsleistungen». Insgesamt geht es um Finanzhilfen von bis zu zehn Milliarden Euro für einen Monat. Unterstützt werden sollen auch Betriebe, die indirekt von Schließungen betroffen sind - also etwa Lieferanten von Restaurants und Kneipen. dpa

+++ 15.47 Uhr

Die Corona-Pandemie überlagert auch die Konferenz der Regierungschefs der Nordländer. Vor der für Freitag geplanten Videoschalte drängte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erneut auf eine rasche Bereitstellung der vom Bund zugesagten Finanzmittel für seit Montag coronabedingt geschlossene Unternehmen wie Hotels, Gaststätten und Kosmetikstudios. -> Zum Artikel

+++ 12.49 Uhr

Angesichts stark steigender Infektionszahlen mit dem SarsCoV2-Virus verschärft auch das Tierheim in Bückeburg seine Schutzmaßnahmen. Reguläre tägliche Öffnungszeiten, wie man sie seit Jahren gewohnt war, gibt es dort schon seit Anfang März nicht mehr. Ab sofort gelten jedoch noch weitere Einschränkungen. -> KLICK

+++ 11.51 Uhr

Im Kreis Lippe ist der 7-Tages-Inzidenzwert hingegen weiter deutlich angestiegen auf 143,9. Am Donnerstag gibt es insgesamt 2129 bestätigte Coronafälle, weitere 60 Personen in dem Kreis sind positiv getestet geworden. 1339 Personen sind wieder genesen, 32 Menschen verstorben. Aktuell sind 758 Lipper nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

+++ 11.44 Uhr

Immer öfter kommen Corona-Labore mit dem Auswerten von Tests nicht hinterher. So meldeten laut Robert Koch-Institut (RKI) in der vergangenen Kalenderwoche (bis 1.11.) 69 Labore einen Rückstau von insgesamt 98.931 abzuarbeitenden Proben. -> Zum Artikel

+++ 11.39 Uhr

Die 7-Tages-Inzidenz ist auch im Landkreis Hameln-Pyrmont gesunken und unter den Wert 100 gefallen, sie liegt nun bei 99,6. Ab einem Inzidenzwert über 100 ist ein Wechselbetrieb in einigen Schulen vorgeschrieben. Das soll auch trotz der Unterschreitung des Grenzwerts für die aktuell 18 betroffenen Schulen in dem Landkreis so bleiben. 

+++ 10.58 Uhr

So hat sich der Corona-Faktor in Schaumburg in den letzten Tagen entwickelt:

+++ 10.54 Uhr

Der Landkreis hat 26 positiv Getestete (bei 254 Getesteten) gemeldet, sodass die Zahl der Corona-Fälle im Kreisgebiet Schaumburg auf insgesamt 719 gestiegen ist. 472 Menschen in Schaumburg sind inzwischen von Corona wieder genesen. 804 sind unter Quarantäne, 18 Personen in stationärer Behandlung. -> KLICK

+++ 10.19 Uhr

Am Donnerstag, 5. November, hat das Landesgesundheitsamt Niedersachsen 25 Neu-Infektionen für den Landkreis Schaumburg gemeldet. Die Zahl der Corona-Fälle in Schaumburg ist demnach auf 703 gestiegen. Der Wert für die 7-Tages-Inzidenz für Schaumburg ist allerdings von 119,1 wieder auf 104,5 gefallen (Stand 9 Uhr). -> KLICK

+++ 10.10 Uhr

Aufgrund der aktuell steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist das Finanzamt Stadthagen ab Freitag, den 6.11.2020 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch ist das Finanzamt unter den üblichen Telefonnummern erreichbar. Sollen Einsprüche, Anträge auf Fristverlängerung, Anträge auf Anpassung von Vorauszahlungen, die Änderung der Adresse, die Änderung der Bankverbindung oder sonstige Mitteilungen übermittelt werden, wird empfohlen, hierfür das Verfahren ELSTER ( www.elster.de ) zu verwenden

+++ 09.40 Uhr

Die Zahl der Coronavirus-Ausbrüche in niedersächsischen Alten- und Pflegeheimen hat weiter zugenommen. In der vergangenen Woche seien insgesamt 84 Einrichtungen mit aktivem Infektionsgeschehen gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover der dpa mit. -> Zum Bericht

+++ 09.37 Uhr

Niedersachsens Schülerinnen und Schüler müssen voraussichtlich auch an den beiden Tagen vor den Weihnachtsferien zum Unterricht in der Schule antreten. Das Kultusministerium teilte am Donnerstag mit, man habe die Idee einer Vorweihnachts-Quarantäne sehr wohlwollend geprüft, könne die Regelung «Stand heute» aber nicht umsetzen. Hintergrund sei, dass die Zeit zwischen einer Ansteckung mit dem Coronavirus und der Erkrankung nach derzeitigen Erkenntnissen bei 10 bis 14 Tagen liege. Die Vorweihnachts-Quarantäne würde nur fünf Tage ohne Präsenzunterricht vor Heiligabend umfassen. -> Zum Artikel

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung für den 4. November

+++ 18.39 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Mittwoch 113 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet - den bisher höchsten Anstieg, der bisher in der Pandemie registriert wurde. In den letzten sieben Tagen wurden im Kreisgebiet damit insgesamt 573 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit nach MT-Berechnungen bei 184,6. Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 4. November, 0 Uhr, bei 149,5.

+++ 17.40 Uhr

Hier noch einmal die aktuell gültigen Corona-Regelungen in der Zusammenfassung:

Schaumburg ist Risikogebiet, zudem ist seit Montag, 2. November bundesweiter Lockdown. Der niedersächsische Landtag hat überdies die neue Corona-Verordnung vorgelegt. Im November gibt es keine Weihnachts- oder Jahrmärkte. Gastronomie, Fitnessstudios und zahlreiche weitere Dienstleister müssen schließen. Kindergärten und Schulen bleiben offen. Das gilt im Detail.

  • Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll nur noch Angehörigen zweier Haushalte mit maximal zehn Personen gestattet werden.
  • Auf private Reisen soll verzichtet werden, dazu gehören auch Besuche bei Verwandten und Tagesausflüge.
  • Gastronomiebetriebe wie Restaurants und Bars sollen für den restlichen Monat schließen. Davon ausgenommen sein soll die Lieferung und Abholung von Speisen außer Haus, Kantinen sollen aber offen bleiben dürfen.
  • Hotels dürfen Gäste nur noch beherbergen, wenn diese aus beruflichen Gründen reisen.
  • Geschäfte mit persönlichen Dienstleistungen wie beispielsweise Nagel-, Tattoo- oder Kosmetikstudios sollten geschlossen werden.
  • Friseure können unter noch strengeren Auflagen weiter geöffnet haben.
  • Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sollen weiter möglich sein.
  • Betriebe sind angehalten, ihre Beschäftigten ins Homeoffice zu schicken.
  • Schulen und Kitas sind auch im November verlässlich geöffnet / Wenn der Inzidenzwert von 100 überschritten ist und eine Infektionsschutzmaßnahme angeordnet wurde, werden nur noch halbe Klassen im Wechsel unterrichtet.
  • Bis zu einem Alter von zwölf Jahren dürfen sich Kinder auch aus mehreren verschiedenen Familien zu Hause treffen (Landesverordnung Niedersachsen) vorausgesetzt, die Gesamtzahl der Personen dort einschließlich der Erwachsenen liegt nicht über zehn
  • Der Groß- und Einzelhandel darf geöffnet haben. Allerdings werden die Hygieneauflagen verschärft: Ab Montag darf sich nicht mehr als ein Kunde oder eine Kundin pro zehn Quadratmetern Ladenfläche im Geschäft aufhalten.
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, sind deutschlandweit weitgehend untersagt.
  • Theater, Opern oder Konzerthäuser sollen ab Montag bis Ende des Monats schließen.
  • Untersagt ist auch der Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden.
  • Profisport darf den Beschlüssen zufolge nur noch ohne Zuschauende erfolgen. Das gilt auch für die Fußballbundesliga.
  • Auch Schwimmbäder sind geschlossen.
  • Weihnachtsmärkte, Jahrmärkte und Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen sind (vom Land Niedersachsen) bis Ende November verboten.
  • Eine Ausnahme sind Wochenmärkte, die dürfen stattfinden.
  • Die niedersächsische Verordnung sieht auch die Schließung von Büchereien und Bibliotheken vor

+++ 17.20 Uhr

Er hat nahezu jeden Hotspot mitgenommen: Der Stadthäger Koch Jannik Sieloff arbeitete nicht nur während des Corona-Ausbruchs in Ischgl, er war im Sommer auch auf Mallorca beschäftigt und kehrte dann nach Stadthagen zurück. Uns erzählte er, wie er das Jahr erlebt hat. -> KLICK

+++ 17.11 Uhr

Die Mühlenkreiskliniken im Kreis Minden-Lübbecke halten nach eigenen Angaben 117 planmäßige Intensivbetten vor, davon stellt den Großteil mit 81 das Johannes-Wesling-Klinikum bereit. 

+++ 16.54 Uhr

Wie in der vergangenen Woche angekündigt, hat auch der Kreis Minden-Lübbecke Unterstützung durch die Bundeswehr angefordert. Das Kreisgesundheitsamt kann die für die Kontrolle der Pandemie so wichtige Kontaktpersonennachverfolgung nicht mehr mit eigenen Kräften gewährleisten. Jetzt bekommen die Mitarbeitenden Verstärkung von zehn Soldaten der Bundeswehr.

+++ 16.32 Uhr

Der Landkreis Holzminden meldet fünf neue Positivfälle. Eine Person ist als ehemals positiv aus der Quarantäne entlassen worden. Damit gibt es im Landkreis nun insgesamt 28 akute Fälle (Stand Mittwoch, 4. November, 15.51 Uhr). Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestätigten Infizierten liegt bei 177. Davon gelten 142 als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich im Moment 140 Personen. Der Inzidenzwert liegt bei 34,1.

+++ 16.09 Uhr

Zum besseren Schutz vor dem Coronavirus sollen Risikogruppen im Bundesland Bremen von Mitte November an kostenlose FFP2-Masken erhalten. -> KLICK

+++ 16.02 Uhr

Inzwischen mehr als 30 Klagen gegen Corona-Regeln: Nach dem Inkrafttreten der neuen Corona-Auflagen in Niedersachsen sind bis Mittwoch mehr als 30 Verfahren beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingegangen. Mit ersten Entscheidungen sei vermutlich frühestens in der nächsten Woche zu rechnen, sagte eine Sprecherin. Unter anderem haben sich Gastronomiebetriebe, Spielhallen oder Tattoo- und Piercingstudios an das OVG gewandt. Sie rechne mit weiteren Klagen, sagte die Gerichtssprecherin. -> Zum Artikel

+++ 15.03 Uhr

Die Berliner Hostelkette a&o bietet ab sofort "Lockdown-Zimmer" an.  Übernachtungen ab 25 Euro für alle, die dringend eine schnelle Auszeit brauchen – von Familie, Nachbarn oder nur den eigenen vier Wänden. Voraussetzung: Gäste haben ihren Wohnsitz am gebuchten a&o-Standort.

+++ 14.51 Uhr

Aufgrund der Corona Bestimmungen hat das Hubschrauberzentrum das Hubschraubermuseum in Bückeburg für den Besucherverkehr bis Ende November geschlossen. Der Museumsshop ist aber geöffnet. -> Zum Artikel

+++ 14.41 Uhr

Ab sofort ist nur noch die kontaktlose Ausleihe in der Stadtbücherei Bückeburg möglich; aufgrund der Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung bleibt die Stadtbücherei Bückeburg bis Ende November geschlossen. -> KLICK

+++ 14.38 Uhr

Die Suchthilfe in Niedersachsen befürchtet Schließungen von Beratungsstellen, sollte das Land seine finanzielle Förderung nicht erhöhen. Notwendig sei eine Aufstockung um eine Million Euro jährlich, sagte die Vorsitzende der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen (NLS), Evelyn Popp, am Mittwoch. Die Förderung des Landes in Höhe von 4,64 Millionen Euro stagniere seit Jahren, deshalb drohe ein Abbau von Stellen. Laut NLS verschärft die Pandemie die finanzielle Misere der landesweit 75 ambulanten Suchtberatungsstellen. Wegen der Hygieneregeln sei mehr Personal erforderlich, zum Beispiel weil Therapie-Gruppen verkleinert werden mussten. -> Zum Bericht

+++ 14.35 Uhr

Neben den weiterhin allgemein gültigen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise den regelmäßigen Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen wurde sukzessive die gesamte Busflotte der DB Regio Bus mit einer dauerhaften Schutzeinrichtung am Fahrerarbeitsplatz ausgestattet. Für den Einbau in rund 1.000 Busse hat DB Regio Bus Nord nach eigenen Angaben knapp eine Million Euro investiert

+++ 14.29 Uhr

Der 7-Tages-Inzidenz-Wert für den Kreis Lippe ist auf 139,6 geklettert. Aktuell sind 712 Lipper nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

