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Florian sieht Licht am Ende des Tunnels

Optimistische Stimmung bei der Ortsfeuerwehr Krankenhagen

KRANKENHAGEN. „Florian sieht Licht am Ende des Tunnels – in diesem Jahr soll es vorangehen!“ Mit diesen optimistischen Worten begrüßte Ortsbrandmeister Achim Wächter die Mitglieder zur Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Krankenhagen, die zum zweiten Mal im nahezu voll besetzten Feuerwehrgerätehaus stattfand.

veröffentlicht am 30.01.2019 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 30.01.2019 um 19:00 Uhr

Ortsbrandmeister Achim Wächter mit den neuen Oberfeuerwehrleuten Steffen Meier, Celina Rau und Jonas Kintzen sowie seinem Stellvertreter Gunnar Hoppe. Fotos: csu

Autor:

Christel Sundermann
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KRANKENHAGEN. „Florian sieht Licht am Ende des Tunnels – in diesem Jahr soll es vorangehen!“ Mit diesen optimistischen Worten hat Ortsbrandmeister Achim Wächter die Mitglieder zur Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Krankenhagen begrüßt, die zum zweiten Mal im nahezu voll besetzten Feuerwehrgerätehaus über die Bühne gegangen ist.

Laut Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer gibt es in Sachen neues Feuerwehrhaus berechtigten Anlass zur Hoffnung. Alle Anträge liegen vor, und die entsprechenden Genehmigungen sind da. Widrige Umstände, wie besonders langwierige Bauanträge für die Umsetzung des Sendemastes auf dem Volksbank-Gelände und personelle Probleme, brachten weitere Verzögerungen mit sich, die die Krankenhäger Ortsfeuerwehr erneut frustrierten. Priemer versuchte, die Schwierigkeiten, die ein so komplexes Projekt wie das neue Dorfzentrum mit Feuerwehrhaus, Bürgerhaus und Arztpraxis mit sich bringt, möglichst plakativ zu schildern, und terminierte die Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses gleichzeitig als „großen Tag der Abrechnung“.

Alle Finanzmittel, auch für das dringend fällige neue Fahrzeug, sind im Haushalt beschlossen. In eine Diskussion über die Ausstattung des neuen LF10 wollte Priemer nicht einsteigen, versprach jedoch, dass kleine Zugaben durchaus machbar seien, dankte den Krankenhäger Brandbekämpfern für ihre Geduld und stellte für die nächste Versammlung ein Protokoll mit guten Neuigkeiten in Aussicht.

Detlef Sundermann ist seit 25 Jahren bei der Feuerwehr Krankenhagen.

Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht dankte der Feuerwehr für ihre aktive Arbeit, freute sich über die von Priemer angekündigte kurzfristige Realisierung des neuen Dorfzentrums, das Krankenhagen zukunftsfähig macht, und wünschte sich für das neue LF10 Allradantrieb.

Kreisbrandmeister Klaus Peter Grote hob die erfreuliche positive Gesamtentwicklung der Feuerwehr Krankenhagen hervor, zeigte sich besorgt über angeblich rechte Tendenzen in einigen Feuerwehren und rief auf zu Toleranz und zur Wahrung der demokratischen Grundwerte.

Stadtbrandmeister Friedel Garbe schloss sich den Dankesworten seiner Vorredner an. Er betonte, wie wichtig Brandschutzerziehung sei, und berichtete von der bald möglichen Einrichtung einer Feuerwehr-AG in den Schulen.

In seinem Rückblick informierte der stellvertretende Ortsbrandmeister Gunnar Hoppe von den 20 Einsätzen des vergangenen Jahres. Die Krankenhäger Feuerwehr hat aktuell 356 Mitglieder, die sich aus 46 Aktiven und 246 Passiven zusammensetzen. 15 Mitglieder gehören der Altersabteilung an, und 17 Kinder und 32 Jugendliche stellen die Kinder- beziehungsweise die Jugendfeuerwehr.

Besonderer Dank aller Verantwortlichen ging an Jugendfeuerwehrwartin Katharina Peterson sowie Kinderfeuerwehrwartin Mareike Wächter für die „gute Jugendarbeit“ sowie an die Organisatoren und das Helferteam des „perfekt geplanten und realisierten Stadtzeltlagers“.

Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft wurde Hans Wollbrink geehrt. Seit 25 Jahren gehören Annelies Thiemann, Karl Rügge, Rainer Neubert, Dieter Seifert und Detlef Sundermann, der als Einziger persönlich das Dankeschön-Präsent entgegennehmen konnte, der Feuerwehr an.

Zu Oberfeuerwehrleuten wurden Celina Rau, Steffen Meier und Jonas Kintzen befördert.

Für das kommende Jahr sind bereits diverse wichtige Termine vorgemerkt, wie etwa eine Zwei-Tage-Fahrt im September und die Reise der Jugendfeuerwehr, die gemeinsam mit der Möllenbecker Feuerwehrjugend an den Weltmeisterschaften in der Schweiz teilnehmen wird. Die Qualifizierung der beiden Jugendfeuerwehren sei, so Jugendfeuerwehrwartin Katharina Peterson, „ein historisches Ereignis“, das zu großem Stolz berechtige. Diese Reise werde für die Feuerwehr ein logistisches wie finanzielles Großprojekt, das laut Wächter jedoch in jedem Fall gestemmt werde.

Neu gegründet wurde bei der jüngsten Kommandositzung der Förderverein der Ortsfeuerwehr Krankenhagen, dessen Vorstand inzwischen nominiert ist und der die finanzielle Grundlage der Ortsfeuerwehr auf solide Beine stellen soll.

Bevor Achim Wächter die Versammlung schloss, lud er die Anwesenden zum gemütlichen Teil.




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