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Malte Frost leitet jetzt die Gastronomie

Pfingstsonntag Jubiläum: Hofcafé feiert zehnten Geburtstag

HOHENRODE. Zum zehnjährigen Bestehen macht Prasuhns Hofcafé einen weiteren Schritt nach vorn. Es wird noch professioneller, weil Malte Frost, Sohn von Inhaberin Renate Prasuhn, die Leitung übernimmt.

veröffentlicht am 03.06.2019 um 00:00 Uhr

Im Jahr 2013 ließ Renate Prasuhn (Mitte), hier mit Tochter Merle Frost und Sohn Malte Frost, die Scheune ausbauen, in der früher Mähdrescher und Traktoren gestanden haben. Foto: pr.
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Autor

Hans Weimann Reporter
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HOHENRODE. Als Renate Prasuhn vor zehn Jahren ihr Café im Garten des alten Prasuhn‘schen Hofes eröffnet hat, mit Selbstbedienung, nur bei guten Wetter, nur am Wochenende, mit Stühlen und Tischen unter gerade neu gepflanzten Platanen auf dem Rasen, da ist niemand davon ausgegangen, dass daraus eine Gastronomie werden könnte, die heute in der ganzen Region bekannt ist.

„Es ist ein hart erarbeiteter Erfolg“, erzählt Prasuhn. Und den verdanke sie auch der großen Unterstützung seitens der Familie und dem Engagement ihrer bis zu zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Teilzeitbasis. Viele seien noch heute dabei: „Das Café war für uns eine Herzensangelegenheit.“

Im Laufe der zehn Jahre ist das Unternehmen Stück für Stück gewachsen. 2013 ließ Prasuhn die Scheune ausbauen, in der früher Mähdrescher und Traktoren gestanden haben.

Jetzt, zum zehnjährigen Bestehen, macht das Hofcafé einen weiteren Schritt nach vorn. Es wird noch professioneller, weil Sohn Malte Frost die Leitung übernimmt. Nebenberuflich, sagen Mutter und Sohn, sei das nicht mehr zu machen.

Frost ist ein Mann der Finanzen und Wirtschaft. Er ist Sparkassenbetriebswirt, hat sein BWL-Studium mit dem Master General Management abgeschlossen.

Frost und Prasuhn haben auch auf die steigende Gästezahl und die Nachfrage nach Platz für Feiern reagiert. Sie bauen an und um und erweitern. Zu der Gastronomie in der Scheune kommt ein zweiter Saal für 50 bis 60 Personen mit Blick auf die Auenlandschaft, der deshalb „Zum Seeadler“ heißt. Es gibt einen Durchgang zur Scheune, und damit wäre in beiden Räumen Platz für eine ganze Busgesellschaft oder eine große Hochzeit. Auch der neue Saal bekommt eine eigene Theke.

Die ehemalige Remise ist fast fertig – mit großen Glasfenstern, die den Blick auf den Hof und die Weserberge frei lassen. Dort haben 40 Gäste Platz.

Auch hier ist man dem ländlichen Stil treu geblieben. Man sieht noch die Balken und das Mauerwerk der Remise, es gibt einen Ofen, eine eigene Theke und Toiletten. Damit kann die Remise als eigenständige Gastronomie betrieben werden.

Auch will Frost beibehalten, dass es im Hofcafé weiter Service gibt, anders als in so mancher anderen Ausflugslokalität. Neu ist auch ein Parkplatz für etwa 35 Fahrzeuge.

Dass der Weserradweg und die Auenlandschaft mit dem Aussichtsturm direkt vor der Tür liegen, ist eine „Win-win-Situation“ für das Hofcafé wie die Besucher des Naturschutzgebietes. Ursprünglich Idee war ja auch gewesen, direkt auf dem Hof eine Info-Station einzurichten.

Hinweis: Das zehnjährige Bestehen des Hofcafés soll am kommenden Wochenende, Pfingstsonntag, 9. Juni, gefeiert werden. Ab 11 Uhr gibt es Herzhaftes vom Grill, Cocktails, Kaffee und Kuchen (wie gewohnt hausgemacht von Bäckerin Monika Bokhof). Nachmittags ab 14 Uhr spielt die Band die „Mendocinos“ die besten Schlager aller Zeiten, handgemachte Musik zum Mitsingen.




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