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WGS-Antrag

Für Ernestinum und IGS: Überdachung für Fahrräder gewünscht

RINTELN. Das Gymnasium Ernestinum sowie die IGS sollen auf dem gemeinsamen Schulhof einen geschützten Unterstand für die Fahrräder der Schülerinnen und Schüler sowie für das Kollegium bekommen. Das beantragt die WGS - denn der Landkreis hat die Bitten von Schülern und Eltern bislang nicht erhört:

veröffentlicht am 23.02.2021 um 15:48 Uhr

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Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. Das Gymnasium Ernestinum sowie die IGS sollen auf dem gemeinsamen Schulhof einen geschützten Unterstand für die Fahrräder der Schülerinnen und Schüler sowie für das Kollegium bekommen. Das hat jetzt Ratsherr Ralf Kirstan im Namen der WGS für die nächste Ratssitzung Ende März beantragt.

„Das Gymnasium Ernestinum verfügte seit seiner Einweihung im Jahre 1975 stets über eine überdachte Abstellmöglichkeit für Fahrräder“, heißt es in der Begründung des Antrags. „Diese Art von Fahrrad-Unterstand ist von der Schülerschaft des Ernestinums immer intensiv genutzt worden, zumal viele Schüler aus dem näheren Stadtgebiet kommen und nicht die Möglichkeit haben, den öffentlichen Schülerbustransport in Anspruch zu nehmen.“

Wie berichtet, mussten im Rahmen der Neugestaltung des Schulhofs durch den Neubau der IGS die Fahrradunterstände entfernt werden. Aktuell gibt es nur noch einen Unterstand für das Kollegium an einem Schuleingang.

„Trotz wiederholter Bitten der Schule, der Schülerschaft und in besonderer Weise der Elternschaft des Ernestinums, ist der Landkreis nicht bereit, auch für die neuen Fahrradständer eine Überdachung zu finanzieren und zu errichten“, so Kirstan in seinem Antrag. Ins Gespräch gebracht wurden zum Beispiel auch schon wetterfeste Fahrradboxen bei einem Ortstermin der Politik. Der Landkreis hatte Fahrradständer vorgeschlagen – ohne Überdachung.

„Da nun aber viele Schüler aus dem Stadtgebiet und vielfach auch aus umliegenden Ortschaften kein Anrecht auf kostenlose Beförderung durch den Schulbus haben und – ganz im Sinne des Umweltschutzgedankens – deswegen ihr eigenes Fahrrad nutzen, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, ihnen eine trockene und sichere Abstellmöglichkeit anzubieten: Ein Standard, wie er auch an anderen Schulen der Region selbstverständlich ist“, so Kirstan. Dass gerade aus den Reihen von Schülern und Eltern häufig diese Bitte hervorgebracht wurde, zeigt laut Kirstan, „dass sie allen Beteiligten eine Herzensangelegenheit ist.“

Wenn schon der Landkreis hierfür nicht bereit sei, solle es doch den Rintelner Ratsvertretern ein „besonderes Anliegen“ sein, sich dieser Bitte anzunehmen. Der Rat möge daher auf seiner kommenden Sitzung beschließen, dass die Stadt Rinteln beim Landkreis die Errichtung einer nachträglichen Überdachung des Fahrrad-Parkplatzes erwirken solle; notfalls solle dies aus städtischen Mitteln finanziert werden.




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