weather-image
13°

Eingangsbereich wird erneuert

Neuer Pfad zum Heimatmuseum Exten

EXTEN. Die Idee, den Eingangsbereich des Heimatmuseums, des „Museums für Dorfkultur“, optisch aufzuwerten und für Behinderte besser zugänglich zu machen, gibt es schon länger. Jetzt gibt es auch das Geld dafür: Der Eingangsbereich soll Feinkopfpflaster, eine neue Sitzgelegenheit und eine kleine Rampe erhalten.

veröffentlicht am 12.02.2019 um 00:00 Uhr

Endlich ist es so weit: Der Eingangsbereich des Heimatmuseums soll optisch aufgewertet werden. Foto: tol
Avatar2

Autor

Hans Weimann Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

EXTEN. Die Idee, den Eingangsbereich des Heimatmuseums, des „Museums für Dorfkultur“, optisch aufzuwerten und für Behinderte besser zugänglich zu machen, gibt es schon länger. Nur war bisher dafür kein Geld da und der Heimatverein mit der Umwandlung des Eisenhammers in ein Industriedenkmal mehr als ausgelastet. Wie der Heimatvereinsvorsitzende Horst Vöge schilderte, könne jetzt das Konzept realisiert werden. Dafür will der Heimatverein auch EU-Gelder beantragen. Die Entscheidung darüber fällt in der nächsten Leader-Region-Sitzung.

Außerdem sei bei der Beerdigung von Jürgen Maack ein beachtlicher Betrag für das Heimatmuseum gespendet worden – wie es Maacks Wunsch gewesen ist, der sich ein Leben lang für das Heimatmuseum eingesetzt habe.

Die Idee ist, vom im Oktober 2017 neu gestalteten Exter Steg aus eine optische Verbindung zum Heimatmuseum zu schaffen. Hier soll ein Pfad mit Feinkopfpflaster zum Eingang führen. Dort bleiben zwar drei Stufen, es gibt aber auch eine Auffahrthilfe für Rollstuhlfahrer. Für eine regelrechte Rampe sei aber kein Platz.

Außerdem soll vor dem Heimatmuseum eine überdachte Sitzgelegenheit geschaffen werden, wo auch ausgesuchte Exponate aus dem Museum ausgestellt werden können. Um diese Pläne zu realisieren, müssen die beiden Ahorn-Bäume vor dem Museum gefällt werden. Dafür sollen andere Bäume, beispielsweise Säuleneichen, neu gepflanzt werden, um den Torcharakter zu erhalten.

Auch Vöge bedauert, dass die etwa 70 Jahre alten Bäume gefällt werden müssten. Doch von Experten sei ihm versichert worden, das Wurzelwerk der Bäume sei durch die häufigen Erdarbeiten in diesem Bereich in letzter Zeit ohnehin nachhaltig geschädigt worden. Außerdem hätten die Bäume inzwischen ihr Lebensalter erreicht. wm




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare