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Behindertenbeirat engagiert sich

Rampe zum Ausprobieren

RINTELN. Seit Jahren kritisiert der Behindertenbeirat Probleme mit der Barrierefreiheit. Immer noch haben Rollstuhlfahrer, Benutzer von Rollatoren oder auch Eltern mit Kinderwagen Probleme, einige öffentliche Gebäude, Geschäfte oder Gaststätten zu erreichen. Dabei ist Abhilfe oft gar nicht so schwierig. Darum hat der Beirat jetzt eine mobile Rampe angeschafft, die er testweise Rintelner Geschäftsleuten zur Verfügung stellen möchte.

veröffentlicht am 06.06.2018 um 14:06 Uhr
aktualisiert am 06.06.2018 um 18:00 Uhr

Manfred Pollmann mit der neuen mobilen Rampe. Foto: pr
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In einem Schreiben an Geschäftsleute und Gastronomen hat der Beiratsvorsitzender Manfred Pollmann das Projekt jetzt vorgestellt. Er weist darauf hin, dass es doch auch in deren Sinn sei, Kunden oder Gästen einen möglichst barrierefreien Zugang zum Geschäft zu ermöglichen. Wenn nur wenige Stufen zu überbrücken seien, könne eine mobile Rampe Abhilfe schaffen. Mit der Rampe lassen sich ein bis zwei Stufen innen oder außen überwinden. Sie kann bei Bedarf angelegt werden und steht ansonsten zusammengeklappt wie eine Trittleiter an der Seite.

Eine solche Rampe hat der Behindertenbeirat jetzt beim Berliner Verein Sozialhelden gekauft. Diese „Wheelramp“ stellt der Beirat ab sofort Geschäftsleuten und Gastronomen kostenlos und unverbindlich zum Ausprobieren zur Verfügung. Die Rampe wird diesen für die Dauer von vier Wochen kostenlos überlassen. Danach wird sie wieder abgeholt und für den nächsten Probeeinsatz weitergegeben.

Pollmann setzt darauf, dass das Beispiel Schule macht und möglichst viele Geschäfte und Lokale nach erfolgreicher Probephase selbst eine solche oder ähnliche Rampe anschaffen.

Kontakt: Wer Interesse an einem Testeinsatz hat, sollte sich an den Behindertenbeirat wenden. Ansprechpartner sind Dieter Schwellnus, Telefon (0 57 51) 63 07, und Manfred Pollmann, Telefon (0 57 51) 50 58.kk

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