+++ 14.22 Uhr

Am Mittwoch meldet der Landkreis Schaumburg einen Anstieg der Infiziertenzahlen um 22 auf insgesamt 693. Als akut infiziert gelten derzeit 245 Menschen in Schaumburg. Derzeit befinden sich 19 Menschen in stationärer Behandlung. 810 Personen in Schaumburg stehen unter Quarantäne. -> KLICK

+++ 13.40 Uhr

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert laut einer Pressemitteilung die niedersächsische Landesregierung auf, den Besuch von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen einheitlich und verbindlich zu regeln. Die bislang gelten Vorgaben sehen lediglich vor, dass Besuchsrechte nicht unverhältnismäßig eingeschränkt werden dürfen. Diese unkonkrete Maßgabe sorge bei Heimbetreibern und Angehörigen jedoch für große Verunsicherung. Anders als im ersten Lockdown dürfen derzeit Angehörige Pflegebedürftige in den Einrichtungen besuchen. Wie diese Besuche ausgestaltet werden, obliegt jedoch den jeweiligen Heimleitungen. Seitens der Politik gibt es lediglich die Vorgabe, Besuche unter den geltenden Schutzbestimmungen zu ermöglichen.

+++ 13.03 Uhr

Die Zahl der Corona-Fälle in Niedersachsen steigt weiter deutlich. Am Mittwoch meldeten die Gesundheitsämter 1301 mehr bestätigte Infektionen als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium in Hannover auf seiner Internetseite (Stand: 9 Uhr) mitteilte. Der landesweite Inzidenzwert erreichte erstmals den Wert von 100 - so viele Menschen pro 100 000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt. -> Zum Bericht

+++ 12.18 Uhr

Weihnachtsmärkte sind durch die niedersächsische Corona-Verordnung untersagt. Dies bedeutet auch das Aus für den diesjährigen Rintelner Adventszauber. Eine Weihnachtsbeleuchtung wird es aber trotzdem geben. Auch ein großer Weihnachtsbaum wird wieder aufgestellt.

+++ 10.21 Uhr

Die gesetzlichen Grundlagen für Eingriffe in Grundrechte wegen Corona sind nach Ansicht von Richtern nicht ausreichend. Der Bundestag will das jetzt ändern - und hofft auf mehr Mitsprache in der Pandemie. Der Bundestag will noch in dieser Woche über eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beraten, mit der Corona-Maßnahmen wie Gaststättenschließungen auf eine ausreichende gesetzliche Grundlage gestellt werden sollen. -> Zum Artikel

+++ 10.15 Uhr

Der Landkreis Hameln-Pyrmont meldet aktuell 205 infizierte Personen. Als Gesamtzahl aller erfassten Fälle werden 549 (+27 zum Vortag) gemeldet. Als genesen gelten 334 Personen. Verstorben sind 10 Personen. Als 7-Tages-Inzidenz ist für den Landkreis 119,2 ermittelt worden.

+++ 10.06 Uhr

Am Mittwoch, 4. November, hat das Landesgesundheitsamt Niedersachsen eine 7-Tages-Inzidenz von 119,1 für Schaumburg ermittelt (Stand 9 Uhr). Erfasst sind 22 Neu-Infektionen, die Zahl der Corona-Fälle in Schaumburg ist damit auf 678 gestiegen. -> KLICK

+++ 09.47 Uhr

Auch die VT Rinteln muss den gesamten Sportbetrieb bis zum 30.11.2020 einstellen. Das Weser Fit muss aufgrund der aktuellen Verordnungen die Türen schließen. Dies betrifft auch die Rehasport- und Funktionstrainingsgruppen. Die VTR bedauert dies sehr, hatte man doch gehofft, mit den eingeführten Hygienemaßnahmen, den Trainingsbetrieb fortführen zu können. Die Geschäftsstelle ist von montags – freitags von 8 bis 13 Uhr unter 05751-42800 zu erreichen. -> abgesagte Veranstaltungen in Schaumburg in der SZ/LZ-Übersicht

+++ 09.26 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gilt für die Grundschule Tündern ab heute ebenfalls das Szenario B. In weiteren Grundschulen in Niedersachsen hat es Infektionen mit dem Coronavirus gegeben. Wie der Landkreis Lüneburg am Mittwoch mitteilte, werden die Grundschulen Barendorf und Wendisch Evern komplett unter Quarantäne gestellt. In Barendorf war bereits seit Freitag der erste Jahrgang betroffen. Schon am Montag waren in Niedersachsen vier Grundschulen sowie eine Grund- und Hauptschule wegen Infektionsfällen geschlossen worden. -> Zum Bericht

.

Hier endet unsere Berichterstattung vom  3. November

+++ 17.33 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Dienstag 61 Neuinfektionen gemeldet. In den letzten sieben Tagen wurden dort insgesamt 515 Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 146,6. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle beträgt 1863, davon gelten 1193 Fälle als abgeschlossen. Somit sind aktuell 670 Personen infiziert.

+++ 17.08 Uhr

Ab morgen gilt an der Rintelner Hildburgschule (IGS) das Wechselmodell. Die Klassen werden für 14 Tage bis zum 17. November geteilt und im wöchentlichen Wechsel in der Schule unterrichtet. Die jeweils andere Gruppe lernt von zu Hause aus. Das teilt Schulleiter Torsten Rudolf mit. Es gebe keine neuen Fälle, die Maßnahme beziehe sich auf den Corona-Fall von vor einer Woche. -> KLICK

+++ 16.10 Uhr

Aktuell gibt es mehrere Corona-Fälle im Bereich des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums Bückeburg (IHTC). Betroffen war vor Kurzem auch die in der Achumer Schäferkaserne tätige Flugplatzfeuerwehr. -> Zum Bericht

+++ 15.10 Uhr

Die verstärkten Kontrollen zur Einhaltung der neuen Corona-Regeln werden in Niedersachsen nach Einschätzung der Polizei oft verständnisvoll aufgenommen. Die Reaktion auf nötige Ansprachen bei fehlendem Mund-Nasen-Schutz sei oft positiv, hieß es etwa aus Wolfsburg. Auch in Salzgitter zeigten sich die Angesprochenen oft einsichtig, sagte ein Polizeisprecher. Die meisten setzten nach einem Hinweis eine Maske auf. Dass sich jemand widersetze, komme nicht häufig vor, hieß es. -> Zum Artikel

+++ 15.06 Uhr

Aufgrund der zahlreichen Anrufe haben die Mühlenkreiskliniken im Kreis Minden-Lübbecke eine eigene Hotline für die Corona-Test-Zentren in Minden, Herford, Bünde und Rahden eingerichtet. Die neue Hotline 0571/790-5678 ist montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr und am Wochenende von 9 bis 15 Uhr besetzt. Die Hotline steht für alle Fragen rund um die Corona-Test-Zentren zu Verfügung. Auch telefonische Befundauskünfte sind möglich. Kliniksprecher Christian Busse bittet um Verständnis, dass künftig weder die Telefonzentrale des Universitätsklinikums Minden noch das Labor Fragen zu den Corona-Test-Zentren beantwortet.  

