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Am 12. und 13. September

Meditative Orgelstücke in der Klosterkirche Möllenbeck

MÖLLENBECK. „Orgel-Nacht“ oder „Orgel-Nachmittag“, da hat man am Wochenende des 12. und 13. September die Wahl im Kloster Möllenbeck. Wolfgang Westphal spielt beide Male ein meditativ ausgerichtetes Programm, zu dem man sich vorher anmelden muss:

veröffentlicht am 04.09.2020 um 11:29 Uhr
aktualisiert am 06.09.2020 um 22:40 Uhr

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Reporterin zur Autorenseite

MÖLLENBECK. „Orgel-Nacht“ oder „Orgel-Nachmittag“, da hat man am Wochenende des 12. und 13. September die Wahl im Kloster Möllenbeck. Wolfgang Westphal spielt beide Male ein meditativ ausgerichtetes Programm, bei dem man obendrein etwas über den Unterschied zwischen Barockmusik und Spätromantik lernen kann.

Neben Stücken von Robert Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy als Vertreter der Spätromantik kommen mehrere Choräle ihres Kollegen Max Reger zum Vortrag, darunter auch das fröhliche „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, eine Melodie, mit der bereits Johann Sebastian Bach einen Choral gestaltete.

Westphal stellt beide Stücke einander gegenüber. „Es ist spannend, zu hören, was Komponisten unterschiedlicher Epochen aus derselben Grundmusik machen“, sagt er. Auf der einen Seite Bach mit seiner strengen Harmonik, auf der anderen Seite Max Reger, der auf ein an Richard Wagner erinnerendes ausschweifendes Spiel mit den Harmonien setze.

Insgesamt soll das etwa 45-minütige Programm, wie immer bei Westphals Orgelkonzerten in der Klosterkirche, die Seele der Zuhörer baumeln lassen. Der „Soul Song“ von Andrew Fletcher übertragt Swing-Stimmung auf die Möllenbecker Ahrend-Möhling-Orgel, César Francks „Mitternachtsmesse“ soll unbedingt zu Herzen gehen, und bereits der Beginn mit Bachs Präludium h-moll wird die Zuhörer auf einen zugleich anspruchsvollen und bewegenden Musikgenuss einstimmen.

Wer dabei sein will, muss sich zuvor telefonisch oder per Mail mit Namen und Kontaktdaten anmelden. Jeweils 80 Gäste können kommen, entweder am Samstag, 12. September, um 21 Uhr, oder am Sonntag, dem 13. September, um 17 Uhr. Reservierung beim Kulturring unter Telefon 057517/ 2229 oder unter der E-Mail-Adresse: kuri-rinteln@t-online.de.




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