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Maik Beermann besucht Rintelns Biergarten

In „Weserdorf“ investiert: In der Krise nach Lösungen suchen

RINTELN. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann hat sich jüngst mit Marlon Klaasen sowie dem Schausteller Tino Noack in Rinteln getroffen, um über die prekäre Lage der Schausteller während der Corona-Pandemie zu sprechen. Außerdem lobte Beermann Klaasen für das Projekt „Weserdorf“ während der Krise:

veröffentlicht am 17.06.2020 um 13:13 Uhr
aktualisiert am 18.06.2020 um 17:20 Uhr

RINTELN. Wie berichtet, hat sich Rintelns Schausteller-Sprecher und Betreiber des Biergartens „Weserdorf“ am Weseranger, Marlon Klaasen, gemeinsam mit dem Schausteller-Kollegen Tino Noack mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Maik Beermann jüngst in Rinteln im Weserdorf getroffen.

Im neu gestalteten Ambiente des Biergartens haben die drei unter anderem über die zukünftige Perspektive der Schausteller gesprochen, die momentan auch durch die Corona-Pandemie akut in ihrer Existenz bedroht sind, teilt Beermann in einer Pressemitteilung mit.

„Wir brauchen eine Perspektive. Zumal alle bereit sind, den Geschäftsbetrieb unter strenger Einhaltung festzulegender Corona-Regeln zu führen“, verdeutlichte Klaasen.

Beermann teilt weiter mit, dass Klaasen kürzlich auch in der national erscheinenden Wochenzeitung Wirtschaftswoche lobend erwähnt worden sei: Klaasen habe seine Mitarbeiter in der Corona-Pandemie nicht in Kurzarbeit geschickt, sondern diese aktiv bei den Umbau- und Renovierungsarbeiten des Weserdorfes mitwirken lassen.

Beermann dankte dem Gastgeber für das informative Gespräch und die Einblicke in das neu gestaltete Weserdorf: „Es ist beeindruckend, wie Herr Klaasen die Pandemie genutzt hat, um die Attraktivität des Weserdorfes noch weiter zu steigern“, so Beermann. „Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, hat er weiter in den Standort und das Angebot investiert und wie so viele andere Schaustellerbetriebe im ganzen Land innovative Lösungen und Konzepte gesucht.“

Er wolle sich für die Forderungen der Schausteller stark machen, so Beermann weiter: „Das Schaustellergewerbe ist integraler Bestandteil unserer kulturellen Vielfalt in Deutschland: Niemand kann sich unsere Jahr- und Wochenmärkte, unsere Schützenfeste und Weihnachtsmärkte, ohne Schaustellerbetriebe vorstellen. Auch wenn es in ganz Deutschland vielfältige Beispiele gibt, wie sich Schausteller aktuell selbst weiterhelfen und in Kooperation mit Autokinos oder Supermärkten ihre Buden und Geschäfte auch in Pandemiezeiten weiter betreiben, brauchen sie in dieser Krise wie kaum eine andere Branche Perspektiven und die Unterstützung der Politik“, gab der CDU-Abgeordnete abschließend an und versprach, innerhalb der Fraktion eine konstruktive Lösung anzustreben. r