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TV-Sendung „Get the F*ck out of my House“

Oliver „Olly“ Schmidt: Mit 99 Fremden in einem Haus

RINTELN. Mit 99 Fremden und 36 Kameras in einem Haus: Oliver „Olly“ Schmidt, hier noch vielen bekannt durch seinen Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“, ist Kandidat bei TV-Sendung „Get the F*ck out of my House“. „Ich möchte alles ausprobieren und immer an die Grenzen gehen“, erklärt Schmidt seine Teilnahme:

veröffentlicht am 20.03.2019 um 10:57 Uhr

Mit 99 Fremden und 36 Kameras in einem Haus: Oliver „Olly“ Schmidt, hier noch vielen bekannt durch seinen Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“, ist Kandidat bei TV-Sendung „Get the F*ck out of my House“. Foto: jak
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Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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RINTELN. Vor zwei Jahren begeisterte Oliver „Olly“ Schmidt bei Deutschland sucht den Superstar, jetzt ist er erneut in einer Fernsehshow zu sehen: Er ist einer von 100 Kandidaten der zweiten Staffel von „Get the F*ck out of my House“, die ab dem 9. April immer dienstags auf Pro Sieben zu sehen ist.

Das Prinzip der Show, deren Name übersetzt in etwa „Verschwinde verdammt noch mal aus meinem Haus“, bedeutet: 100 Menschen ziehen in ein Haus mit nur 63 Quadratmetern Wohnfläche – etwa 0,63 Quadratmeter pro Person. Die Kandidaten dürfen das Haus jederzeit freiwillig verlassen, können aber auch herausgewählt werden. Wer am längsten durchhält, gewinnt 100 000 Euro.

Die erste Staffel der Sendung hat der Mann mit dem auffälligen Bart vergangenes Jahr noch im Fernsehen gesehen. „Wie kann man da mitmachen?“, sei seine erste Reaktion gewesen. Doch wer Olly kennt, wundert sich nicht, dass sich dieser erste Eindruck schnell änderte. „Ich möchte alles ausprobieren und immer an die Grenzen gehen“, erklärt er. Als er den Aufruf für die zweite Staffel sah, habe für ihn festgestanden: Da mache ich mit. „Ich wollte einfach austesten, wie das ist, mit so vielen Menschen auf engstem Raum zu leben.“ Er wurde zum Casting nach Köln eingeladen. Viele Gespräche – unter anderem mit Psychologen – und ärztliche Atteste später stand fest, dass er dabei sein wird.

Im vergangenen Oktober wurde die Sendung aufgezeichnet, Olly zog gemeinsam mit 100 anderen Kandidaten in das Einfamilienhaus im nordrhein-westfälischen Mettmann ein. Während der Show wurden die Bewohner von 36 Kameras beobachtet. „Da gewöhnt man sich ganz schnell dran“, versichert Olly. Selbst im Badezimmer hätten ihn die installierten Kameras schnell nicht mehr gestört. „Am Ende ist dir das völlig egal, du verlierst da jegliche Hemmungen“, beschreibt er.

Wie weit er gekommen ist, darf Olly nicht verraten. Das erfahren die Zuschauer erst, wenn die Sendung läuft. Er wird ebenfalls zuschauen und gespannt beobachten, welche Ausschnitte von ihm gezeigt werden. Angst, in ein schlechtes Licht gerückt zu werden, hat Olly nicht. „Ich bin mir selbst immer treu geblieben“, sagt er gelassen.

Bereut hat der Marktkauf-Mitarbeiter es nicht, bei der Show mitgemacht zu haben. „Es ging mir um Selbsterfahrung“, sagt er. „Und ein bisschen mediale Präsenz ist natürlich auch immer gut“, fügt er mit einem Grinsen zu. Musik macht er nach wie vor. Derzeit arbeitet er an seinem zweiten Album. „Es wird poppig, man kann die Luft der 80er in den Songs spüren“, sagt er und erinnert an Pat Benatars „Love Is A Battlefield“. Auch auf der Bühne will er nicht mehr ganz so rockig sein. „Weniger Kunstblut und weniger Marilyn-Manson-lastig“, sagt der 39-Jährige. Aber Überraschungen und Elemente vom „alten Olly“ werde es nach wie vor geben.




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