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Elektrogerät löst Feuer aus

Großeinsatz in der Ritterstraße: Zwei Wohnungen unbewohnbar

RINTELN. Kurz nach 21 Uhr am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Ritterstraße alarmiert. Die Ortsfeuerwehren aus Rinteln und Möllenbeck eilten in die Innenstadt. Auch die Hubrettungsbühne der Lebenshilfe-Werksfeuerwehr wurde alarmiert, da die Rintelner Drehleiter aktuell nicht einsatzbereit ist.

veröffentlicht am 07.01.2022 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 07.01.2022 um 19:10 Uhr

07. Januar 2022 12:00 Uhr

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RINTELN. Kurz nach 21 Uhr am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in die Ritterstraße alarmiert. Die Ortsfeuerwehren aus Rinteln und Möllenbeck eilten in die Innenstadt. Auch die Hubrettungsbühne der Lebenshilfe-Werksfeuerwehr wurde alarmiert, da die Rintelner Drehleiter aktuell nicht einsatzbereit ist.

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Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass die Lage weniger dramatisch ist, als zunächst angenommen. Bewohner hatten massiven Rauchgeruch gemeldet, konnten allerdings selbstständig das Haus verlassen. Die Feuerwehrleute stellten fest, dass Rauch durch einen alten Schornstein ins Dachgeschoss geraten war.

Das Wohnhaus mit fünf Wohnungen wurde daraufhin von den Feuerwehrleuten durchsucht. Da sich glücklicherweise keine Bewohner mehr in dem Gebäude befanden, konnte man sich auf die Suche nach der Brandursache konzentrieren. Fündig wurden die Ehrenamtlichen schließlich in der Erdgeschosswohnung. Dort hatte ein offenbar defektes Elektrogerät den Brand verursacht, durch den Schornstein verteilte sich der Rauch in dem Gebäude.

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Die Feuerwehrleute konnten das vergleichsweise kleine Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, brachten Feuerwehrleute einen sogenannten „Rauchverschluss“ an der Türe an. Danach wurde das Erdgeschoss mit einem tragbaren Hochleistungslüfter belüftet.

2 Bilder
Mit einem Einsatzwagen wurde die Ritterstraße beleuchtet.

Die Erdgeschosswohnungen sowie jene direkt darüber waren nach dem Einsatz zunächst nicht bewohnbar. Die Anwohner konnten zwar unter Aufsicht einige Gegenstände mitnehmen, mussten dann allerdings anderweitig untergebracht werden. Die anderen Hausbewohner konnten die Nacht bereits wieder in ihren Wohnungen verbringen.