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Himmelfahrt und Corona-Regeln: Stadt und Polizei mahnen zu Vernunft

RINTELN. Wanderungen, große Gruppenausflüge und Sauftouren an Himmelfahrt - das wird in diesem Jahr alles flachfallen müssen. Die Polizei Rinteln und die Stadt Rinteln weisen auf die Corona-Verhaltensregeln hin - und dass verschärft kontrolliert werden soll:

veröffentlicht am 19.05.2020 um 15:16 Uhr

RINTELN. Am Himmelfahrtstag, 21. Mai, werden in der Stadt Rinteln keine besondere Veranstaltung stattfinden. Darauf weist die Verwaltung hin. Die Veranstaltung in Wennenkamp ist, wie berichtet, bereits frühzeitig abgesagt worden.

Stadt und Polizei weisen gemeinsam darauf hin, dass die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen im Zuge der Corona-Pandemie auch an Himmelfahrt gelten. Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit, die das Abstandsgebot gefährden, sind untersagt. Dies gelte insbesondere für Gruppenbildungen, Picknick oder Grillen im Freien. Die Niedersächsische Verordnung zu Bekämpfung der Corona-Pandemie treffe dazu klare und unmissverständliche Aussagen.

Ausgenommen von diesem Verbot sind allerdings Zusammenkünfte, Wanderungen und Spaziergänge einer Person mit Angehörigen sowie Personen, die dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehörigen, so Stadt und Polizei weiter. Ausflüge zweier Familien, deren Angehörige jeweils in einer Wohnung zusammenleben, sind daher erlaubt.

Die Stadt Rinteln und die Polizei Rinteln appellieren aber auch an die Betreiber von Gaststätten, Restaurants, Biergärten und anderer Restaurationsbetriebe, die entsprechenden Verbote und Gebote hinsichtlich der Abstands- und Hygieneregelungen einzuhalten.

An markanten Punkten im Stadtgebiet, zum Beispiel Seetorkreuzung, Büntebrücke, Biergärten am Weseranger, sind große Banner angebracht, die auf Abstands- und Hygieneregeln hinweisen. Dadurch solle allen Rintelnern sowie Besuchern der Stadt die wichtigsten Corona-Verhaltensregeln noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden. Die Beschränkung der körperlichen Kontakte sowie die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln seien wirksame Mittel, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auf einem niedrigen Niveau zu halten.

Da das Beachten der Vorschriften für die Verhinderung der Infektionsausbreitung und letztendlich der Gesundheitsschutz ein hohes Gut sei, werden Einsatzkräfte der Polizei und des Ordnungsamtes am diesjährigen Himmelfahrtstag deutlich sichtbar die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Stadtgebiet erhöhen.

Das Einhalten der Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen wird am Feiertag auch durch gemeinsame Streifen von Polizei und Ordnungsdienst überwacht. Bei Verstößen drohen Bußgelder zwischen 200 und 400 Euro für jede beteiligte Person. r