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Ehemaliges britisches Militärgelände wird mit Rahmenplan für Wohnbaunutzung vorgesehen

Klarheit für Investoren schaffen

Rinteln. Die ehemalige Prince Rupert School und die beiden Sportanlagen rechts und links der Kurt-Schumacher-Straße sollen vor unpassender Fremdnutzung geschützt werden. Bisher als „Britisches Sondergebiet“ im Flächennutzungsplan ausgewiesen, war nur die schulische und sportliche Nutzung erlaubt. Jeder Investor ginge also ein Risiko ein, wenn er etwas anderes wollte. Was die Stadt will und damit genehmigungsfähig würde, soll nun in einem städtebaulichen Rahmenplan festgelegt werden.

veröffentlicht am 04.12.2014 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:42 Uhr

Autor:

Dietrich lange

Vor einer Woche hatten sich Vertreter der Stadt und der Bundesanstalt für Immobilien-Aufgaben in Rinteln getroffen und über das weitere Vorgehen gesprochen. Laut Ratsbeschluss soll das Gebiet dem Wohnungsbau zugeführt werden, notfalls sogar mit Erschließung und Verkauf durch die Stadt Rinteln. Dies ist aber nirgends rechtsverbindlich festgeschrieben. Bevor der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt sein würde, soll die BIMA Interessenten schon die Richtung weisen können.

„Wenn jemand kommt, der Wohnungsbau nach unseren Vorstellungen plant, dann können die Vorarbeiten sehr schnell gehen“, sagte Bürgermeister Thomas Priemer auf Anfrage. „Wir befinden uns mit der BIMA jetzt in gegenseitiger Abhängigkeit – und das auf einer guten Vertrauensbasis.“

Großen Zeitdruck ohne Käufer von außen spürt Priemer dagegen nicht: „Wir haben in der Nordstadt demnächst rund 40 bebaubare Grundstücke inklusive Bockskamp an der Alten Todenmanner Straße, da sehe ich keinen Handlungsdruck. Und ob wir dereinst selbst erschließen und vermarkten, das muss man sehen.“

Der Rahmenplan soll von einem freien Planer erstellt werden, die Auftragsvergabe dafür erwartet Priemer im Januar oder Februar. Für die Aufstellung sind dann zwölf bis 15 Monate geplant.




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