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Arensburg-Besitzer haben Pläne geändert – zumindest sollen keine Eigentumswohnungen mehr entstehen

Das „perfekte“ Konzept

STEINBERGEN. Voraussichtlich in acht Wochen kündigte Martin Georg vom Zentralen Informationsbüro des Unternehmens Aventura Capital Partners in Langenhagen an, könne man ein Konzept für die künftige Nutzung der Arensburg vorstellen. Georg versicherte, man stehe dabei im engen Kontakt mit der Stadt und dem Denkmalschutz, es werde eine Nachnutzung sein, die der Arensburg gerecht werde, die „für die Stadt und Region perfekt“ sei.

veröffentlicht am 04.07.2016 um 18:20 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:30 Uhr

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Autor:

von Hans Weimann

Die vom Unternehmenssprecher André Klein im April vorgestellte Idee, hier Eigentumswohnungen einzurichten mit Sauna und Sporthalle, werde nicht weiter verfolgt.

Auf Einzelheiten wollte Georg nicht eingehen. Hier habe man Stillschweigen, auch mit der Stadt, vereinbart, bis die Pläne so weit seien, dass sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden könnten. Am geplanten Termin im September, dem „Tag des offenen Denkmals“ ändere das allerdings nichts. Dann könnten sich Besucher, wie angekündigt, die Arensburg anschauen.

Im Dezember vorigen Jahren war die Arensburg von der Dolphin Trust in Langenhagen bei einer Auktion der Deutschen Grundstücksauktionen AG in Berlin ersteigert worden (wir berichteten). Das Unternehmen Aventura Capital Partners ist unter anderem darauf spezialisiert historische Gebäude zu kaufen, zu modernisieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Jüngst hat das Unternehmen ein denkmalgeschütztes Kloster in der Innenstadt von Aachen erworben. Hier sollen Eigentumswohnungen entstehen. Das, schilderte Georg, sei allerdings eine völlig andere Situation als in der Arensburg: „In Aachen sind es vom Kloster aus fünf Minuten in die Innenstadt und sie haben auch keine viel befahrene Autobahn vor den Mauern.“

Die vom Unternehmenssprecher André Klein im April vorgestellte Idee, hier Eigentumswohnungen einzurichten mit Sauna und Sporthalle, werde nicht weiterverfolgt.

Auf Einzelheiten wollte Georg nicht eingehen. Hier habe man Stillschweigen, auch mit der Stadt, vereinbart, bis die Pläne so weit seien, dass sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden könnten. Am geplanten Termin im September, dem „Tag des offenen Denkmals“, ändere das allerdings nichts. Dann könnten sich Besucher, wie angekündigt, die Arensburg anschauen.

Im Dezember vorigen Jahren war die Arensburg von der Dolphin Trust in Langenhagen bei einer Auktion der Deutschen Grundstücksauktionen AG in Berlin ersteigert worden (wir berichteten). Das Unternehmen Aventura Capital Partners ist unter anderem darauf spezialisiert historische Gebäude zu kaufen, zu modernisieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Jüngst hat das Unternehmen ein denkmalgeschütztes Kloster in der Innenstadt von Aachen erworben. Hier sollen Eigentumswohnungen entstehen. Das, schilderte Georg, sei allerdings eine völlig andere Situation als in der Arensburg: „In Aachen sind es vom Kloster aus fünf Minuten in die Innenstadt und sie haben auch keine viel befahrene Autobahn vor den Mauern.“




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