weather-image
32°
×

788 000 Euro vom Bund

Rinteln bekommt Geld für Kunstrasenplatz

RINTELN. Es ist eine Nachricht, auf die Rintelns Vereine und auch Schulen seit Jahren gehofft haben: Endlich bekommt die Stadt einen eigenen Kunstrasenplatz und eine Kunststofflaufbahn. Damit kann unabhängig vom Wetter Sport getrieben werden. Möglich macht das eine große Investition des Bundes:

veröffentlicht am 05.05.2021 um 14:45 Uhr
aktualisiert am 05.05.2021 um 19:00 Uhr

ri-marie-1410

Autor

Redakteurin / Online zur Autorenseite

RINTELN. Rinteln bekommt bis zu 788 000 Euro vom Bund für die Sanierung des Sportparks an der Burgfeldsweide. Das bedeutet für die Rintelner Verein und Schulen, dass sich ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Endlich können der Kunstrasenplatz sowie die Kunststofflaufbahn gebaut werden.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch die Förderung der Sanierung des Sportparks an der Burgfeldsweide beschlossen. Mit der Fördersumme von bis zu 788 000 Euro trägt der Bund bis zu 45 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von 1,75 Millionen Euro, teilt die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (SPD) mit.

Die Stadt Rinteln hat in enger Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Rintelner Sportvereine das Projekt Kunstrasenplatz/Kunststofflaufbahn an der Burgfeldsweide initiiert und vorangetrieben.

Volker Posnien (l.), Marja-Liisa Völlers und Thomas Priemer auf einem Sportplatz an der Burgfeldsweide in Rinteln. Foto: pr.

„Beharrlichkeit führt zum Ziel, lange haben die Sportvereine darauf gewartet“, zeigt sich Bürgermeister Thomas Priemer erfreut über die gute Nachricht. Dies sei eine „tolle Nachricht für alle Sportlerinnen und Sportler unserer Stadt und eine tolle Nachricht für unsere Schulen.“

Nach sechs Jahren sei nun für die Arbeit der AG Sportvereine ein „Meilenstein“ nicht nur für die Aktiven der Vereine, die den Kunstrasenplatz mal nutzen werden, sondern für den gesamten Rintelner Sport erreicht, so Volker Posnien, Mitglied der SPD, Vertreter der AG Rintelner Sportvereine und Mitglied des SC Rinteln.

Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Insgesamt 800 Millionen Euro hat die Große Koalition mit dem Konjunkturpaket zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dem Haushalt 2021 für dieses Förderprogramm laut Völlers zur Verfügung gestellt. Nach einer ersten Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro im September 2020, mit der deutschlandweit 105 Projekte gefördert wurden, folgte im März dieses Jahres eine weitere Tranche über 400 Millionen Euro, die weiteren 225 Projekten zum Startschuss verhalf. Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses wurden am Mittwoch in einer finalen Förderrunde 139 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen in ganz Deutschland beschlossen, die eine Förderung vom Bund erhalten können.

Die nun bereitgestellten 200 Millionen Euro lösen Gesamtinvestitionen in Höhe von 416 Millionen Euro aus, die häufig von lokalen Unternehmen umgesetzt werden und damit die regionale Wirtschaft unterstützen.

Seit 2016 leistet der Bund mit diesem Programm einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des hohen Sanierungsbedarfs bei der kommunalen Infrastruktur, und unterstützt Städte und Gemeinden bei Investitionen zum Beispiel in Ersatzneubauten von Turnhallen, Sanierungsmaßnahmen in Schwimmbädern, bei der Instandhaltung von Jugendhäusern oder dem Erhalt von bedeutsamen Kultureinrichtungen. Auf die Interessenbekundung vom Oktober 2020 waren rund 1100 förderfähige Projektvorschläge eingegangen.

„Das sind großartige Neuigkeiten für Rinteln und für Schaumburg“, so die Bundestagsabgeordnete Völlers.

„Erst kürzlich habe ich mich über dieses Projekt und den Wunsch des NFV-Schaumburg nach einer Förderung noch mit dem NFV-Vorsitzenden Reinhard Stemme ausgetauscht. Ich freue mich, dass hier nun durch die Kollegen im Haushaltsausschuss so schnell Abhilfe geschaffen werden konnte“, zeigt sich auch der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete, Maik Beermann, erfreut. „In Sport und Jugend investierte Steuergelder sind eine Investition in den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und werden junge und ältere Sportler in Rinteln über Jahrzehnte begeistern.“

Volker Posnien dankt im Namen der AG Rintelner Sportvereine Völlers für ihren Einsatz sowie Bürgermeister Priemer und der Stadtverwaltung für die Erstellung der Antragsunterlagen, die nun erfolgreich waren.

Schon seit Jahren wünscht sich die AG einen Kunstrasenplatz und eine Kunststofflaufbahn an der Burgfeldsweide, wo viele Vereine trainieren und nach Fertigstellung der neuen IGS in diesem Sommer gleich drei Schulen positioniert sind. „Dass es nun mit dem Zuschuss geklappt hat, ist ein gutes Zeichen für den Schul- und Vereinssport in Rinteln“, so Völlers.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige