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Mit zwölf Helfern

Hochwasser-Hilfe: THW-Ortsverband Rinteln in der Eifelregion im Einsatz

RINTELN/BAD MÜNSTEREIFEL. Bereits seit Sonntagfrüh sind 12 Helfer vom THW-Ortsverband Rinteln mit vier Fahrzeugen im NRW-Katastrophengebiet im Einsatz. Angefordert wurden Zugtrupp, Bergungsgruppe und Fachgruppe Notversorgung:

veröffentlicht am 30.07.2021 um 11:12 Uhr

tol-szlz

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Fotoreporter zur Autorenseite

RINTELN/BAD MÜNSTEREIFEL. Bereits seit Sonntagfrüh sind 12 Helfer vom THW-Ortsverband Rinteln mit vier Fahrzeugen im NRW-Katastrophengebiet im Einsatz. Angefordert wurden Zugtrupp, Bergungsgruppe und Fachgruppe Notversorgung, berichtet Ortsbeauftragter Sebastian Schmidt im Telefonat mit unserer Zeitung.

Vom Bereitstellungsraum in Brühl (Rhein-Erft-Kreis) waren die THW-Helfer aus der Weserstadt tageweise in verschiedenen Orten eingesetzt. In Schleiden füllten Zugtrupp und Bergungsgruppe mit voller Kraft Sandsäcke. Die Fachgruppe Notversorgung leuchtete nachts in Bad Münstereifel Straßen und eine Wasserentnahmestelle aus, damit sich Einwohner mit Trinkwasser versorgen können.

Weiterhin wurden die Rintelner Einheiten für diverse Pump- und Räumarbeiten sowie Transportfahrten eingesetzt. Der Zugtrupp, zu dem auch Sebastian Schmidt gehört, führte Erkundungen von Schadenslagen durch, um dorthin weitere THW-Einheiten entsenden zu können.

Mit voller Kraft werden Sandsäcke gefüllt. Fotos: THW Rinteln

Gestern waren die Rintelner in Kall, wo sich am 14. Juli der Urftbach binnen kürzester Zeit in einen reißenden Strom verwandelte und über die Ufer trat. Hier unterstützte der Technische Zug andere Einsatzkräfte. Es musste Schlamm und zerstörtes Mobiliar aus der Grundschule geräumt werden.

Die THW-Helfer aus Rinteln bleiben vermutlich noch bis Freitag im Einsatz. Abends steuern sie erneut den Bereitstellungsraum Brühl an, um am Samstag ausgeruht ihre Rückfahrt anzutreten.tol




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