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Um Gastronomie und Einzelhandel zu stärken

Idee für Rinteln: Gastronomen sollen Außenbereiche erweitern können

RINTELN. Die CDU Rinteln will nach Ende des Lockdowns die Gastronomie und den Einzelhandel wieder stärken. Dafür formuliert sie unter anderem den Vorschlag, dass lokale Gastronomen ihre Außenbereiche einfach erweitern können sollen:

veröffentlicht am 22.02.2021 um 13:13 Uhr
aktualisiert am 22.02.2021 um 19:40 Uhr

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Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. Die CDU Rinteln will nach Ende des Lockdowns die Gastronomie und den Einzelhandel wieder stärken. In einer gemeinsamen Presseerklärung unterbreiten der Fraktionsvorsitzende der CDU, Veit Rauch, und die von der CDU unterstützte, parteilose Bürgermeisterkandidatin Doris Neuhäuser einen Vorschlag, wie die Stadt Rinteln einen entsprechenden Beitrag dazu leisten könne.

So beantragen Rauch und Neuhäuser, dass die Stadt Rinteln all jenen, die eine Sondernutzungserlaubnis haben, anbieten solle, die Außenbereiche vor ihren Betrieben in diejenigen öffentlichen Straßenbereiche hinein zu erweitern, die nicht notwendige Flucht- und/oder Rettungswege sowie Feuerwehrfahrbereiche sind. Dies solle zumindest fürs Jahr 2021 gelten.

„Zudem soll die Stadt Rinteln aber im Jahr 2021 auf die Erhebung von Sondernutzungsgebühren für die genannten Bereiche und Betriebe verzichten“, so Veit Rauch.

„Die Gastronomie gehört zu den am stärksten durch die Corona-Pandemie belasteten Branchen Deutschlands“, begründet Doris Neuhäuser den Antrag. „Auch die Rintelner Gastronomen kämpfen trotz der in Aussicht gestellten, aber nur spärlich fließenden staatlichen Hilfen beim Wiederanfahren der Öffnung ums Überleben. Hinzu treten erhöhte Kosten durch Hygienekonzepte bei gleichzeitigen Einnahmereduzierungen durch das Einhalten von Abstandsvorschriften bei Sitzplätzen.“ Im bevorstehenden Frühjahr müsse sich daher auch die Stadtverwaltung zu einer Stärkung der Gastronomie in Rinteln positionieren, „um insbesondere die Innenstadt lebendig und offen zu halten“, so Neuhäuser weiter. „In den Fokus wird daher auch die jeweilige Außengastronomie rücken, die zudem bei den Bürgerinnen und Bürgern einfach deshalb, weil Frischluft Risiken minimiert, beliebter denn je sein wird.“

Auch sollten die Rintelner Einzelhändler nicht vergessen werden, sie seien ebenfalls „auf das Härteste betroffen“, so Veit Rauch, und müssten seit Monaten erhebliche Einkommensverluste hinnehmen. „Auch dieser Gruppe der Einzelhändler soll ermöglicht werden, die Sondernutzungserlaubnisse im schwierigen Anlaufjahr 2021 einfach, erweitert und ohne Gebühren zu erhalten“, so Rauch abschließend.




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