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Übergabe in Braunschweig

Rintelns Brandschützer nehmen neues Feuerwehr-Fahrzeug entgegen

RINTELN. Gemeinsam mit elf weiteren niedersächsischen Feuerwehren konnten Rintelns Brandschützer am Mittwoch ein nagelneues Feuerwehrfahrzeug in Empfang nehmen. Wie berichtet, wird das Katastrophenschutzfahrzeug bei der Feuerwehr in Steinbergen stationiert.

veröffentlicht am 22.01.2020 um 16:48 Uhr

Die Übergabe fand in Braunschweig statt. Neben Steinbergen kommen die Löschfahrzeuge unter anderem zu den Feuerwehren in Braunschweig, Emden, Göttingen, Hannover und Nienburg. Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf 233.000 Euro. „Die Fahrzeuge vom Typ Mercedes-Benz Atego sind umfassend für den Einsatz bei größeren Schadenslagen oder im Katastrophenfall gerüstet“, teilt das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport in einer Pressemitteilung mit. „Neben den notwendigen Armaturen für eine Brandbekämpfung oder Löschwasserförderung über lange Wegstrecken sind Gerätschaften für die technische Hilfeleistung bei Hochwasser vorhanden. Dank der Geländefähigkeit und der mitgeführten Löschwassermenge von bis zu 1000 Litern können sie auch bei der Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt werden.“ Die Löschfahrzeuge ersetzen inzwischen ausgesonderte Löschfahrzeuge des Bundes, die in Niedersachsen im Einsatz waren. Eingegliedert werden sie dort in die Bereitschaften der jeweiligen Kreisfeuerwehr. Sie werden zukünftig aber nicht nur regional, sondern auch innerhalb von Niedersachsen oder über die Landesgrenzen hinweg eingesetzt.

Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, wohnten der Übergabe bei. Die neuen Fahrzeuge stärkten den Brand- und Katastrophenschutz, so Pistorius. „Die in den vergangenen Jahren aufgetretenen Katastrophenlagen wie Moor- und Vegetationsbrände und auch Hochwasser haben unsere Feuerwehren stark gefordert.“ Umso mehr freue ihn, dass der Bund die Fahrzeuge zur Verfügung stelle.

BBK-Präsident Christoph Unger: „Die aktuellen Bilder aus Australien führen eindrucksvoll die wachsende Bedeutung des Klimawandels auch für Aspekte des Bevölkerungsschutzes vor Augen. Wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen. Dazu gehört eben auch eine moderne Ausstattung. Eine verlässliche und moderne Technik, die es den Haupt- und Ehrenamtlichen im Zivil- und Katastrophenschutz ermöglicht, auf unterschiedlichste Lagen bestmöglich zu reagieren. Wir freuen uns deshalb sehr, diese Fahrzeuge heute übergeben zu können.“ Bundesweit werden im Laufe der kommenden Jahre mehr als 300 Einsatzfahrzeuge durch den Bund an die Länder ausgeliefert.




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