+++ 15.02 Uhr

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen sagt die Volksbank in Schaumburg eG ihre für Mittwoch, 11. November 2020 angekündigte Vertreterversammlung in der Festhalle in Stadthagen ab. Statt der Präsenzveranstaltung findet nun zum Schutze der Gesundheit aller Beteiligten eine Online-Vertreterversammlung am Mittwoch, 2. Dezember 2020 statt. Die Vertreter der Volksbank in Schaumburg werden informiert. -> Was wurde abgesagt? Die Veranstaltungen in Schaumburg im Überblick

+++ 14.23 Uhr

Da auch im Landkreis Hameln-Pyrmont die Zahl der Neuinfizierten seit heute im Verhältnis zur Bevölkerung mehr als 100 Fälle je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen beträgt, muss der Schulbetrieb in mehreren Schulen gemäß der aktuellen Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus-SARS-CoV-2 in das sogenannte Szenario B wechseln. In den betroffenen Schulen findet der Unterricht demnach regelmäßig in geteilten Lerngruppen statt.

+++ 13.43 Uhr

Am Dienstag ist die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Schaumburg um 22 auf 236 akute Infektionen gestiegen. Die meisten in Stadthagen: in der Kreisstadt gibt es derzeit 100 aktuell positiv auf den Coronavirus getestete Personen. In Rinteln werden derzeit 48 infizierte Menschen gezählt.  Von insgesamt 671 Infektionsfällen im Landkreis Schaumburg gelten 427 als wieder genesen. -> KLICK

+++ 12.34 Uhr

In Niedersachsen überschreiten immer mehr Landkreise und kreisfreie Städte die kritische Schwelle von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Dienstag lagen nur noch 10 von 45 Regionen unter diesem Wert, wie aus Daten des Sozialministeriums in Hannover hervorgeht. Am Montag waren es noch 12 Gebiete. Ab einer Schwelle von 50 Neuinfektionen gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet. -> Zum Artikel

+++ 12.33 Uhr

Beim niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg sind bislang 24 Klagen gegen die neuen Corona-Auflagen eingegangen. Stand 10.00 Uhr am Dienstag seien darunter 18 Eilverfahren, die «zeitnah» entscheiden würden, sagte ein Sprecher des Oberverwaltungsgerichts. -> KLICK

+++ 12.30 Uhr

Am ersten Tag des Teil-Lockdowns zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben Polizisten in Hannover mehr als 1300 Menschen wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht angesprochen. Mehrere Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten seien eingeleitet, zwei Wettbüros in der Region Hannover geschlossen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. -> Zum Artikel

+++ 11.55 Uhr

Die Polizei in Stadthagen musste am Montagnachmittag ein Wettbüro in der Innenstadt schließen. Die Lokalität hatte trotz neuer Corona-Verordnung geöffnet. Der Geschäftsführer zeigte sich aber einsichtig. -> KLICK

+++ 11.27 Uhr

Im Kreis Holzminden gibt es insgesamt 20 akute Fälle (Stand Dienstag, 3. November, 8.19 Uhr). Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestätigten Infizierten liegt bei 168. Davon gelten 141 als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich im Moment 88 Personen. Der Inzidenzwert beträgt 27 Fälle pro 100 000 Einwohner.

+++ 11.24 Uhr

Auch der Landkreis Hameln-Pyrmont hat den Inzidenz-Warnwert von 100 Fällen pro 100 000 Einwohner überschritten. Am Dienstag, 2. November, 9 Uhr, lag der Wert bei 121,2.

+++ 11.02 Uhr

Laut Landesgesundheitsamt Niedersachsen liegt die 7-Tagesinzidenz für Schaumburg am Dienstag (3.11., 9 Uhr), aktuell bei 118,5. Die Gesamtzahl der Infizierten ist im Landkreis um 19 auf 655 gestiegen. -> Zum Artikel

+++ 10.05 Uhr

78 neue Infektionen in Lippe, der 7-Tages-Inzidenzwert liegt dort jetzt auch über 100: Mit 78 Neuinfektionen beträgt der Wert 120,9. Im Vergleich: Am Vortag lag er noch bei 99,6. Nach Informationen des Kreises Lippe sind indes 10 weitere Menschen als genesen gemeldet worden. Derzeit gelten 679 Menschen in Lippe als akut infiziert. 

+++ 09.43 Uhr

Die Angaben der Kliniken zur Zahl belegbarer Intensivbetten sind der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zufolge nicht immer korrekt. Hinweise und Stichproben zeigten, dass mitunter auch Betten als frei gemeldet würden, für die gar kein Pflegepersonal verfügbar sei, sagte DIVI-Präsident Uwe Janssens der Deutschen Presse-Agentur. Das Ausmaß der fehlerhaften Meldungen sei unklar. Krankenhäuser sind seit dem Frühjahr verpflichtet, die Zahl belegbarer Intensivbetten täglich an die DIVI zu melden. Dabei zählt ausdrücklich die Zahl der Betten, für die ausreichend Intensivkräfte für die Betreuung und Behandlung zur Verfügung stehen. -> Zum Bericht

+++ 9.09 Uhr

Guten Morgen Schaumburg!  

Corona hat Veranstalter und Künstler hart getroffen. Manche sind seit März ohne Auftritte. Wie also Geld verdienen? Facebook bietet die Möglichkeit, kostenpflichtige Online-Events auf der Plattform zu veranstalten. Wir erklären, wie das funktioniert. Außerdem wollen wir Veranstalter aus Schaumburg und der Region  in der Corona-Krise unterstützen und geplante Events auf unserer Internetseite öffentlich machen. Hier finden Sie eine Schritt-fürSchritt-Erklärung

.

+++ Hier beenden wir unsere Berichterstattung vom 2. November

+++ 20.15 Uhr

Durch die stark steigende Zahl der Fälle sei es trotz erhöhten Personalaufwands nicht mehr möglich, alle Personen zeitnah zu informieren, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit. Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes arbeiteten täglich an der Belastungsgrenze, um die Fälle abzuarbeiten. Positiv getestete Personen müssen informiert, Kontaktpersonen ermittelt und ebenfalls benachrichtigt werden. „Wir setzen alles daran, diesen Personen auf dem schnellsten Weg mitzuteilen, dass sie in Quarantäne bzw. Isolation sind", sagt Dr. Indra Schubert aus dem Gesundheitsamt des Kreises. „Aber mittlerweile gelingt uns dies bei einem großen Teil der Fälle nicht mehr am gleichen Tag, manchmal dauert es sogar noch länger." Das Gesundheitsamt ruft Bürger jetzt zur Mithilfe auf.

