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„Vorbild für die Gesellschaft“

Feuerwehren appellieren im Internet an Bürger: Bleibt zu Hause!

RINTELN. Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Zeiten des Coronavirus betreffen jeden. Umso wichtiger ist es, sich dabei an geltende Vorschriften und Empfehlungen seitens der Landesregierung zu halten, um die Ausbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Einige Rintelner Feuerwehren setzen daher in den Sozialen Netzwerken Facebook und Instagram bereits ein Zeichen dafür, in den eigenen vier Wänden zu bleiben.

veröffentlicht am 03.04.2020 um 14:56 Uhr

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RINTELN. Die Rede ist von der sogenannten Feuerwehr-StayHome-Challenge, die sich inzwischen landesweit verbreitet hat. Dabei geht es darum, Schilder zu malen, die für das Zuhausebleiben werben, und sie in einer Collage auf Social Media zu veröffentlichen.

Katharina Peterson ist Jugendfeuerwehrwartin der Feuerwehr Krankenhagen und erklärt, warum ihre Gruppe teilnimmt: „Wir haben als Feuerwehr eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft“, sagt Peterson. Deswegen habe sie die Challenge, die übrigens in 24 Stunden erfüllt werden muss, als positiv aufgefasst und sofort an die Mitglieder weitergeleitet: „Ich habe direkt alle über unsere WhatsApp-Gruppe kontaktiert, da sind etwa 30 Kinder drin. Viele haben dann schnell losgelegt und mir ein Foto mit einem selbst gemalten Bild zurückgeschickt“, berichtet sie.

Die Reaktionen seien sowohl intern als auch extern enorm positiv ausgefallen. Anschließend wurde nur noch die Collage erstellt und die Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg via Facebook zur Nachahmung aufgefordert. Die Feuerwehr Krankenhagen ist übrigens von der Feuerwehr Uchtdorf nominiert worden, die für diese Aktion ebenfalls viel positives Feedback bekommen hat, denn auch das ist Sinn der Sache: andere Feuerwehren zu animieren, damit die Botschaft möglichst viel Reichweite erfährt.

Das dachte sich auch Theresa Weiß von der Feuerwehr Möllenbeck. Sie verwaltet die Internetseiten der Retter und nahm sofort an der Challenge teil: „Alle sollen so weit wie möglich zu Hause bleiben“, sagt sie. Da sei eine solche Aktion genau die richtige Vorgehensweise.

Die Feuerwehr-StayHome-Challenge hat ursprünglich übrigens die Ortsfeuerwehr Melverode, die der Feuerwehr Braunschweig angehört, ins Leben gerufen. Wie man sieht, hat sich die Challenge schon wie ein Lauffeuer verbreitet. Ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein.




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