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Neubau in vollem Gange

Feuerwehr Unter der Schaumburg: Domizil wohl im März fertig

DECKBERGEN. Eigentlich sollte das neue Gerätehaus der fusionierten Freiwilligen Feuerwehr „Unter der Schaumburg“ bereits Ende vergangenen Jahres fertiggestellt werden. Die Bauarbeiten sind zwar noch immer in vollem Gange, aber immerhin gibt es jetzt einen absehbaren Zeitraum, in dem der Bau abgeschlossen sein soll.

veröffentlicht am 28.01.2019 um 15:28 Uhr
aktualisiert am 28.01.2019 um 17:20 Uhr

Die Bauarbeiten am neuen Feuerwehrgerätehaus sind noch immer in vollem Gange. Foto: tol

Autor:

Gloria Lucie Alter
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DECKBERGEN. Nach eigenen Angaben ist Stefan Eggert-Edeler, Baudezernent der Stadt Rinteln, der Hoffnung, dass die Fertigstellung des Feuerwehrzentrums gegen Ende Februar, Anfang März dieses Jahres erfolgen soll. So befinde sich der Sozialbereich mit Konferenz- und Umkleideräumen beispielsweise schon in nahezu vollendetem Zustand, auch wenn davon bereits Anfang Januar die Rede war.

Es folge nun die Montage von Trockenbauwänden und abgehängten Decken, ehe mit Fliesen- und Malerarbeiten begonnen werden könne, so Eggert-Edeler auf Anfrage. Für die Fahrzeughalle stehe die Stahlkonstruktion bereits, sodass schon bald mit den Arbeiten mit Dach- und Wandpaneelen losgelegt werden könne. Jedes einzelne Fahrzeug werde in der Fahrzeughalle unterkommen können – über 300 Quadratmeter Platz hat die Feuerwehr „Unter der Schaumburg“ dafür zur Verfügung.

Bürgermeister Thomas Priemers Vorschlag beim ersten Spatenstich, die Feuerwehrleute sollten sich für eine zügigere Fertigstellung bei den Bauarbeiten mit einbringen, ist bisher nach Worten von Ortsbrandmeister Rolf Bredemeier nicht erfolgt. Und das aus gutem Grund: Natürlich müsse der Bauunternehmer seiner Gewährleistungsverpflichtung nachkommen, und das sei nur mit seinen eigenen Fachkräften zu bewerkstelligen, erklärte Bredemeier im Gespräch mit dieser Zeitung.

Allerdings bereite man sich, so Bredemeier, als Feuerwehr „Unter der Schaumburg“ bereits darauf vor, zum Ende hin bei der Inneneinrichtung planend tätig zu werden und die Ideen dann auch weitestgehend selber umzusetzen.

Das Gerätehaus wird an der Ecke B 83/Ostendorfer Straße gebaut und befindet sich damit in einer sehr zentralen Lage, um im Notfall schnell ausrücken zu können. Künftig wird die Mannschaft eine Stärke von über 50 Aktiven haben. Insgesamt umfasst die Fläche des Gerätehauses rund 3500 Quadratmeter und ist das erste derartige Kooperationsprojekt zweier Feuerwehren.




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