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Volksbank unterstützt Kindergarten

Forscher-Labor soll Kinder neugierig machen

Der Comeius-Kindergarten durfte sich über eine Spende von 1000 Euro freuen. Investiert wurde das Geld der Volksbank, das aus den Reinerträgen des Gewinnsparens stammt, in ein Forscher-Labor.

veröffentlicht am 06.03.2019 um 15:52 Uhr
aktualisiert am 06.03.2019 um 19:10 Uhr

Michael Fritz und Tatjana Acar von der Volksbank schauen den Forschern des Comenius-Kindergartens über die Schulter. Foto: jaj
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RINTELN. Im Forscher-Labor des Comenius-Kindergartens sind die kleinen Wissenschaftler konzentriert bei der Sache. Mit Pipetten tropfen sie Farbe auf Zuckerwürfel, beobachten dann mit Lupen, was geschieht. „Das Forscher-Labor ist der Renner, hier ist immer Action“, erklärt Kita-Leiterin Jutta Meves. Um die Attraktivität aufrechtzuerhalten, wird es stetig weiterentwickelt – zuletzt mit einer 1000-Euro-Spende, die der Kindergarten von der Volksbank in Schaumburg erhalten hat.

Meves hat sich sehr über das Geld gefreut, das aus den Reinerlösen des Gewinnsparens stammt. Normalerweise habe der Kindergarten für Bastel- und Beschäftigungsmaterialien einen Haushalt von 4000 Euro zur Verfügung – im gesamten Jahr für alle 100 Kinder. Aus diesem Budget seien besondere Anschaffungen kaum zu finanzieren. „Deshalb sind Spenden in dieser Höhe besonders toll, weil wir dann wirklich mal große Projekte realisieren können“, so Meves.

Dieses Mal war es das Projekt Forscher-Labor, in dem die Kinder nun jeden Tag Neues entdecken können – mal in einem größeren Projekt unter Anleitung, mal ganz alleine. „Wir möchten die Kinder neugierig machen und Selbstbildungsprozesse in Gang setzen“, erläutert Meves den pädagogischen Hintergrund. Um dafür bestens gerüstet zu sein, haben zwei Mitarbeiterinnen sich eigens bei der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ weitergebildet.

Für Meves ist das Forscher-Labor ein weiterer Schritt, die Qualität des Kindergartens zu steigern. Zudem werde auch anhand diese Labors deutlich, wie sich die Kindergarten-Landschaft in den vergangenen Jahrzehnten verändert habe. Von einem Ort, in dem Kinder einfach verwahrt werden, zu einem Ort, an dem die Entwicklung der Kinder auf allen Ebenen bewusst gefördert wird. „Erzieher werden immer mehr zu Entwicklungsbegleitern“, sagt sie.




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