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Hakenkreuz und Verschwörungs-Zahl: Bushaltestelle in Goldbeck besprüht

GOLDBECK. In Rintelns höchstem Ortsteil ist eine Bushaltestelle in der Nacht auf Donnerstag mit Graffiti verschandelt worden. Unter anderem wurden Embleme der Goldbecker Vereine übersprüht. Anzeige ist bei der Polizei erstattet worden:

veröffentlicht am 21.01.2021 um 14:30 Uhr

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Redakteurin / Online zur Autorenseite

GOLDBECK. Es ist einer dieser Fälle, bei denen man sich nur fragen kann: „Wer macht so etwas?“ Das fragt sich auch Ortsbrandmeister Markus Meier, als er am Donnerstagmorgen entdeckte, dass eine Bushaltestelle in Goldbeck von Mittwoch auf Donnerstag von Graffiti verschandelt worden war.

Ortsbürgermeister Bodo Budde hat bei der Polizei bereits Anzeige gegen Unbekannt gestellt, „die Polizei kümmert sich“, so Budde.

Verschandelt wurde die Bushaltestelle aus Glas und Sandstein durch diverse Graffiti. Darunter befindet sich auch ein Hakenkreuz. Außerdem sind die Embleme der Goldbecker Vereine auf den Glasscheiben überschmiert worden, Embleme zum Beispiel des SV Goldbeck von 1925, dem Zieglerverein von 1894, der Feuerwehr und dem Handwerkerverein.

Außerdem wurde die Nummer 23 an eine Mauer gesprüht, die gern von (Pseudo-)Verschwörern verwendet wird, unter anderem weil sie als Quersumme die Zahl 5 bildet und diese als satanische Ziffer sowie Kennzeichen von Illuminaten gilt. Sie fand über Robert Anton Wilsons und Robert Sheas Romantrilogie „Illuminatus“ Eingang in die Popkultur als Zahl des Unglücks oder der Zerstörung. Man findet sie in zahlreichen Büchern und Filmen. mld




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