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Journalismus macht Berufsschule

NDR-Programmchef im Gespräch mit Schülen der BBS Rinteln

RINTELN. Den „Tag der Pressefreiheit“ am 3. Mai zum Anlass nehmend, haben sich in dieser Woche bekannte und erfahrene Journalistinnen und Journalisten deutschlandweit mit Schülerinnen und Schülern getroffen, um mit ihnen gemeinsam Unterricht zu gestalten. Auch im Schaumburger Land nahmen Schülerinnen und Schüler an der Aktion „Journalismus macht Schule“ teil. Als Gast des Norddeutschen Rundfunks (NDR) konnte der stellvertretende Programmchef des Hörfunks, Martin Reckweg, an den Berufsbildenden Schulen in Rinteln begrüßt werden.

veröffentlicht am 09.05.2021 um 09:27 Uhr
aktualisiert am 09.05.2021 um 18:00 Uhr

Im Politikunterricht der Fachoberschulen für Soziales und für Technik sowie in der Berufsschule der Industriemechaniker stellte sich Reckweg den Fragen der Schüler. Das dürfte ihm nicht sehr schwergefallen sein, denn man kennt Reckweg vielleicht durch seine Antworten bei „Frag den NDR“, wo auch kritische Fragen zur Programmgestaltung an die verantwortlichen Journalisten gestellt werden können. Die Schüler haben herausfinden können, dass es zum „Handwerk“ des Journalismus gehört, dass für einen Bericht mehrere seriöse Quellen verwendet werden und Informationen im Vorfeld geprüft werden müssen. Das habe er in der Ausbildung zum Journalisten von Beginn an auch „eingetrichtert“ bekommen, so Reckweg, damit „umfassend und wahrhaftig“ berichtet werden könne.

Der Unterricht befasste sich vor allem sehr praxisnah und an der Lebenswelt der Schüler orientiert mit den Themen Pressefreiheit und Fake-News. Besonders die Unterschiede zwischen gutem Journalismus und Meinungsmache in den Sozialen Medien konnte durch den direkten Austausch mit einem erfahrenen Journalisten herausgestellt werden. Reckweg war von dem Engagement und Interesse der Schaumburger Schüler an den BBS Rinteln sehr angetan und bedankte sich bei der Politiklehrerin, Frau Mücke, für die Einladung. „Die Aktion ‚Journalismus macht Schule‘ hat mich in Rinteln mit sehr offenen, kritisch denkenden und interessierten Schüler zusammengebracht“, so Reckweg.




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