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Keine Eiszeit mehr in der Todenmanner Sporthalle / Bauamt behebt die Probleme

Das Zittern hat ein Ende

TODENMANN. Die Tischtennisspieler des TSV Todenmann-Rinteln sind in Sorge. Die Heimspiele des Bezirksoberligisten finden in der Sporthalle in Todenmann statt, doch dort gibt es zurzeit Probleme mit der Heizung und dem Licht. Außer Schlägern und Bällen könnten die Spieler aktuell auch eine wärmende Winterjacke und eine Grubenlampe zur Ausrüstung gebrauchen.

veröffentlicht am 26.11.2018 um 18:15 Uhr

Die Heizung der Sporthalle Todenmann funktioniert wieder. foto: tol
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Sebastian Blaumann Redakteur zur Autorenseite
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TODENMANN. Der Vorsitzende Germut Bizer klärt auf: „Wir mussten schon zweimal Sonderöfen aufstellen, damit die Mindesttemperatur von 15 Grad erreicht wurde. Die Temperatur in der Halle ist zu niedrig, anscheinend funktioniert die Heizung nicht richtig“, bemängelt der Tischtennischef. Zudem sei vor Kurzem das Licht ohne Voranmeldung ausgegangen. Die Probleme müssen schnell behoben werden, denn die Tischtennissaison für die zahlreichen TSV-Mannschaften sei in vollem Gange. „Im schlimmsten Fall verlieren wir die Punkte kampflos“, befürchtet Bizer.

Aus Energiespargründen wurde vor einiger Zeit in die Todenmanner Sporthalle ein Bewegungsmelder mit Lichtsensor eingebaut. Doch bei Punktspielen am Vormittag gibt es Probleme. „Ich war live dabei, als plötzlich das Licht ausging“, bemerkt Todenmanns stellvertretender Ortsbürgermeister Björn Rinne von der WGS. Die Sonne schien auf den Sensor, und das Licht ging aus. „Oben war es zwar hell, doch unten in der Halle, wo die Tische standen, war es zu dunkel, um Punktspiele bestreiten zu können“, meint Rinne. Schob sich eine Wolke vor die Sonne, ging das Licht wieder an. Zwar sind an der rechten Seite Gardinen zum Zuziehen, aber nicht auf der linken. Es gibt eine Fernbedienung, aber diese liegt bei der Firma Elektro Fritz, und die hat am Wochenende geschlossen. Auf diese Probleme wies Todenmanns Verwaltungsstellenleiter Uwe Vogt schon vor einem Jahr hin. Für das Lichtproblem hat Rinne einen pragmatischen Vorschlag. „Man muss einen abschließbaren Kasten in der Halle installieren, und dort die Fernbedienung deponieren. Dann bekommen die ansässigen Vereine einen Schlüssel dafür ausgehändigt und können bei Bedarf per Fernbedienung das Licht einschalten“, meint Rinne.

Das Leid des Vereins fand nun Gehör beim Bauamt der Stadt Rinteln. Die Behörde ist informiert und arbeitete mit Hochdruck an der Ursachenforschung. Wie Baudezernent Stefan Eggert-Edeler mitteilt, wurden nicht nur die Heizungszeiten auf 23 Uhr verlängert, auch der Temperaturfühler wurden von 16 auf 18 Grad eingestellt. „Wir haben am vergangenen Mittwoch zusammen mit den Stadtwerken eine Messung durchgeführt. Und beide kamen auf einen Wert von 21 Grad“, erklärt Eggert-Edeler. Zum Problem mit dem Licht hat der Bauamtsdezernent auch eine Lösung parat: „Es werden zwei oder drei neue Fernbedienungen bestellt und dann an die Verwaltungsstelle ausgehändigt.“ Dann sollte es keine Probleme mehr geben und der Spielbetrieb für die Tischtennisspieler des TSV Todenmann-Rinteln gesichert sein.

Der Temperaturfühler (Bildmitte) ist in der Halle in einer Höhe von 2,50 Metern angebracht. Foto: seb
  • Der Temperaturfühler (Bildmitte) ist in der Halle in einer Höhe von 2,50 Metern angebracht. Foto: seb
Daumen hoch: TSV-Vorsitzender Germut Bizer schaut auf das Thermometer in der Halle – und es ist warm genug. Foto: seb
  • Daumen hoch: TSV-Vorsitzender Germut Bizer schaut auf das Thermometer in der Halle – und es ist warm genug. Foto: seb



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