+++ 19.06 Uhr

In einem Fernsehbericht am Sonntag kam am Rande auch Schaumburg vor. Es sei einer von nur acht Landkreisen in Deutschland, in denen keine Intensivbetten mehr frei seien. Klinikum-Pressesprecherin Jana Schwarz klärt auf Nachfrage auf: Im Durchschnitt der letzten Tage seien eigentlich immer Intensivbetten frei gewesen. Je nach Zeitpunkt der Abfrage könne etwa um 9 Uhr morgens, nachdem bereits neue Patienten aufgenommen, alte Patienten aber noch nicht verlegt worden waren, die Auslastung auch 100 Prozent betragen. An sich habe man die Situation trotz Corona-Patienten noch gut im Griff. Am Montag wurden 14 Corona-Patienten stationär betreut. Nur eine niedrige einstellige Zahl davon lag auf der Intensiv-Station. Die Zahl schwanke. Montag, 14 Uhr, waren sechs Intensiv-Betten frei.

+++ 18.58 Uhr

Trotz Corona-Pandemie und eher trübem Wetter steppte am verkaufsoffenen Sonntag sprichwörtlich der Bär in der Innenstadt von Bückeburg. Bei ungewöhnlich milden Temperaturen shoppten Menschen von nah und fern in Bückeburg. Zeitweise war kein Parkplatz mehr zu bekommen. Das Resümee der Einzelhändler und Gastronomen ist dementsprechend durchweg positiv – und dennoch hat der verkaufsoffene Sonntag für die Organisatoren des Bückeburger Stadtmarketings (BSM) einen sauren Beigeschmack. 

Auf Facebook wurde die Entscheidung, den verkaufsoffenen Tag trotz Corona durchzuführen, heftig diskutiert. Einige warfen den Mitgliedern des BSM „Vetternwirtschaft“ vor bezeichneten sie als „Einheitsmischpoke“ oder „Spinner“. BSM-Vorstandsmitglied Giovanni Di Noto kann die Anfeindungen und durchweg negativen Kommentare nicht verstehen. „Das ist schon ein Schlag ins Gesicht, wenn man so was lesen muss. Wir Organisatoren machen das alle ehrenamtlich und wollen damit den Gastronomen und Einzelhändlern, die durch die Corona-Pandemie Umsatzeinbrüche haben, etwas Gutes tun“, sagt Di Noto. Zum ausführlichen Artikel.

+++ 17.55 Uhr

Trotz des coronabedingten Teil-Lockdowns sind Kindergeburtstage in Niedersachsen unter bestimmten Umständen weiter zulässig. Bis zu einem Alter von zwölf Jahren dürfen sich Kinder auch aus mehreren verschiedenen Familien zu Hause treffen - vorausgesetzt die Gesamtzahl der Personen dort einschließlich der Erwachsenen liegt nicht über zehn, erläuterte das Sozialministerium am Montag in Hannover. So regelt es die neue Corona-Verordnung des Landes. Wenn sich mehrere jüngere Kinder privat treffen, handele es sich oft ohnehin um Mädchen und Jungen, die in der Schule oder dem Kindergarten täglich zusammen seien, erklärte das Ministerium. dpa

+++ 17.53 Uhr

Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken in NIedersachsen nimmt weiter zu. Am Montag wurden 757 Erkrankte in Krankenhäusern behandelt, 141 davon auf der Intensivstation, wie das Sozialministerium mitteilte. 79 davon müssen künstlich beatmet werden. Am Montag vor einer Woche lag die Zahl der Corona-Patienten in Kliniken noch bei 467. Die Zahl neuer nachgewiesener Infektionsfälle lag am Montag in Niedersachen bei 830.

+++ 17.34 Uhr

Nach der IGS Schaumburg und dem Ratsgymnasium in Stadthagen sowie der Grundschule Möllenbeck hat es jetzt einen erneuten Corona-Fall an einer Schule in Schaumburg gegeben. Ein Schüler der IGS Rodenberg ist positiv getestet worden. Ab morgen gilt dort Szenario B: Der Unterricht erfolgt mit halben Klassen im Wechsel. -> Zum Artikel

+++ 17.00 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont werden aktuell 182 Personen als infiziert gemeldet,  davon werden neun stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie ist um 15 Fälle auf 522 gestiegen. Als genesen gelten 330 Personen. Verstorben sind 10 Personen. Die 7-Tagesinzidenz im Kreis Hameln-Pyrmont beträgt 97,6.

+++ 16.48 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 1904 bestätigte Corona-Fälle. Damit sind seit Sonntag 45 weitere Infektionen bekannt. 1261 Personen sind wieder genesen. 32 Personen sind verstorben. Aktuell sind 611 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 99,6 (2. November, 0 Uhr). 

+++ 16.17 Uhr

Niedersachsen entsendet bis zu 1400 Landesbeamte in die kommunalen Gesundheitsämter, um die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infizierten zu gewährleisten. -> Zum Bericht

+++ 16.14 Uhr

Beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg sind zahlreiche Anträge gegen die seit Montag geltende Corona-Verordnung des Landes eingegangen. Allein bis Montagmittag lagen acht Normenkontrolleilverfahren vor, sagte eine Gerichtssprecherin. Zudem gebe es fünf Hauptsacheverfahren. Gegen die Anordnung des Landes, bis Ende November ihren Betrieb zu schließen, haben demzufolge verschiedene Gastronomiebetriebe, Tattoo- und Piercingstudios, ein Kosmetikstudio, ein Schwimmbad, eine Spielhalle und ein Wettannahmebüro entsprechende Anträge eingelegt. «Möglicherweise sind inzwischen weitere Anträge eingegangen - es ist ein dynamischer Prozess», sagte die Sprecherin. Der Senat beim OVG habe dem Land eine Frist zur Stellungnahme bis Mittwoch gegeben. Danach soll es Entscheidungen geben. Das solle «zeitnah» geschehen, innerhalb der dem 4. November folgenden Woche. dpa

+++ 16.12 Uhr

Erleichterung bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bad Eilsen: Von den insgesamt mehr als 50 Teilnehmern der in Bayern ausgerichteten Konfirmandenfreizeit sind keine weiteren Mitreisenden mit dem Coronavirus infiziert. -> Zum Artikel

+++ 15.11 Uhr

Die Zahl der Corona-Patienten in niedersächsischen Kliniken nimmt weiter zu. Am Montag wurden 757 Erkrankte in Krankenhäusern behandelt, 141 davon auf der Intensivstation, wie das Sozialministerium mitteilte. 79 davon müssen künstlich beatmet werden. Am Montag vor einer Woche lag die Zahl der Corona-Patienten in Kliniken noch bei 467. Die Zahl neuer nachgewiesener Infektionsfälle lag am Montag bei 830. -> Zum Bericht

