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Mann wird in MHH polizeilich bewacht

Nach Drama in Schaumburg: Haftbefehl gegen 49-Jährigen

SCHAUMBURG/HANNOVER. Gegen den 49-Jährigen, der am Mittwoch sich und seine Ex-Freundin mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet hat, wurde Haftbefehl erlassen.

veröffentlicht am 22.06.2018 um 16:45 Uhr

Am Hauseingang hatte der 49-Jährige kurz vor seinem Eindringen eine Bank in Brand gesetzt. Foto: leo

SCHAUMBURG/HANNOVER. Sobald der schwer verletzte Bad Münderaner aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entlassen wird, kommt er in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft in Bückeburg hatte den Haftbefehl beantragt. Ein Richter in Hannover gab dem statt. Er sah den Haftgrund der Fluchtgefahr als gegeben an. Bis zu seiner Genesung wird der Mann polizeilich bewacht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen vorsätzlicher Körperverletzung, schwerer Brandstiftung sowie Sachbeschädigung gegen den 49-Jährigen. Da dieser offensichtlich vom Versuch, die 46-Jährige zu töten, zurückgetreten sei, könne der Anfangsverdacht eines versuchten Tötungsdelikts nicht aufrecht erhalten werden, erläuterte Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig. Um diesen Verdacht aufrecht erhalten zu können, hätte er dafür „objektiv unmittelbar ansetzen“ müssen zur Tat.vin

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