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Tatort freigegeben, Tatverdächtiger in Haft

Polizei zugeknöpft bei Steinberger Mordfall

STEINBERGEN. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in Steinbergen und auch in Rinteln. Einige Wochen nach der verhängnisvollen Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, in der ein 21-jähriger Rintelner unvermittelt aus dem Leben gerissen wurde, brodelt es in Rintelns Gerüchteküche. Kommentieren will die Polizei jedoch nichts:

veröffentlicht am 07.01.2019 um 16:04 Uhr
aktualisiert am 07.01.2019 um 18:00 Uhr

Mit Spürhunden wurden die abgestellten Güterwaggons durchsucht. Foto: Archiv

Autor:

Maurice Mühlenmeier

STEINBERGEN. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in Steinbergen und auch in Rinteln. Einige Wochen nach der verhängnisvollen Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, in der ein 21-jähriger aus Porta Westfalica unvermittelt aus dem Leben gerissen wurde, brodelt es in Rintelns Gerüchteküche. Kommentieren will die Polizei jedoch nichts: „Wir haben nichts zu berichten, was an die Öffentlichkeit gehört“, so Axel Bergmann, Pressesprecher der Polizeidirektion Nienburg. Nur so viel: „Der Tatverdächtige sitzt noch immer in U-Haft“. Daran werde sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Der Tatort, eine Steinberger Wohnung, ist derweil wieder freigegeben worden. „Es besteht kein Grund mehr für uns, die Wohnung zu beschlagnahmen“, so Bergmann.

Ob der Einsatz der Hundeführer erfolgreich war, lässt Bergmann unkommentiert. „Ermittlungstaktische Gründe“, erläutert er. Täterwissen, das nicht in die Öffentlichkeit soll?

Die Polizei arbeite nun daran, die Indizien „gerichtsfest“ zu machen, wie Bergmann es ausdrückt. „Das bedeutet nun vor allem das Anfordern von Gutachten.“ Diese bräuchten ihre Zeit.




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