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Ausstellung „Lichtspuren“ in „Alter Druckerei“ / Vernissage am Samstag

Malen mit dem Fotoapparat

RINTELN. Wenn Fotografien aussehen wie Gemälde, dann liegt das fast immer am kreativen Umgang mit Licht und Bewegung. Was für fantastische Bilder dann entstehen können, zeigt die neue Ausstellung in der „Alten Druckerei“ an der Bäckerstraße. Zwei Fotografinnen und ein Fotograf zeigen dort ab dem morgigen Samstag ihre „Lichtmalerei“.

veröffentlicht am 23.05.2019 um 17:00 Uhr

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Nicht umsonst übernahm man zur Bezeichnung dessen, was man tut, wenn man fotografiert, den Begriff, den der Astronom Johann Heinrich von Mädler im Jahr 1839 erstmals verwendete. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet „Fotografie“ so viel wie „Malen mit Licht“. Genau das praktizieren Silke Wolf, Tanja Kuhrt und Stephan Goergens, erfahrene Hobby-Fotografen, die präsentieren, wie sie die Welt mit ihrer speziellen Fotografier-Methode sehen.

Die „Lichtspuren“, die ihre Bilder prägen, kommen zustande, wenn man beim Fotografieren mit langen Belichtungszeiten arbeitet. „Durch diese Technik entstehen Fotos mit einer ganz besonderen Dynamik“, so Goergens. „Wasser wird weichgezeichnet, bewegte Lichter verwandeln sich in Leuchtspuren – und Menschen werden zu Geistern.“ Wenn zusätzlich die Kamera in Bewegung sei, erziele man spannende Effekte, die das menschliche Auge allein so nicht wahrnehmen könne.

Zur Vernissage wird am morgigen Samstag ab 11.30 Uhr in die Räume der „Alten Druckerei“, Bäckerstraße 42, eingeladen. Die Ausstellung kann dann noch bis zum 30. Juni besucht werden, immer am Wochenende, samstags von 11 bis 14 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.




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