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Virtuelle Einwohnerfragestunde

Digitale Ratssitzung: So können Bürger teilnehmen

RINTELN. Der Bauausschuss und Stadtrat tagen morgen beziehungsweise Donnerstag rein digital. Interessierte Bürger haben dennoch die Möglichkeit, die Sitzungen zu verfolgen und Fragen zu stellen. Wir erklären, wie das funktioniert.

veröffentlicht am 13.04.2021 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 13.04.2021 um 18:40 Uhr

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RINTELN. Am Tag der jeweiligen Sitzung muss der Bürger bis spätestens 16 Uhr eine E-Mail an stadtverwaltung@rinteln.de schicken und sich so anmelden. Die Verwaltung antwortet dann ebenfalls per E-Mail, die einen Link enthält. Dieser Link verweist direkt auf die digitale Sitzung, die über das Programm Zoom abgewickelt wird. Stadtkämmerer Jörg Schmieding unterstreicht, dass die Zuschauer Zoom nicht herunterladen müssen. Der Beitritt in die Sitzung funktioniert über den Browser, sprich Programme wie Google Chrome, Mozilla Firefox, dem Internet Explorer oder Safari, falls ein Mac-Gerät verwendet wird.

Klickt man auf den in der E-Mail enthaltenen Link, öffnet sich im Internetbrowser ein Fenster mit einer Zeile, in die der Zuschauer seinen Namen eintippt. Laut Schmieding muss man sich nicht registrieren, der Name ist nur nötig, um die Teilnehmer in der Konferenz unterscheiden zu können. Man nimmt also teil, ohne ein Konto zu erstellen.

Hat der Zuschauer den Namen eingegeben, klickt er auf „Sitzung teilnehmen“ und befindet sich dann im digitalen Ratssaal. Entweder gelangt man direkt in die Sitzung oder wird nach wenigen Sekunden von einem Betreuer digital „hereingelassen.“

Sobald das politische Treffen startet, werden alle Zuschauer ausgeblendet. Kein Bürger kann sich dann äußern, ganz so wie bei Präsenzveranstaltungen. Die Besucher können der ganzen Veranstaltung zuhören, daher sind Lautsprecher oder andere Tonausgabegeräte am heimischen Computer oder Tablet erforderlich. Logischerweise kann auch zugeschaut werden, wenn die Mitglieder sprechen und ihre Kameras einschalten.

Am Ende des öffentlichen Teils erfolgt die Einwohnerfragestunde. Um sich daran zu beteiligen, klicken die Bürger im Zoom-Fenster auf ein Symbol mit drei Punkten, wo sie die Option „Hand heben“ finden. Dies sieht der Vorsitzende und erteilt dem Zuschauer das Wort. Nun klickt der Besucher nur noch auf die rot durchgestrichenen Mikrofon- und Kamerasymbole – und schon ist man für alle Teilnehmer zu sehen und hörbar. Auf diese Weise können Bürger ihre Fragen an Bürgermeister Thomas Priemer (SPD) stellen, der sie dann beantwortet. Wer sich äußern will, benötigt neben Lautsprechern auch eine Kamera.

Alternativ kann man in den Sitzungssaal, Zimmer 535, im Rathaus in der Klosterstraße 20 kommen. Dort ist Platz für 15 Gäste. Die Sitzung wird über eine Leinwand übertragen. Wer aus dem Saal Fragen stellen möchte, geht in der Fragestunde in einen Nebenraum, wo ein Tablet wartet. Auch dort müssen das Mikrofon und die Kamera aktiviert werden. Bei Fragen steht das Rathauspersonal zur Verfügung.

Hinweis: Der Bauausschuss tagt morgen um 18 Uhr. Unter anderem geht es um den Radweg zwischen Westendorfer Landwehr und Ahe sowie die Verkehrssituation auf der Westendorfer Landwehr im Kreuzungsbereich der B 83, L 438 und K 74. Außerdem werden Bebauungspläne in Exten, genauer: der nördlichen Behrenstraße, sowie an mehreren Orten der Kernstadt debattiert. Der Stadtrat tagt Donnerstag um 18 Uhr.




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