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„FDP Rinteln ist nun sehr gut aufgestellt“

FDP Rinteln wählt neuen Vorstand / Wiedereinzug in Stadtrat ist das Ziel

RINTELN. Der FDP-Ortsverband Rinteln hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt, informiert die Partei in einer Pressemitteilung. Das sechsköpfige Team hat sich viel vorgenommen. Ziel sei es, im September 2021 mit starker liberaler Stimme wieder im Stadtrat vertreten zu sein. Bei der letzten Kommunalwahl hatte die Partei bereits ein Mandat erobert. Doch Ralf Kirstan, der für die FDP in den Stadtrat einzog, verließ die Partei Anfang des Jahres im Streit und wechselte zur WGS. Sein Mandat gab Kirstan nicht zurück.

veröffentlicht am 05.10.2020 um 17:16 Uhr

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Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Darüber hinaus will die FDP Rinteln einen Beitrag leisten, um die demokratischen Kräfte im Stadtrat zu stärken. Dazu Immo Blume, neu gewählter Vorsitzender der FDP Rinteln: „Die FDP Rinteln ist nun sehr gut aufgestellt. Wir sind ein engagiertes Team, das nach vorne schaut und seinen Beitrag leisten will, damit die Kernstadt und die Dorfgemeinden attraktive Orte zum Leben und Arbeiten bleiben. Die finanziellen Handlungsspielräume, die die Stadt auch in Krisenzeiten hat, sind an diesem Ziel auszurichten. Dabei müssen Prioritäten gesetzt werden. Wir werden daher die Entscheidungen der jetzigen Ratsfraktionen in diesem Sinne prüfen und begleiten.“

Bereits für November sei geplant, die Tradition des „Liberalen BürgerDialogs“ wieder aufzunehmen, sofern es die Corona-Regeln zulassen. Thema wird die Landwirtschaftspolitik sein, und dabei die zunehmenden Regulierungen, die Bürokratie und die Belange eines wohlverstandenen Umweltschutzes. Denn Rinteln sei allein schon räumlich in die Landwirtschaft eingebunden. Weitere Themen würden im Laufe des Jahres 2021 behandelt werden.

Dazu Elli Dietz, stellvertretende Vorsitzende: „Die Landwirte sind von interessierter Seite gerade in letzter Zeit immer wieder in eine Ecke gedrängt worden, die sehr ungerecht ist: Zum einen sollen sie mit-verantwortlich sein für den Umweltschutz, zum anderen sollen sie so viel an Produkten liefern dass möglichst viele Menschen hochwertige Waren zu niedrigen Preisen erhalten. Das wollen wir gemeinsam mit interessierten Landwirten und Bürgerinnen und Bürgern aufarbeiten.“jak




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