+++ 15.10 Uhr

Was kommt nach Corona-November? Für die Zeit nach dem vierwöchigen Teil-Lockdown will sich die Bundesregierung noch nicht festlegen. «Ich möchte heute über den 30. November noch nicht spekulieren», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag in Berlin. Sollten sich viele Menschen auch im privaten Bereich an die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie halten, dann schaffe dies die Voraussetzung für einen «erträglichen Dezember» mit mehr Freiräumen. Sollte sich bis zu ihrem nächsten Gespräch mit den Ministerpräsidenten aber herausstellen, dass die neuen Maßnahmen noch nicht ausreichend seien, um die Zahl der Neuinfektionen stark zu reduzieren, seien womöglich aber auch zusätzliche Maßnahmen notwendig. Entscheidend sei hier die sogenannte 7-Tage-Inzidenz - also wie viele Menschen sich innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner neu infizieren. Aktuell liege dieser Wert bei 127,8, «wir müssen wieder runter in den Bereich von unter 50», sagte Merkel. Denn erst dann seien die Gesundheitsämter wieder in der Lage, Infektionsketten umfassend nachzuverfolgen und dann auch zu durchbrechen. dpa

+++ 14.26 Uhr

Laut Allgemeinverfügung des Niedersächsischen Sozialministeriums soll die zulässige tägliche Arbeitszeit von Pflegefachpersonen auf bis zu zwölf Stunden pro Tag bei maximal 60 Stunden wöchentlich verlängert werden. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Pflegekammer Niedersachsen hervor. „Monatelang hat das Land verschlafen, die medizinischen Einrichtungen auf die zweite Welle der Corona-Pandemie vorzubereiten. Jetzt sollen wieder die Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit die Situation retten“, kritisiert Nadya Klarmann, Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen die Verfügung aufs Schärfste. Die Verfügung enthält weder Regelungen zu Ausgleichstunden noch zu einer finanziellen Entschädigung für die Mehrarbeit. Lediglich ein Ersatzruhetag innerhalb eines Zeitraumes von acht Wochen ist für die im Rahmen der Ausnahmebewilligung geleistete Sonn- und Feiertagsarbeit zu gewähren. „Dürfen jetzt auch Teilzeitbeschäftigte zu täglich zwölf Stunden Dienst verpflichtet werden? Wir hätten uns gewünscht, dass Vertreterinnen und Vertreter der Pflege im Vorfeld angehört worden wären“, sagt Klarmann. Bisher gilt für Beschäftigte in Pflegeberufen eine gesetzliche tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden. Pro Woche dürfen maximal 48 Stunden gearbeitet werden. In besonderen Ausnahmefällen darf der Arbeitgeber den Arbeitstag auf maximal zehn Stunden verlängern. „Die Landesregierung macht nicht nur eine Politik vorbei an den Interessen der Pflegenden, sie torpediert sogar das jahrelange Bemühen, Pflegeberufe attraktiver sowohl für derzeit Beschäftigten als auch den dringend benötigten Nachwuchs zu machen. Die Regierung sollte sich schämen, auf den Rücken der Menschen, die das System am Laufen halten, ihre eigenen jahrelangen Fehler in der Pflegepolitik auszubügeln“, so Klarmann. Das Gesundheitssystem werde nicht zusammenbrechen, weil Betten oder Beatmungsgeräte fehlen, sondern weil die Pflegefachpersonen in einer nie zuvor da gewesenen Art und Weise verheizt werden, so die Kammerpräsidentin. Schon jetzt bedeuten Acht-Stunden-Schichten in voller Schutzausrüstung eine extreme Belastung für Beschäftigte in der Pflege. „Eine weitere Ausdehnung der Arbeitszeit ist unter keinen Umständen zu akzeptieren und wird die Kolleginnen und Kollegen aus dem Beruf treiben“, prophezeit Klarmann. Die Pflegekammer fordert das Land Niedersachsen daher eindringlich auf, die Allgemeinverfügung umgehend zu widerrufen, um nicht jegliche Glaubwürdigkeit gegenüber den in der Pflege Beschäftigten in Niedersachsen zu verspielen.

Im Kampf gegen die zweite Welle der Corona-Krise hat Niedersachsen die Höchstarbeitszeit für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen erneut auf bis zu 60 Stunden pro Woche erhöht. Die Maßnahme, die eine tägliche Arbeitszeit von bis zu 12 Stunden vorsieht, gilt befristet bis Ende Mai kommenden Jahres, teilte das Sozialministerium in Hannover am Montag mit. -> KLICK

+++ 14.08 Uhr

Mehr als 150 Schulen in Niedersachsen sind aktuell von Corona-Einschränkungen betroffen. Vier Grundschulen sowie eine Grund- und Hauptschule waren am Montag wegen Infektionsfällen geschlossen, teilte das Kultusministerium in Hannover mit. -> Zum Artikel

+++ 14.05 Uhr

Kitas, Schulen und Geschäfte bleiben offen - aber in der Freizeit müssen sich die Menschen in Deutschland von heute an stark einschränken. Verzicht auf alle unnötigen Kontakte lautet die Devise im November. -> Zum Bericht

+++ 12.42 Uhr

Die Coronafälle an der Möllenbecker Grundschule haben nun auch Auswirkungen auf die Rintelner Grundschule Süd. Wie Schulleiter Stefan Strathmann in einer E-Mail mitteilt, gilt ab morgen das sogenannte Wechselmodell. -> Zum Artikel

+++ 11.41 Uhr

Am Montag ist die Anzahl der Corona-Fälle in Schaumburg um 17 auf 234 gestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt jetzt 101,4. Derzeit stehen 737 Menschen in Schaumburg unter Quarantäne. In Stadthagen wurden sechs weitere Infizierte gezählt, in Rinteln vier, im Auetal zwei. Für die Samtgemeinden Gemeinden Eilsen, Lindhorst, Niederwöhren, Nenndorf und Sachsenhagen hat der Landkreis je einen neuen Fall gemeldet. Mit Stand vom 02.11.2020, 9.00 Uhr liegt die sogenannte 7-Tages-Inzidenz laut der rechtsverbindlichen Bekanntgabe des Landes Niedersachsen im Landkreis Schaumburg bei 101,4. -> KLICK

+++ 11.15 Uhr

Der Landeselternrat Niedersachsen hat in einer Pressemitteilung auf eine Petition aufmerksam gemacht, gestartet von der Interessengemeinschaft bundesweiter Eltern und Gremien. Die Unterzeichner des Schreibens und der Online-Petition unter https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie fordern, dass die Bundesregierung den Krisennotstand auch für Schulen anerkennt und verlangen mit der Petition: einen verbindlichen Stufenplan; Verkleinerung der Lerngruppen; Entzerrung des ÖPNV; Ausbau des Hybridunterrichts; Anschaffung von Schutzhilfen wie Masken bis Raumluftfilter; den Ausbau der Digitalisierung; angepasste Fortbildungen; die personelle Aufstockung aller Bereiche sowie die Nutzung außerschulischer Räumlichkeiten.

