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Die Küken-Gemälde von Gustav Süs waren einst heiß begehrt

Meister des Kitsch

RINTELN. Mit einem fast ärgerlichen Blick starrt das Küken auf die zerbrochenen Eierschalen, denen es eben entschlüpft ist. Das kleine eigenartige Gemälde vom Genremaler Gustav Süs befindet sich nun im Besitz des Rintelner Universitäts- und Stadtmuseums Eulenburg. Süs‘ Kükenbilder waren in den Jahren 1850 bis 1870 so begehrt, dass der Maler bald seinen Spitznamen weghatte: Küken-Süs.
Süs habe, wie sein in Rinteln geborener und ebenso in Düsseldorfer lebender Malerkollege Christian Kröner, für immer eine sentimentale Beziehung zu seiner schaumburgischen Heimat behalten, sagt Museumsleiter Stefan Meyer. Mit ihm sprachen wir über das erworbene Kükenbild.

veröffentlicht am 04.08.2019 um 14:22 Uhr
aktualisiert am 04.08.2019 um 17:00 Uhr

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Autor

Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite



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