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„Historisches Rinteln“-Facebookgruppe trifft sich erneut zum Stadtrundgang

„Historisches Rinteln“: Raus aus dem Internet, rein in die Altstadt

RINTELN. Wir leben im digitalen Zeitalter, ein großer Teil des Lebens spielt sich mittlerweile online ab – wir arbeiten mit dem Internet, lernen Menschen kennen, manch einer findet gar die Liebe seines Lebens. Über soziale Netzwerke ist es leicht geworden, Menschen mit denselben Interessen zu finden und sich mit ihnen zu vernetzen. Zumindest manchmal aber tut der Kontakt von Angesicht zu Angesicht doch ganz gut – und so haben sich die Mitglieder der Gruppe „Historisches Rinteln“ am vergangen Pfingstsonntag schon zum zweiten Mal getroffen, um die schönen und geschichtsträchtigen Ecken unserer Stadt nicht nur auf Fotos zu bestaunen.

veröffentlicht am 11.06.2019 um 14:13 Uhr
aktualisiert am 11.06.2019 um 19:10 Uhr

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Autor:

Maurice Mühlenmeier

RINTELN. Wir leben im digitalen Zeitalter, ein großer Teil des Lebens spielt sich mittlerweile online ab – wir arbeiten mit dem Internet, lernen Menschen kennen, manch einer findet gar die Liebe seines Lebens. Über soziale Netzwerke ist es leicht geworden, Menschen mit denselben Interessen zu finden und sich mit ihnen zu vernetzen.

Zumindest manchmal aber tut der Kontakt von Angesicht zu Angesicht doch ganz gut – und so haben sich die Mitglieder der Gruppe „Historisches Rinteln“ am vergangen Pfingstsonntag schon zum zweiten Mal getroffen, um die schönen und geschichtsträchtigen Ecken der Stadt nicht nur auf Fotos zu bestaunen. „Historisches Rinteln“, gegründet von Hartmuth Herforth vor ziemlich genau zwei Jahren, darf mittlerweile immerhin 2300 Mitglieder zählen; das sind immerhin etwa 10 Prozent der Einwohner. Unzählige Fotos, Postkarten, Geschichten und Kuriositäten aus und um Rintelns Vergangenheit werden dort liebevoll zusammengetragen.

Die obligatorische Führung unter Leitung von Martina Kuhnert und Claus Holst für die 19 Teilnehmer geriet schnell zu einem lebhaften Austausch – jeder wusste hier und da noch ein Detail beizutragen. Geschichten vom „singenden Brötchen“, dem sogenannten „Langen Jammer“ und einem längst vergessenen Schrottplatz in der Ostertorstraße gaben einen Einblick in ein Rinteln, dass es so schon längst nicht mehr gibt.

Durch die Ritter- und Schulstraße, Am Bären und Alten Hafen entlang ging es nach zweistündigem Rundgang in das EKO-Küchenstudio im Josua-Stegmann-Wall. Dort hat Gruppen-„Drohnist“ und Elektrorollerrocker Jörg Brandt die Bierzeltgarnitur bereitgestellt, denn: Der Tag sollte noch lange nicht enden. Bei geistigen Getränken und gebackener Süßspeise wurde dann nach alter Tradition geklönt – ganz so, wie es in historischen Zeiten auch getan wurde.

Die Gruppe selbst schien, wenn man es nicht besser wüsste, schon immer miteinander befreundet zu sein – fast so, als hätte sich ein langjähriger Sportverein zu einer Stadtführung zusammengefunden. Klar, dass das nach Wiederholung schreit – und wenn es nach den Teilnehmern geht, nicht erst im nächsten Jahr.




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