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„Ich erhoffe mir mehr Gemütlichkeit“

Ortsbürgermeisterin mit Umbau-Plänen zufrieden

Die Pläne für den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses Schaumburg stoßen bei Ortsbürgermeisterin Gisela Stasitzek auf Zustimmung. „Wir sind zufrieden“, sagt sie auf Anfrage unserer Zeitung. Der Ortsrat und die örtlichen Vereine hätten sich bereits im Vorfeld in die Planungen einbringen können. Und einige Vorschläge seien auch berücksichtigt worden.

veröffentlicht am 07.02.2019 um 17:49 Uhr
aktualisiert am 07.02.2019 um 19:20 Uhr

Das Dorfgemeinschaftshaus Schaumburg soll aufwendig saniert werden. Foto: rnk
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SCHAUMBURG. So sei gewünscht worden, dass beide Räume, in die der große Raum aufgeteilt werden kann, einen Zugang zur Küche bekommen, erzählt die Ortsbürgermeisterin. Außerdem habe man angeregt, dass es auf der Rückseite des Gebäudes einen Ausgang geben wird, durch den die Boule-Bahn erreicht werden kann. Beides wurde erfüllt.

„Wir hoffen, dass wir nach dem Umbau noch mehr in dem Gebäude anbieten können“, sagt Stasitzek. Zwar habe es bei einigen Vereinen Bedenken gegeben, dass der Saal mit knapp 100 Quadratmetern zu klein sei, doch sie sieht die positiven Aspekte: Es gäbe beispielsweise eine Handarbeitsgruppe, die sich regelmäßig trifft. Für sie sei der große Raum aktuell aber einfach zu groß und dadurch ungemütlich. Auch für den Männergesangverein, der sich regelmäßig auch zu Spieleabenden treffe, sei der Saal aktuell eigentlich zu groß. „Ich erhoffe mir zukünftig mehr Gemütlichkeit.“

Fast 10 Jahre lang spreche man in Schaumburg nun schon über den Umbau, erinnert Stasitzek, nun sei man einfach zufrieden, dass eine Lösung gefunden wurde, in der alle Vereine, aber auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr berücksichtigt werden. Letztere sollen auch weiterhin unter anderem einen Kellerraum nutzen können.

Auch Rainer Speisekorn, der seit vielen Jahren im Arbeitskreis Dorfgemeinschaftshaus engagiert ist, steht dem Vorhaben positiv gegenüber. „Im Prinzip kann man es nur begrüßen, dass der Dorfgemeinschaftshaus-Teil saniert wird“, sagt er. Die sanitären Anlagen stammten noch aus Tagen, in denen das Dorfgemeinschaftshaus als Schule genutzt wurde. „Es wird Zeit, dass dort etwas getan wird.“

Als Anwohner habe er auch überhaupt kein Problem damit, dass zukünftig die Kindertagesstätte auf dem Gelände unterbegracht wird. „Ich habe lediglich die Befürchtung, dass es zu Stoßzeiten Probleme auf den Straßen geben könnte“, beschreibt er. Für den Fall, dass das so kommen sollte, habe die Stadtverwaltung aber bereits Hilfe signalisiert.

Über weitere Meinungen zum Umzug der Kita nach Schaumburg werden wir in einer unserer nächsten Ausgaben berichten. jaj




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