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Das Motto lautet „Aufm Platz“ / Karten jetzt vorbestellen

Niedersächsische Musiktage auch in Rinteln

RINTELN. Wie berichtet, gehen im September die Niedersächsischen Kulturtage auf Tour, und kommen auch nach Rinteln. In einer Zeit, in der das Kulturleben nach wie vor durch starke Einschränkungen geprägt ist, haben die Musiktage und das Literaturfest Niedersachsen damit ein neues Format aus der Taufe gehoben.
Unter der Überschrift „Aufm Platz“ gehen die Festivals gemeinsam auf Tour.

veröffentlicht am 14.08.2020 um 14:17 Uhr

An allen vier Wochenenden im September bespielen Musiktage und Literaturfest öffentliche Plätze im ganzen Land, der Tourplan: 4. bis 6. September: Aurich, Papenburg, Nordhorn, Vechta, Quakenbrück. 11. bis 13. September: Wolfenbüttel, Northeim, Hildesheim, Rinteln, Bad Rehburg. 18. bis 20. September: Walsrode, Otterndorf, Stade, Osterholz-Scharmbeck. 25. bis 27. September: Winsen/Luhe, Uelzen, Lüneburg, Celle.

Am Sonntag, 13. September, kommt große Kultur damit auch nach Rinteln. Jörg Nitsche von der Sparkasse Schaumburg zeigt, wo die mobile Festival-Bühne dann aufgebaut wird: Vor dem Prinzenhof, dem Sitz der Sparkasse. Ohne Frage: Platz gibt es hier reichlich.

Das Programm ist in den Städten jeweils unterschiedlich. In Rinteln werden der Schauspieler Johann von Bülow zu sehen sein – Enkel des legendären Loriot – sowie das Streicher-Duo Bartholomey/Bittmann um 11 Uhr das Programm „Karte statt Navi“ präsentieren.

Der bekannte Film- und Theaterschauspieler Johann von Bülow liest Auszüge aus „Atlas eines ängstlichen Mannes“. In diesen Reiseepisoden des Schriftstellers Christoph Ransmayr führt Johann von Bülow das Publikum an entlegene und seltsam vertraute Orte dieser Erde und erzählt von fernen Inseln und bemerkenswerten Begegnungen.

Auch die Musik des Streicherduos Bartolomey/Bittmann entführt die Zuhörer in andere Sphären: Matthias Bartolomey (Violoncello) und Klemens Bittmann (Violine und Mandola) spielen zeitgenössische Musik auf klassischen Instrumenten. In ihren Eigenkompositionen vereinen sie Rock, Folk und Jazz zu einer besonderen Mischung, die mal kraftvoll groovt und mal sanft vor sich hinträumt.

Die Veranstaltungen finden unter freiem Himmel statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Die Veranstaltungen „aufm Platz“ dauern jeweils ca. 50 Minuten.

Musiktage-Intendant Anselm Cybinski: „Aus unseren Gesprächen mit den Künstlerinnen und Künstlern wie auch mit den Akteuren vor Ort wissen wir, wie sehr sich die Menschen wieder nach Live-Veranstaltungen sehnen.“

Man bringe deshalb kleine, feine Kulturformate ins Land, dahin, „wo wir mitten im Geschehen sind und wo auch unter Corona-Auflagen wieder Veranstaltungen mittlerer Größe stattfinden dürfen: auf öffentliche Plätze“, ergänzt Literaturfest-Intendantin Susanne Mamzed. „Wir werden mit offenen Armen empfangen“, sagt Martina Fragge, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftungen. „Bei den Planungen sind wir auf engagierte Kulturbüros, gesprächsbereite Behörden und viele weitere zugewandte Partner gestoßen. Erst so wird diese Tour überhaupt möglich.“

Wer „aufm Platz“ nicht dabei sein kann, wird immerhin digital und per Funkwelle Teile des ursprünglich geplanten Festival-Programms genießen können: In Kooperation mit NDR Kultur wird es im August ein Foyerkonzert mit Christoph Sietzen und im September eine Lesung mit Christoph Hein zu hören geben

Anmeldung: Der Eintritt ist kostenlos. Aktuelle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: www.festivals-aufmplatz.de




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