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„Gentlemen’s Club Fantasia“ erneut mit „Zimmervermittlung“

Nach „Babalou-Bar“-Schließung: Rinteln bekommt neues Bordell

RINTELN. Nachdem das letzte Bordell der Weserstadt im Sommer letzten Jahres plötzlich geschlossen wurde (wir berichteten), war es einige Monate ruhig um das Gebäude zwischen Engern und Steinbergen. Doch jetzt ist die mehrmonatige Umbauphase beendet und die neuen Betreiber – die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen wollen – sind bereit für einen Schritt an die Öffentlichkeit.

veröffentlicht am 10.02.2019 um 12:29 Uhr
aktualisiert am 10.02.2019 um 19:10 Uhr

Innen wurde der Barbereich komplett renoviert. Die Striptease-Stange ist aber erhalten geblieben. Foto: jak
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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Wem beim Betreten der Bar nicht bereits klar war, dass er im Rotlicht-Milieu gelandet ist, weiß spätestens bei der prominent platzierten Striptease-Stange Bescheid. Derzeit habe man zwar nur zwei Prostituierte im Haus, verraten die Betreiber, man suche aber noch nach Zuwachs.

Für einen reibungslosen Ablauf soll ein Sicherheitsdienst sorgen. Generell wolle man nicht jeden in das Lokal lassen. „Wir zielen auf eine gehobene Klientel“, betont das Betreiber-Duo. Wichtig ist beiden, dass man auch einfach für ein Bier (Preis: 5 Euro) kommen könne. Niemand werde bedrängt, weitere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

In den letzten Jahren war die Babalou-Bar zunehmend in Verruf geraten – die plötzliche Schließung stellte den Schlusspunkt eines langsamen Niedergangs des letzten Rintelner Bordells dar.

Auch die Theke wurde erneuert. Foto: jak

Daher haben sich die neuen Betreiber für einen neuen Namen und, wie sie sagen, ein neues Image entschieden. Drei Zimmer inklusive Duschen für freiberufliche Prostituierte halte man vor. Von ehemaligen Stammgästen habe man durchweg positives Feedback bekommen. „Diskretion ist uns das Wichtigste“, betont das Duo. Daher begrüße man die etwas abgelegene Lage sehr. Dennoch sei man von der Bundesstraße und der Autobahn in kurzer Zeit zu erreichen. „Kommen Sie einfach vorbei, und machen Sie sich selbst ein Bild“, appelliert die Pächterin.




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