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Nachfrage sorgt für Wortgefecht zwischen Parteifreunden

Ortsräte dürfen Geld für Senioren doch ins nächste Jahr übertragen

RINTELN. Wegen Corona können die traditionellen Seniorenveranstaltungen der Ortsräte nicht durchgeführt werden. Mitte des Jahres hieß es dazu noch, das Geld dürfe wegen des Haushaltsrechts nicht ins nächste Jahr übertragen werden, es müsse noch in diesem Jahr verbraucht werden. Nun ist offenbar alles anders, brachte SPD-Ratsherr und Ortsbürgermeister Dieter Horn in Erfahrung. Und handelte sich eine genervte Reaktion des Bürgermeisters ein.

veröffentlicht am 25.09.2020 um 13:53 Uhr
aktualisiert am 25.09.2020 um 20:20 Uhr

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Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Ob das denn stimme, wollte er im Stadtrat von Bürgermeister Thomas Priemer wissen. Der reagierte genervt auf die Anfrage seines Parteifreundes. Wie es denn sein könne, dass am Tag nach einer internen Dienstbesprechung, schon jeder Bescheid wisse, verlangte er zu wissen. Der so gemaßregelte Horn ließ das nicht auf sich sitzen. „Warum reagieren Sie so aggressiv, Herr Bürgermeister?“, fragte er. Immerhin sei das eine sehr wichtige Information, auch für die anderen Ortsräte. „Ich finde nicht, dass ich aggressiv war. Ich bin so vom Naturell“, reagierte Thomas Priemer.

In der Sache trifft die Information von Dieter Horn allerdings zu. Wie Priemer erklärte, habe er erst am Tag zuvor mit den Dezernenten die Entscheidung getroffen, einen Übertrag ausnahmsweise ins Jahr 2021 zu erlauben.

Für den Ortsteil Engern kam der Umschwung aber zu spät, wie Horn auf Nachfrage erklärt. Dort hat der Ortsrat für die Mittel bereits die Errichtung einer Seniorenbank geplant und auf den Weg gebracht. Ihm gehe es jetzt um die Information für die anderen Ortsräte.




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