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Bodenaushub vollkommen ungefährlich

Moorlandschaft an der Weser: Schlamm aus der Graft abgeladen

RINTELN. Ein Teil des Schlamms, der beim Aushub der Graft angefallen ist, wurde auf einer städtischen Wiese am Doktorseeweg abgekippt. Anwohner und Spaziergänger sollten sich an den Anblick gewöhnen: Der Schlamm wird in den nächsten Monaten auf der Wiese bleiben, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage mit.

veröffentlicht am 05.03.2019 um 16:33 Uhr

Nur ein Teil des Bodenaushubs aus der Graft wird bis zum Sommer auf der städtischen Wiese am Doktorseeweg zwischengelagert, nämlich die Menge, die nicht mehr in die Schlammtrockenbeete am Klärwerk gepasst hat. Foto: tol
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RINTELN. Immerhin ist der Aushub völlig ungefährlich. Das haben Bodenproben ergeben, die die Stadt untersuchen ließ. Heraus kam, dass der Aushub als „Z1.2“ klassifiziert wird. Das bedeutet, dass er bei Bauvorhaben wiederverwendet werden kann. Die Stadt könne den Aushub deshalb zu relativ günstigen Konditionen zu einer Bodendeponie bringen, erläutert Uwe Quindt vom Bauamt. Wäre der Boden hingegen belastet gewesen, hätte er aufwendig und teuer entsorgt werden müssen. Die Stadt werde den Aushub nach den Sommermonaten zu einer Deponie bringen, denn bezahlt werde bei solchen Einrichtungen nach Gewicht. „Je trockener, desto leichter, desto günstiger“, bringt es Quindt auf den Punkt. Und deshalb soll das Material in den warmen Monaten zunächst abtrocknen. Rund 1500 Kubikmeter Schlamm und damit rund 3000 Tonnen seien beim Ausbaggern der Graft angefallen, erläutert Quindt.jaj




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