+++ 10.43 Uhr

Mit strengen Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen will die Bundesregierung die erneut steigenden Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bremsen. Auch die Volksbank in Schaumburg nimmt die Entwicklungen ernst und hat bereits in den letzten Monaten dafür gesorgt, für ihre Kunden auf vielerlei Wegen erreichbar zu sein. -> Zum Bericht

+++ 10.19 Uhr

Nach intensiven Abstimmungsprozessen hat sich Minden, wie viele andere Städte auch, schweren Herzens dazu entschlossen, in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt durchzuführen. Darauf haben sich die Vertreter der Stadt Minden, der Gesundheitsbehörde, des Schaustellervereins Minden-Lübbecke, der Werbegemeinschaft und der Minden Marketing GmbH verständigt. Die Minden Marketing GmbH arbeitet jedoch mit ihren Partnern daran, „in dieser dunklen Zeit“ zumindest noch eine Weihnachtsbeleuchtung für Minden auf den Weg zu bringen. Leider muss das Stadtmarketing auch alle Stadt- und Themenführungen zunächst bis Ende November absagen. Weitere Informationen bei der Minden Marketing GmbH, Domstraße 2, 32423 Minden, Telefon: (05 71) 829 06 59, Fax: (05 71) 829 06 63, E-Mail: info@mindenmarketing.de, online unter www.minden-erleben.de, www.facebook.de/mindenerleben und in der Minden-APP. Was ist abgesagt? -> Hier die Veranstaltungen im Überblick.

+++ 09.44 Uhr

Am letzten Wochenende vor dem anstehenden vierwöchigen Teil-Lockdown hat die Polizei zu unterschiedlichen Zeiten Spielhallen und gastronomische Betriebe in und um Bad Nenndorf kontrolliert. Im Fokus standen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Schließzeiten. Auch wenn die kürzlich verhängte Sperrstunde außer Kraft gesetzt wurde, mussten die in der aktuellen Verordnung aufgeführten Betriebe ihre Türen für Gäste, Kundinnen und Kunden am 1.11.2020 spätestens um Mitternacht schließen. Zur Freude der Einsatzkräfte wurden die geltenden Schutzmaßnahmen im Großteil der kontrollierten Örtlichkeiten angewendet. In Ausnahmefällen wurde auf die korrekte Trageweise der Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen.

+++ 09.32 Uhr

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus müssen Schüler in Niedersachsen mindestens bis Ende November ab der fünften Klasse auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz-Tragen. Der Unterricht unter verschärften Corona-Bedingungen begann am Montag. -> Zum Artikel

+++ 09.30 Uhr

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 182 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 7 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 507 Fällen. Das sind 17 Fälle mehr als noch am Samstag. Als genesen gelten 315 Personen. Verstorben sind 10 Personen.

.

+++ Hier endet unsere Berichterstattung für den 1. November

+++ 18.42 Uhr

Am Stadthäger Ratsgymnasium (RGS) und an der IGS Schaumburg gibt es neue Corona-Fälle. Wie das RGS auf seiner Homepage mitteilt, ist eine Schülerin aus dem achten Jahrgang positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit werden die Klassen ab heute für den Präsenzunterricht halbiert. Dasselbe gilt offenbar auch für die IGS Schaumburg. Auch dort hat es einen Corona-Fall gegeben, wie der Internetseite zu entnehmen ist.

Mit der Maßnahme folgen die Schulen den Anweisungen des Kultusministeriums für Gebiete, in denen die 7-Tage-Inzidenz bei über 100 liegt. In Schaumburg lag der Wert gestern nach Angaben des Landesgesundheitsamtes bei 100,7. (‰‰ Seite 6)

In einem Brief an die Schüler erklärt das RGS, dass vom heutigen Montag an die Schülergruppen wochenweise abwechselnd im Präsenzunterricht und im Homeschooling beschult werden. Ebenso verfährt die IGS Schaumburg. Das sogenannte Szenario B gilt zunächst für zwei Wochen. tbh

+++ 18.30 Uhr

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Sonntag 80 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. In den letzten sieben Tagen wurden im Kreisgebiet insgesamt 432 Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit nach MT-Berechnungen bei 139,18.

+++ 17.53 Uhr

Am Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) und an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Hameln sind mehrere Schülerinnen und Schüler positiv auf Covid-19 getestet worden, wie die Stadt Hameln soeben mitteilt. Betroffen sind demnach mehrere Jahrgänge beider Schulen, eine schnelle Nachverfolgung der Kontakte sei nicht möglich. Deshalb findet am Montag, 2. November, und Dienstag, 3. November, am AEG und an der IGS kein Präsenzunterricht statt; die Schüler erhalten statt dessen Online-Unterricht. Darauf haben sich am Sonntag die Schulleiter beider Schulen und die Stadt Hameln als Schulträger verständigt.

+++ 17.09 Uhr

Die Schulleitung der Grundschule Süd hat bekanntgegeben, dass Eltern sich darauf einstellen müssen, dass ab Dienstag möglicherweise der Unterricht nur noch mit halben Klassen im wöchentlichen Wechsel stattfindet. Grund dafür ist eine Corona-Infektion an der Grundschule Möllenbeck, die eine Außenstelle der Grundschule Süd ist. Zum Artikel.

+++ 15.20 Uhr

Neun Partymacher zwischen 20 und 26 Jahren müssen sich auf Bußgelder einstellen. Mit ihrer Feier in Hagenburg in der Nacht zu Sonntag haben sie gegen die Corona-Auflagen verstoßen. Getroffen hatte sich die Gruppe in einer Gartenhütte. Ein Anwohner alarmierte die Polizei. Die überprüfte die Gesellschaft gegen 1.45 Uhr am Sonntagmorgen.

+++ 14.43 Uhr

Ungewöhnlich: Während fast alle Krankenhäuser ihren Patienten Besuche aufgrund der Corona-Pandemie bereits verboten haben, hat sich das Schaumburger Klinikum anders positioniert. „Derzeit sind wir eine der wenigen Kliniken in der Region, die noch kein vollständiges Besuchsverbot erlassen haben, denn wir wissen, wie wichtig der persönliche Kontakt zu Angehörigen in einer Krankheitssituation ist", erklärt die Pressesprecherin. Zum Artikel.

