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NABU und ÖSSM-Helfer kappen Weiden in der Auenlandschaft

Freie Sicht auf die Natur

HOHENRODE. Mit Motorsägen und Astkneifern haben fast 30 freiwillige Helferinnen und Helfer im Naturschutzgebiet Auenlandschaft Weiden gekappt, um Besuchern bessere Sicht zu gewähren und dicht bewachsene Uferbereiche auszulichten. Davon sollen insbesondere die Watvögel profitieren.

veröffentlicht am 27.11.2018 um 15:03 Uhr

Mit Motorsägen gingen fast 30 freiwillige Helferinnen und Helfer in der Auenlandschaft Hohenrode zu Werke. Foto: pr.

HOHENRODE. Organisiert hatte die vielköpfige Schar Thomas Brandt, wissenschaftlicher Leiter der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) und seit Jahrzehnten ehrenamtlich im Naturschutz tätig. „Die meisten von ihnen gehören zu den Ehemaligen, die an der ÖSSM den Freiwilligendienst oder ein Praktikum absolviert haben und der ÖSSM über Jahre hinweg verbunden geblieben sind“, erläuterte Dr. Nick Büscher, Vorsitzender des Naturschutzbundes (NABU) Rinteln. „Jedes Jahr findet ein gemeinschaftliches Treffen statt, in dessen Rahmen mit einer Pflegemaßnahme auch ein Mehrwert für den Naturschutz geschaffen wird.“

Trotz des immer wieder einsetzenden Regens machten sich die Helferinnen und Helfer an die Arbeit, um an sinnvollen Beobachtungsstellen die Sicht aufs Wasser freizumachen. „Was die Galloways, Esel und Ziegen nicht verbeißen konnten, wurde nun von Menschenhand erledigt“, so Büscher. Die Sicht vom Beobachtungsturm und von der Dieter-Eggersmann-Beobachtungshütte wurde freigesägt, und auch entlang des Rundwegs gibt es wieder einige Stellen mit Sichtfenstern. Besucher können nun etwa das Flussseeschwalbenfloß auf dem mittleren Teich besser beobachten. r




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