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Am „Tag der Kinderbetreuung“

Drei Kommunen danken ihren pädagogischen Fachkräften

RINTELN/AUETAL/HESSISCH OLDENDORF. „Toll, dass es Sie gibt! Und vielen Dank für das, was Sie jeden Tag leisten.“ Mit diesen Worten begrüßten die kommunalen Vertreter Olaf Humke (Gemeinde Auetal), Frank Werhahn (Stadt Hessisch Oldendorf) und Hans-Georg Dlugosch (Stadt Rinteln) die Leiterinnen und Leiter sowie pädagogische Fachkräfte der kommunalen Kindertagesstätten am Montagmorgen.

veröffentlicht am 12.05.2020 um 14:46 Uhr
aktualisiert am 12.05.2020 um 17:40 Uhr

RINTELN/AUETAL/HESSISCH OLDENDORF. Gemeinsam mit Ingmar Everding, Koordinator von „Qualität im Dialog“, dem Bündnis für Qualität in Kindertagesstätten der drei Kommunen, dankten sie allen Fachkräften in den Kitas für deren tägliches Engagement. Den Rahmen bot der „Tag der Kinderbetreuung“, der immer am zweiten Montag im Mai begangen wird.

„Mit Ihrer Arbeit leisten Sie einen unverzichtbaren Beitrag für die außerfamiliäre Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in unserer Kommune. Das wird in diesen Tagen besonders deutlich. Gerade jetzt erleben Kinder, Eltern, Unternehmen und die Politik, welche Auswirkungen es hat, wenn Kinder nicht mehr in den Kindergarten, die Krippe oder den Hort gehen können. Es wird spürbar, dass neben der Betreuung besonders die professionelle Begleitung und Förderung durch Sie als pädagogische Fachkräfte sehr wichtig sind“, schrieben die Bürgermeister der Kommunen auf einer Dankeskarte an die pädagogischen Fachkräfte. Dazu gab es für die über 260 kommunalen Fachkräfte im Elementarbereich ein Pillenröhrchen gefüllt mit „Pädagogenpillen“, die wie Smarties aussehen und schmecken und die Nerven stärken sollen.

„Wir wissen, wie viel persönliches Engagement ihr in die tägliche Arbeit mit den Kindern einbringt. Mit eurem Lächeln, ein wenig Humor und der Motivation, neue Wege auszuprobieren, macht ihr Kindern, Eltern und vielen anderen Mut, auch in der Krise, das Schöne im Leben zu sehen. Das fordert viel Kraft, gute Nerven, manchmal ein dickes Fell und vor allem ein großes Herz“, so Everding.

Ingmar Everding übergibt ein Dankeschön an Nadine Horn, Leiterin der Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ in Engern. Foto: Bündnis für Qualität in Kindertagesstätten

Außer der Notbetreuung unter ständig wechselnden Bedingungen schaffen die Pädagogen Konzepte, um mit Kindern und Familien ihrer Einrichtungen in Kontakt zu bleiben. So werden Materialien zum Basteln, Singen und Spielen an die Kinder geschickt oder zum Abholen bereit gelegt. Zudem werden Videos oder Audionachrichten aufgenommen, um Grüße zu senden und Anregungen für die Tagesgestaltung zu Hause zu geben.




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