+++ 14.02 Uhr

Am Schaumburger Klinikum haben sich offenbar mehrere Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Das Klinikum gibt die genaue Anzahl nicht bekannt. Unsere Zeitung weiß von mindestens drei Betroffenen. Aber auch die eigenen Mitarbeiter werden nicht näher informiert. Dennoch sieht sich das Schaumburger Klinikum der aktuellen Lage gewachsen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Krankenhäusern in der Region ist es Patienten weiterhin möglich, Besuch zu empfangen. Zum ausführlichen Artikel.

+++ 13.43 Uhr

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité erwartet trotz des Teil-Lockdowns zur Bekämpfung der Corona-Pandemie keine schnelle Normalisierung. «Sicher ist: Ostern ist die Pandemie nicht beendet», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Aber spätestens im Sommer wird sich unser Leben deutlich zum Positiven verändern können – wenn wir jetzt die akut steigenden Ansteckungszahlen in den Griff bekommen.» Für richtig hält er demnach die politische Entscheidung, Schulen in der Krise weiter geöffnet zu halten.

Helfen im Kampf gegen die Pandemie könne die weitere Verbreitung von Schnelltests, sagte Drosten. «Wenn sie in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, können wir gefährdete Gruppen sehr regelmäßig und niederschwellig testen», sagte er der Zeitung. «Außerdem lässt sich nicht nur feststellen, ob jemand infiziert ist, sondern auch, ob er infektiös ist. Das kann den Umgang mit Quarantäne oder Kontaktverboten erleichtern.» Dann sei beispielsweise ein vorzeitiges Ende einer Isolierung denkbar. Einen verstärkten Einsatz der Tests erwarte er in wenigen Wochen. dpa

+++ 12.52 Uhr

Mit Datum vom 1. November 0.00 Uhr sind im Landkreis Schaumburg 217 Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert. Besonders betroffen sind Stadthagen (89), Rinteln (41) und Rodenberg (30). Dahinter kommt Bückeburg mit 18 Fällen. Eine Person ist in Zusammenhang mit Corona verstorben. Hier geht es zum Artikel samt Karte.

+++ 12.43 Uhr

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 1.859 bestätigte Coronafälle, damit sind seit Samstag 46 weitere Infektionen bekannt. 1.245 Personen sind wieder genesen. 32 Personen sind verstorben. Aktuell sind 582 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 6. März wurden bisher 25.912 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 110,8 (Stand Sonntag, 1. November, 0 Uhr).

+++ 12.26 Uhr

Im Covid-Risikogebiet Hameln-Pyrmont sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell 181 Menschen an Corona erkrankt (+ 26, Stand Samstag 19.30 Uhr). Sieben der akut Infizierten werden derzeit stationär behandelt. Am Sonntag (9 Uhr) lag die Inzidenz bei 78,8 (Vortag: 84,8).

Zudem teilte der Landkreis Hameln-Pyrmont am Samstag mit, dass es an zwölf Schulen im Kreisgebiet bestätigte Corona-Fälle bei Schülern und Lehrkräften gibt. Das Gesundheitsamt stehe mit den Schulen in Kontakt. Schüler der betroffenen Klassen befänden sich in amtlich angeordneter Quarantäne. Betroffen sind das Albert Einstein Gymnasium, die Eugen-Reintjes-Schule, das Schillergymnasium, die KGS Bad Münder, die IGS Hameln, die Herderschule Bad Pyrmont, die Wilhelm Raabe Schule, die Oberschule Hessisch-Oldendorf, die Grundschule am Rosenbusch in Hessisch Oldendorf, die Grundschule Afferde, die Grundschule Fischbeck und die Pestalozzischule Hameln. Auch im Kindergarten Groß Berkel hat sich eine Covid-19-Infektion bestätigt. Keine Schule müsse komplett schließen, so der Landkreis Hameln-Pyrmont am Samstagabend.

+++ 12.10 Uhr

Wie unserer Zeitung von mehreren Erziehungsberechtigten bestätigt wurde, gibt es an der Grundschule Möllenbeck einen bestätigten Corona-Fall. Ein Kind, das die dritte Klasse besucht, wurde positiv getestet. Die gesamte Klasse soll nun bis einschließlich 12. November in Quarantäne. Auch Lehrer sind betroffen, deswegen findet kommende Woche kein Unterricht in der Grundschule Möllenbeck statt. Alle werden von zu Hause beschult. Zum Artikel.

+++ 11.01 Uhr

Die Polizei berichtet, dass sie in Bückeburg, Obernkirchen, Bad Eilsen und Nienstädt vereinzelt coronabedingte Einsätze hatte. "Im Rahmen der Überprüfung einzelner Hinweise, sowie im Rahmen durchgeführte stichprobenartiger Kontrollen, wurden keine Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung festgestellt. Im Rahmen einzelner Kontrollmaßnahmen wurde im Großen und Ganzen Verständnis für die derzeitigen Einschränkungen seitens der Bürgerinnen und Bürger gezeigt", so die Polizei.

+++ 10.45 Uhr

Mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von 100,7 zählt Schaumburg zu den 12 am stärksten betroffenen Landkreisen von ganz Niedersachsen, meldet das Landesgesundheitsamt.

+++ 10.12 Uhr

Wir haben eine kostenlose Aufstellung aller bundesweit geltenden Regeln für euch erstellt. Ihr findet sie hier. Speziell für Schaumburg haben wir auch die neuen Regeln beziehungsweise Möglichkeiten für Kitas und Schulen recherchiert, die ab dem heute erreichten Inzidenzwert von 100 gelten. Hier ist der Artikel.

+++ 9.49 Uhr

Das Landesgesundheitsamtn hat soeben die aktuellen Corona-Zahlen für Sonntag, 1. November, veröffentlicht. Es gab erneut 26 zusätzliche Fälle in Schaumburg, damit steigt der 7-Tage-Inzidenzwert in Schaumburg auf 100,7. Dadurch sind ab Montag eingeschränkter Betrieb in Kitas und halbe Klassen im Unterricht unter gewissen Auflagen möglich. Außerdem wurde ein weiterer Verstorbener in Schaumburg gemeldet. Konkret beläuft sich die Zahl der positiven Corona-Tests in Schaumburg seit Beginn der Pandemie auf 619. Davon sind 159 in den letzten sieben Tagen aufgetreten, fast 100 in den letzten drei. Zum Artikel


    Alle Liveticker-Beiträge bis zum 31. Oktober 2020 finden Sie im Liveticker-Archiv


    Anzeige
    Anzeige
    Weiterführende Artikel
      Anzeige
      Anzeige