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Fachanwalt Markus Schwenk neues Ratsmitglied für WGS

Neu-Ratsmitglied Markus Schwenk: Kein Freund von Harmoniebedürftigkeit

RINTELN. Mit Markus Schwenk ist ein weiterer Jurist für die WGS in den Stadtrat eingezogen, als Nachrücker für den kürzlich verstorbenen Ratsherrn Heinz-Dieter Edler. „Juristen sind von Grund auf Interessenvertreter“, sagt er. „Insofern liegt ihnen politisches Engagement besonders nah.“

veröffentlicht am 06.05.2020 um 12:55 Uhr
aktualisiert am 06.05.2020 um 17:40 Uhr

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Im Ortsrat von Steinbergen, dem er von 2011 bis 2016 angehörte, machte er sich unter anderem stark gegen eine mögliche Verlegung der B83 an den Messingberg und trat dabei als Sprecher der „Bürgerinitiative Schutzgemeinschaft Steinberger Landschaft“ auf. Der neue Ratsherr ist nun außerdem, wie zuvor Edler, Mitglied im Verwaltungsausschuss. Er werde sich also verstärkt mit den städtischen Finanzen befassen, so Schwenk. Zudem sei er an ökologischen Fragen interessiert, an Fragen der Stadtentwicklung und auch gespannt darauf, wie es mit dem Brückentorsaal weitergehe.“Eigentlich gibt es kaum ein Thema, zu dem ich keine Meinung habe.“ Schwenk arbeitet als Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht in der Sozietät Sasse mit Sitz in Hessisch Oldendorf. Dass er neben seinem Berufskollegen Heinrich Sasse und Gert Armin Neuhäuser eine dritte besonders streitbare WGS-Stimme im Rat sein wird, ist abzusehen. „Ich bin kein Freund von Harmoniebedürftigkeit“, sagt er dazu. Streit sei natürlich kein Selbstzweck, aber er könne sehr produktiv sein und gehöre zur Politik nun mal dazu.




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